Schnappschüsse von fast vergessenen Orten

Hallo, heute mal der erste Beitrag von einem neuen Redakteur.

Was kann man nicht alles mit dem Handy machen? Sicherlich auch telefonieren, aber man hat das Ding schnell einsatzbereit und kann ein paar tolle Schnappschüsse machen. An die Qualität einer halbwegs guten Kamera kommen unsere ständigen Begleiter natürlich nicht heran und fotografieren ist nicht gleich fotografieren, aber man hat die Dinger nun mal schnell aus der Tasche und kann sofort loslegen.Bh_Walbeck

Wir haben beim Spazierengehen bewusst Orte aufgesucht, die langsam in der Vergessenheit verschwinden und mit dem Handy den einen und den anderen Schnappschuss gemacht. Seht mal, was wir so gefunden haben.

Ich hoffe Ihr/Sie haben ein paar Orte wiedererkannt.

Also dann, bis demnächst.

Stefan R.

Der Bürgerverein Weferlingen gratuliert Hans-Werner Kraul zu seinem neuen Amt

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Unser langjähriges Vereinsmitglied hat das Amt des Bürgermeisters der Einheitsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen übernommen. Hans-Werner Kraul hatte die Stichwahl überzeugend gewonnen. Um das Amt in der Einheitsgemeinde antreten zu können, musste er seine Aufgabe als Ortsbürgermeister in Weferlingen aufgeben.

Stadtratsvorsitzender Thomas May überreichte Hans- Werner Kraul die Ernennungsurkunde.

Wir wünschen Hans-Werner Kraul eine erfolgreiche Amtszeit. Wir hoffen, dass sich die finanzielle Lage der Einheitsgemeinde verbessert, damit notwendige Aufgaben angepackt werden können. Dabei sollte er immer alle Orte der Einheitsgemeinde im Blick haben und auch die Vereine, in denen sich unzählige Ehrenamtliche für das gesellschaftliche Leben engagieren, nicht vergessen.

1071 Euro für Sanierung des Mausoleums- Bürgerverein Weferlingen bedankt sich bei allen Akteuren und Spendern

Zuversichtlich ist der Bürgerverein Weferlingen ins neue Jahr gestartet. Am Jahresende gingen zwei größere Spenden für die Sanierung des Mausoleums des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth auf dem Vereinskonto ein. 571 Euro ergab die Spendensammlung beim lebendigen Adventskalender.

Zum zweiten Mal hatte die evangelische Kirchgemeinde in Weferlingen Gastgeber gesucht, die zu abendlichen Treffen in der Weihnachtszeit einladen. Vom 1. Dezember bis zum Weihnachtsfest waren so verschiedene Weferlinger Familien, aber auch Vereine und Geschäfte jeweils am Abend in Aktion. An wechselnden Orten wurden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen. Dazu hatte die Kirchgemeinde extra kleine Liedhefte vorbereitet. Bei Glühwein, Tee und Gebäck war Zeit zum Erzählen. Von einem zum anderen wurden eine Laterne und ein Nikolausstiefel weitergegeben. Der Stiefel diente dabei als Sammelbüchse. Insgesamt 571 Euro hatten die Gäste des lebendigen Adventskalenders gespendet.

Diese Summe übergab der Gemeindekirchenrat an Heike Bernstorff, die Schatzmeisterin des Bürgervereins, für die Sanierung des Mausoleums. Der Gemeindekirchenrat hatte vor einigen Jahren einen Vertrag mit dem Bürgerverein geschlossen, in dem sich der Verein verpflichtet, „sich nach Kräften um die Instandsetzung und Erhaltung des Mausoleums zu bemühen.“ Die Kirchgemeinde sah sich nicht in der Lage, die enormen Lasten zu tragen, die für die Sanierung des Mausoleums nötig sind.

Der Markgraf überbrachte die besten Wünsche zum 85 Geburtstag von Frau Bergk

Der Markgraf überbrachte die besten Wünsche des Bürgervereins zum 85 Geburtstag von Frau Bergk

Eine weitere Spende über 500 Euro konnte die Schatzmeisterin des Vereins am Jahresende verbuchen. Rosemarie Bergk, das älteste Mitglied des Bürgervereins, beging vor wenigen Wochen ihren 85. Geburtstag. Als sie ihren Ehrentag feierte, bat sie ihre Gäste um eine Spende für den Erhalt des Mausoleums. Und die Gratulanten griffen kräftig in die Tasche, so dass eine beträchtliche Summe zusammenkam.

Ein großes Dankeschön richtet der Vereinsvorsitzende Heiko Kloß an alle Akteure und Spender. „Wir freuen uns über die Anteilnahme und das große Interesse an unserem Vorhaben und sehen das als Bestätigung unserer Arbeit und als Verpflichtung für 2017, so weiter zu machen“, bekräftigt Heiko Kloß.

Das Mausoleum an der St.-Lamberti-Kirche wurde 1766 bis 1768 erbaut. Der Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth, der sich diese Grabstätte in Verbundenheit zu seinem Geburtsort Weferlingen erbauen ließ, starb am 20. Januar 1769 in Bayreuth, er wurde jedoch in der Familiengrabstätte in Himmelkron in Franken begraben. Der Weferlinger Bürgerverein strebt an, das Mausoleum bis zum 250. Todestag des Markgrafen im Jahr 2019 zu sanieren.

Weferlingen (aro)  Quelle: Volksstimme – Lokalteil Haldensleben

Lebendiger Adventskalender in Weferlingen

Der lebendige Adventskalender findet vom 01.- 24.12.2016 an unterschiedlichen Standorten statt. An noch freien Terminen können interessierte Bürger oder Vereine sich gern noch beteiligen. Schauen Sie sich die Bilder einiger Veranstaltungsorte an!!

Wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr!

 

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Am 08.12.2016 fand am Friedrichsplatz am Weihnachtsbaum der lebendige Adventskalender statt. Hier waren besonders viele Kinder mit ihren Eltern gekommen. Der Weihnachtsmann kam mit dem Bollerwagen, denn Schlitten war nicht möglich. Der Weihnachtsmannhelfer „Klausi“ kam mit dem Weihnachtsmotorrad.

"Klausi", der Weihnachtswichtel mit Gefährt

„Klausi“, der Weihnachtswichtel mit Gefährt

Der Weihnachtsmann verteilt Geschenke an die Kinder und die Erwachsenen.

Unter dem Weihnachtsbaum lagen viele Geschenke zum Basteln. Schnell hatten die Kinder alles ausgepackt.

Weihnachtsmotorrad

Am 09.12.2016 hat die Schillerstraße auf Müllers Hof den Adventskalender organisiert. Auch hier wurden schöne Weihnachtslieder gesungen. „In der Weihnachtsbäckerei“ wurde dann auch von den Kindern lautstark unterstützt.

Bei Schmalzstullen und Glühwein wurde gemütlich gesungen

Bei Schmalzstullen und Glühwein wurde gemütlich gesungen

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Funkelnde Lichter begeisterten alle Gäste

Im Blumenstübchen trafen sich zahlreiche Weferlinger am 12.12.2016 zum Singen. Judi Nord begleitete die Gäste am Klavier.

Im Laden von Astrid Hoffmann

Im Laden von Astrid Hoffmann

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Judi Nord am Klavier

Nach dem Singen, Erzählen und Glühweintrinken vor der Bibliothek und Tourist-Information gab es im Haus noch Weihnachtsgeschichten und -gedichte zu hören.

Adventkalender 15.12.2016 vor der Bibliothek

Adventkalender 15.12.2016 vor der Bibliothek

 

„Die Bilder von Max Peiffer Watenphul finden in der ganzen Welt Anerkennung“

 

Ein Werksverzeichnis, das einen Überblick über die Arbeiten von Max Peiffer Watenphul gibt, hat Heiko Kloß, der Vorsitzende des Bürgervereins Weferlingen, in einem Gottesdienst in der St.-Lamberti-Kirche an Christine Sobczyk vom Gemeindekirchenrat übergeben. „Die Bilder von Max Peiffer Watenphul finden in der ganzen Welt Anerkennung“, hatte Pfarrer Thomas Vesterling den 1976 in Rom verstorbenen Künstler gewürdigt.

Das Buch stammt aus dem Nachlass von Hans Georg Heise. Sein Sohn Jürgen hat es dem Bürgerverein, in dem sein Vater Mitglied war, zur Verfügung gestellt. Da in der St.-Lamberti-Kirche mit einer Dauerausstellung an den in Weferlingen geborenen Maler erinnert wird, hat Heiko Kloß das Buch an die Kirchgemeinde weitergereicht. Im Buch lag auch eine vom Künstler handgeschriebene Postkarte, die an den Apotheker Reinsch in Weferlingen gerichtet ist, den Schwiegervater von Hans Georg Heise.

Bei diesem Buch handelt es sich um das Werkverzeichnis Band I des Künstlers, erfasst sind Gemälde und Aquarelle. Seine Halbschwester Grace Watenphul Pasqualucci und seine Nichte Alessandra Pasqualucci haben dieses Buch herausgegeben. Neben Literatur- und Ausstellungsverzeichnis sind auch Anmerkungen zu Briefen und Schriften sowie ein Verzeichnis der Bildtitel der Gemälde und Aquarelle enthalten.

Max Peiffer Watenphul kam 1876 in Weferlingen zur Welt. Sein Vater war Apotheker, er starb aber bereits 1903. Seine Mutter heiratete drei Jahre später wieder und verließ mit ihrem Sohn Weferlingen. Nach verschiedenen Studien fasste Max Peiffer Watenphul 1919 den Entschluss, Maler zu werden. Er studierte unter anderem am Bauhaus in Weimar, unternahm Reisen in verschiedene Länder, die sich in seinem künstlerischen Schaffen widerspiegeln. 1937 übersiedelte er nach Italien, für den Künstler wurde es im Nationalsozialismus immer schwieriger. So wurde unter anderem ein weniger Jahre vorher vom Carnegie-Institut Pittsburgh preisgekröntes Blumenstillleben als entartete Kunst beschlagnahmt. Dennoch musste der Künstler aus finanziellen Gründen einige Zeit später nach Deutschland zurückkehren. Nach dem zweiten Weltkrieg arbeitete er in Salzburg, reiste nach Italien und in andere Länder. 1958 zog er nach Rom, wo er nach einem arbeitsreichen Schaffen kurz vor seinem 80. Geburtstag starb.

Max Peiffer Watenphul war unter anderem befreundet mit Künstlern wie Otto Dix, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Lyonel Feininger und Wassili Kandinsky. Landschaften, Stadtansichten und Stillleben sind die Hauptthemen seiner Arbeit. Er schuf rund 800 Ölgemälde und mehr als 2700 Aquarelle, Druckgrafiken und Zeichnungen, fertigte Fotografien, Textil- und Emailarbeiten an. In der Ausstellung in der Weferlinger Kirche sind 15 Reproduktionen von Gemälden, Aquarellen und Lithographien zu sehen. Die Originale sind im Besitz des Städtischen Museums Braunschweig und der Staatlichen Graphischen Sammlung München.titel

Quelle: Volksstimme Haldensleben

Landkreis Börde stellt 30000€ zur Restaurierung des Mausoleums zur Verfügung

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Gerd Müller, Holger Mühlisch, Heiko Kloß und Bernd Hoffmann (v.Links) bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides

Durch den Hinweis von Herrn Dr. Heinicke, der der Baubegleiter der Restaurierung des Mausoleums ist, stellte der Bürgerverein den Antrag auf eine Zuwendung beim Landkreis Börde. Am Montag war die Übergabe der Zuwendungsbescheinigung seitens des LK Börde in Höhe von 30.000€.  Mit diesem Geld sollen die Eigenmittel des Bürgervereins aufgestockt werden, um die Fördermittel bei der LAG- Flechtinger Höhenzug zu beantragen.Die Zuwendung ist erst einmal auf 1 Jahr beschränkt (kann verlängert werden).  Herr Holger Mühlisch war extra zur Übergabe nach Weferlingen gekommen, um vor der historischen Kulisse des Mausoleums die Zuwendungsbescheinigung an den Vorsitzenden des Bürgervereins, Heiko Kloß, zu übergeben.

Wie war die Süße Tour 2016 in Weferlingen?

Am 15. Oktober 2016 fand die Süße Tour in der nördlichen Region von Sachsen- Anhalt statt. Der Bürgerverein Weferlingen beteiligte sich zum dritten mal an der dieser Veranstaltung. Zu sehen war die erweiterte Ausstellung über die Geschichte der Zuckerfabriken der Region. Bernd Hoffmann hatte die Ausstellung um die Region Helmstedt- Königslutter ergänzt. Am „Grauen Harm“ wurde wieder Rübensaft gekocht. Zuerst wurden Zuckerrüben geraspelt, dann auf offenen Feuer gekocht und in der historischen Holzpresse gepresst. In diesem Jahr verkochte der Saft auf einer elektrischen Herdplatte. So konnte die Wärme kontrolliert zugeführt werden und der Rübensaft ist gut gelungen. Aus der Zuckerfabrik Wanzleben erhielt der Bürgerverein das dritte Teilmodell der Zuckerproduktion. Hier ist die Saftreinigung zu sehen gewesen. Analog dazu führte Bernd Hoffmann die Saftreinigung mit Kalkmilch an einem Versuchsstand durch. In der Ausstellung waren Filme und Bilder auf insgesamt drei Monitoren zu sehen. Hier wurden die Gäste zusätzlich informiert.

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Gäste in der Ausstellung

Natürlich konnte man auch einen Blick vom Bergfried werfen. Bei mäßigen Wetter war der Aufstieg auch nicht so schweißtreibend. Zur regulären Öffnungszeit des Museums am 16. Oktober war die Zuckerfabrikausstellung noch einmal zu sehen. An beiden Tagen wurden ca. 180 Gäste gezählt.

Impressionen von der Süßen Tour

„Die Menschen berühren“- Ausstellung im Heimat- und Apothekenmuseum

Unter dem Motto „Die Menschen berühren“ ist am Sonntag den 11. September, um 12.00 Uhr mit einer Vernissage im Heimat- und Apothekenmuseum die Ausstellung von Ilona Usbeck eröffnet worden. Die Hobbykünstlerin möchte mit ihren Werken die Menschen berühren und glücklich machen. Bereits im vergangenen Jahr hatte sie zum Tag des Denkmals einige Skulpturen ausgestellt. Jetzt präsentiert Ilona Usbeck ihre neuesten Werke. „Ich liebe es mich kreativ auszudrücken“. Seit ihrem 14. Lebensjahr ist sie künstlerisch tätig und gestaltet auch Innenraumskulpturen sowie dreidimensionale Bilder. Kunstvoll gestaltet sie Wände und fertigt Deko- Objekte an. Hier reicht die Palette von Naturfasern, Stoffen, Steinen, Beton bis hin zu Metallen. „Dabei ist es jedes Mal eine Herausforderung für mich, die unterschiedlichen Materialien miteinander in oder zu einem Kunstwerk zu verarbeiten“, schildert sie . Kunst, egal was es ist, sollte – nach ihrer Meinung den Betrachter berühren.

Ilona Usbeck im September 2015

Ilona Usbeck im September 2015 mit einigen Exponaten zum Tag des offenen Denkmals

Neu in diesem Jahr, dass Skulpturen und die Bilder in 3D- Optik nicht nur zu bewundern sind, sondern die Werke auch gekauft werden können. Die Ausstellung bleibt bis zum Saisonschluss, Ende Oktober, zu den Öffnungszeiten des Museums zu sehen. Öffnungen am 18.09.2016, 02.10.2016 und am 16.10.2016.

Für die Sinne!

Anfragen zur Besichtigung oder Kauf unter ilona . usbeck [at] buergerverein-weferlingen . de

Quelle: Volksstimme vom 29.08.2016

25. Altstadtfest in Haldensleben

Am 28. August 2016 nahm die historische Gruppe des Bürgervereins am Umzug zum 1050 sten Stadtjubileum teil.

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Der Margraf Friedrich Christian von Kulmbach- Bayreuth mit seinem Gefolge.

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Trotz der extremen Temperaturen war die Stimmung im Umzug bestens.

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Eine besondere Augenweide sind die aufwändig gefertigten Kostüme.

Kirschkönigin Celina

Kirschkönigin Celina

Die Markgrafenfamilie nach dem Umzug

Die Markgrafenfamilie nach dem Umzug

Wird dieser Schlüssel bald seine Funktion wieder erfüllen?

Dann könnten die Besucher das Mausoleum auch wieder von innen betrachten.

Innenansicht mit dem Wappen der Kulbach- Bayreiter

Innenansicht mit dem Wappen der Kulbach- Bayreiter

Der Bürgerverein Weferlingen bemüht sich seit Jahren darum, das Mausoleum zu sanieren. Dafür werden jetzt Fördermittel beantragt.

Volksstimme vom 15.07.2016 von Anett Roisch

Der Vorstand des Bürgervereins Weferlingen hat mit Dr. Berthold Heinecke die nächsten Schritte besprochen. Der Bürgerverein hatte vor einigen Jahren einen Vertrag mit der Kirchgemeinde Weferlingen über die Nutzung, Instandsetzung und Erhaltung des Mausoleums des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth geschlossen. Da die Kirchgemeinde nicht in der Lage ist, das barocke Baudenkmal zu sanieren, hat sich der Bürgerverein dazu bekannt. Seither bemüht sich der Verein, seinem Ziel näher zu kommen. Ob es gelingt, das Mausoleum bis zum 250. Todestag des Markgrafen im Jahr 2019 in Grundzügen zu sanieren, hängt vor allem davon ab, ob die nötigen Mittel dafür beschafft werden können. Erste dringende Sicherungsarbeiten hat der Bürgerverein bereits auf eigene Rechnung ausführen lassen.

Dr. Berthold Heinecke (v.l.), Pfarrer Thomas Vesterling, Christine Sobczyk, Gerd Müller, Heiko Kloß und Burkhard Kleinecke sind bei der Beratung am Mausoleum in Weferlingen. Die Arbeiten sollen zeitlich eingetaktet werden können, um sich nicht gegenseitig zu behindern.

Dr. Berthold Heinecke (v.l.), Pfarrer Thomas Vesterling, Christine Sobczyk, Gerd Müller, Heiko Kloß und Burkhard Kleinecke sind bei der Beratung am Mausoleum in Weferlingen. Die Arbeiten sollen zeitlich eingetaktet werden können, um sich nicht gegenseitig zu behindern.

Dr. Berthold Heinecke, Fachmann für denkmalgeschützte Objekte, wird den Bürgerverein in seinem Vorhaben unterstützen. Bei einem Treffen vor Ort waren neben Vertretern des Bürgervereins auch Pfarrer Thomas Vesterling und Christine Sobczyk vom Gemeindekirchenrat zugegen, um nötige Arbeiten abzustimmen. Die Kirchenmauern sind bereits zum größten Teil neu verfugt, der Teil direkt über dem Mausoleum wurde jedoch bisher ausgespart. Gemeindekirchenrat und Bürgerverein wollten abstimmen, wie die Arbeiten zeitlich eingetaktet werden können, um sich nicht gegenseitig zu behindern. Eventuell ein Gerüst gemeinsam zu nutzen, um kostengünstiger zu arbeiten, wird allerdings wahrscheinlich nicht gelingen. Die Rüstung müsse für beide Vorhaben anders aufgebaut werden, erklärte Dr. Heinecke, der auch die Bauvorhaben der Kirchgemeinde betreut. Die Kirchgemeinde werde sich daher jetzt schnellstmöglich um die Verfugung der Kirchenmauer über dem Mausoleumdach bemühen, schlussfolgerte der Pfarrer. Der Bürgerverein indes konzentriert sich jetzt darauf, Anträge auf Förderung des Vorhabens zu stellen, steckte Vereinsvorsitzender Heiko Kloß die nächsten Schritte ab. Dabei müssen Fristen eingehalten werden. Um Unterstützung soll bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gebeten werden, ebenso bei Lotto-Toto. Außerdem setzt der Bürgerverein, der auch Mitglied in der Lokalen Aktionsgruppe Flechtinger Höhenzug ist, darauf, auch Förderung aus dem neuen Leader-Programm zu bekommen. Die nächste bauliche Etappe ist die Erneuerung des Dachs des Mausoleums. Dabei muss allerdings auch der Übergang zum Sandstein im oberen Bereich des Bauwerks mit angefasst werden, stellte Dr. Heinecke fest.

„Das Mausoleum ist aus geschichtlichen, kulturell-künstlerischen und städtebaulichen Gründen als Baudenkmal … ins nachrichtliche Denkmalverzeichnis eingetragen. Die Eintragung besteht in Sachgesamtheit mit der Kirche“, hatte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt dem Bürgerverein vor zwei Jahren mitgeteilt. Weiter heißt es, das Mausoleum des Markgrafen sei ein komplexes Kulturdenkmal von hohem Rang, das in seiner Bedeutung nicht durch die Sachgesamtheit mit der Kirche geschmälert werde. Ihm komme überregionale Bedeutung zu. An der Erhaltung und Instandsetzung des Bauwerks bestehe damit ein erhöhtes öffentliches Interesse. Auf diese Einschätzung setzt der Bürgerverein beim Antrag auf Förderung. Zum Landesamt für Denkmalpflege soll erneut Kontakt aufgenommen werden, um Unterstützung für die Anträge zu erhalten.

Am Tag des offenen Denkmals, dem 11. September, wird der Bürgerverein mit einem Aktionstag erneut auf das Vorhaben aufmerksam machen. Im Heimat- und Apothekenmuseum wird eine neue Sonderausstellung von Weferlinger Hobbykünstlern eröffnet. Der Aussichtsturm kann bestiegen werden und vieles mehr.

Die Spendensammlung geht weiter. Zum Denkmaltag wird der Bürgerverein auch wieder den neuen Weferlinger Kalender präsentieren. Die Erlöse des jeweiligen Jahreskalenders werden wie viele andere Einnahmen von Aktionen für die Sanierung des Mausoleums angespart. Wer den Verein unterstützen möchte, kann Geldspenden bei der Volksbank Helmstedt, IBAN: DE94271900820798139200, BIC: GENODEF1HMS, Kennwort: Mausoleum überweisen.

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