Es ist vollbracht- Bergung, Restaurierung und Neugestaltung des Grabes von Maximilian Wahnschaffe

Arbeitsabschnitte für das Grab von M. Wahnschaffe: 23.10.2015; 29.10.2015; 23.04.2016; 17.08.2016; 03.09.2016

Am 23.10.2015, wurde der Grabstein von M. Wahnschaffe durch die Mitglieder des Bürgervereins Bernd Hoffmann und Heiko Kloß, sowie des Bildhauers Bernd Pielemeier, geborgen. Mit vereinten Kräften wurde der mächtige Stein, der nur noch als Sockel des ehemaligen Grabmals vorhanden ist, aus dem Grab Wahnschaffes gehoben. Der Grabstein wird in der Werkstatt von Bernd Pielemeier gereinigt und restauriert. Im nächsten Jahr wird dann das Grab neu eingefasst und der Grabstein an seinen alten Platz gesetzt.01_WP_20151023_07_59_53_Pro 02_WP_20151023_08_00_08_Pro 03_WP_20151023_08_05_50_Pro 04_WP_20151023_08_08_52_Pro 05_WP_20151023_08_21_25_Pro 06_WP_20151023_08_39_21_Pro 07_WP_20151023_09_04_07_Pro 08_WP_20151023_09_04_14_Pro 09_WP_20151023_09_32_41_Pro 10.1_WP_20151023_09_32_50_Pro

Erst nach der Denkmaleinweihung im Oktober 2014 vor der Sparkasse Weferlingen wurde das eigentliche Grab Wahnschaffes wiedergefunden. Trotz der neuen Stele wird auch das Grab Wahnschaffes wieder hergerichtet.

Am 29.10.2015 wurde der Auftrag zur Restaurierung des Grabsteins, durch den Bildhauer Pielemeier, vom Bürgerverein ausgelöst.

Erste Bilder der Restaurierung können sie hier sehen.

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Anfertigung des Fundamentes auf der Grabstelle von Maximilian Wahnschaffe

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B. Hoffmann und H.Kloß beim Schütten des Fundaments

Für eine sichere Standfestigkeit sorgt das von B. Hoffmann, H. Kloß und G. Wolters am 23.04.2016 angefertigte Fundament.Das vorbereitete Fundament

Am 17. August 2016 wurde der restaurierte Grabstein von M. Wahnschaffe wieder an seinem alten Platz verankert. Die Bürgervereinsmitglieder B. Hoffmann, H. Kloß und S. Radtke setzten den Grabstein unter Anleitung des Restaurators Bernd Pielemeier.Ausrichten des Grabsteins

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Der Grabstein steht

 

In Kürze wird die Grabeinfassung gesetzt und das Grab mit einer Informationstafel versehen.

Am 03. September 2016 trafen sich die Vereinsmitglieder Stefan Radtke, Bernd Hoffmann, Heiko Kloß, Klaus Stadler und Gerd Müller ein letztes Mal zur Arbeit am Grab von Maximilian Wahnschaffe. Nach 10 Monaten und 20 Tagen ist das Projekt abgeschlossen. Wieder hat der Bürgerverein Weferlingen e.V. bewiesen, dass mit Akribie, Fleiß und natürlich guten und zuverlässigen Mitgliedern Historie bewahrt werden kann. Die ehrenamtlichen Arbeitsstunden haben wir noch nicht gezählt, aber das Ergebnis ist eine schöne Belohnung. Wenn dann auch die Resonanz der Bevölkerung genauso positiv ausfällt wie bei unseren anderen Projekten, dann ist das natürlich neuer Ansporn für uns. Bedanken möchten wir uns nochmal bei allen Beteiligten, die uns als Nichtmitglieder unterstützt haben.Dank an: Jürgen Preikschas und allen beteiligten Mitarbeitern der Stadt Oebisfelde- Wefrlingen, Bernd Pielemeier als Restaurator und Lars Peters für den Einsatz des Radladers.

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User comments

Anmerkung der Redaktion: Stefan Radtke ist nicht auf den Arbeitsfotos- er war der Fotograf- hat aber genauso angepackt.

Weferlingen hat Touristen Einiges zu bieten. Davon konnten sich Mitglieder des Tourismusverbandes Elbe-Börde-Heide überzeugen.

Volksstimme 19.10.2015
Das Heimat- und Apothekenmuseum in Weferlingen war erste Station einer Weiterbildungsreise des Tourismusverbandes Elbe-Börde-Heide. Die Gruppe erkundete auf ihrer Tagestour vier Ziele im westlichen Landkreis Börde. Fotos: Carina Bosse
Das Heimat- und Apothekenmuseum in Weferlingen war erste Station einer Weiterbildungsreise des Tourismusverbandes Elbe-Börde-Heide. Die Gruppe erkundete auf ihrer Tagestour vier Ziele im westlichen Landkreis Börde. Fotos: Carina Bosse

Von Carina Bosse

 

Weferlingen

Einmal im Jahr begibt sich der Tourismusverband Elbe-Börde-Heide auf Exkursion in die Region. Dann steigen Vertreter seiner Mitgliedsinstitutionen in einen Bus und erkunden touristische Ziele. In diesem Jahr hatte Verbandsgeschäftsführerin Irene Mihlan den westlichen Teil des Landkreises Börde für ihre Tagesreise mit mehreren Stationen auserkoren.

„Unsere Verbandsmitglieder sollten schließlich schon wissen, welche Tipps sie ihren Gästen für Ausflüge in die Region noch mit auf den Weg geben können“, sagte sie.

Erste Station des Ausfluges war das Heimat- und Apothekenmuseum auf dem Weferlinger Gutshof. Heike Bernstorff, Mitarbeiterin der Tourist-Info in Weferlingen, begrüßte die rund 30 Gäste vor Ort.

Sie bot nicht nur den Museumsbummel an, sondern auch eine Besteigung des Aussichtsturmes „Grauer Harm“ mit seinen 149 Stufen. Bei klarem Wetter bietet sich von oben ein toller Rundumblick auf die Umgebung, doch das Wetter meinte es mit den Tourismusverbandsmitgliedern nicht so gut, es war grau und nieselte so vor sich hin.

„So ein schönes Museum vermutet man hier gar nicht“, meinte eines der Verbandsmitglieder nach einem ersten Blick in die historische Apothekeneinrichtung beeindruckt. Auch Vertreter von Touristen-Taxis waren bei der Gruppe dabei. Sie können die Tipps für Ausflüge gerade gut für ihre Arbeit verwenden, Erklärungen zu Zielen inklusive.

Werner Ehlers führte die Gruppe durch das Haus und erläuterte das historische Inventar. Und dann eine Schrecksekunde. Als sich nahezu alle Mitglieder der Reisegruppe im ersten Ausstellungsraum aufhielten, bebte plötzlich die Erde. Unter dem Kachelfußboden gab es ein gruseliges Geräusch, als würde die Erde einstürzen, berichteten jene, die am nächsten drangestanden hatten.

Zügig wurde der Raum verlassen, doch rein äußerlich war nichts von dem Vorfall zu sehen.

Großes Interesse weckte nach einer einstmals in Weferlingen vorhandenen Honigkuchenfabrik, von der noch einige Schablonen zum Museumsinventar gehören, der Apothekenraum mit seinen vielen Flaschen, Dosen, Gerätschaften und Schubfächern. Werner Ehlers berichtete von zahlreichen Veranstaltungen, bei denen in der Apotheke Pillen gedreht, Kräuter zerstampft oder Seife hergestellt werden können.

Im obersten Stockwerk löste die erst in diesem Jahr restaurierte Schmetterlingsausstellung Begeisterung aus.

Nach rund einer Stunde ging die Tour weiter. Irene Mihlan berichtete, dass die nächste Station die Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn sein würde. Von dort ging es weiter zum urgemütlichen Nymphenhof in Druxberge, eine liebevoll geführte Pizzeria im rustikalen Stil. Letzte Station des Ausfluges wurde das Matthias-Claudius-Haus in Oschersleben, eine Werkstatt für behinderte Menschen.

„Weiterbildung ist wichtig“, betonte Irene Mihlan. Nur wer sich ständig auf dem Laufenden halte, könne auch Besucher und Gäste aktuell informieren. Touristische Ziele gebe es in der Region genügend, es komme nur darauf an, dass sie auch bekannt sind und so entdeckt werden können.

Das war Tag der süßen Tour in Weferlingen 2015

Zum Tag der süßen Tour hat sich der Bürgerverein Weferlingen der Saftherstellung gewidmet. Die Gäste konnten vor Ort die Rübenschnitzelung, das Schnitzelkochen und das Saftpressen auf althergebrachte Art bestaunen.

Die Rüben stehen bereit. Im Vordergrund die Rüben mit Blatt zur Anschauung.

Die Rüben stehen bereit. Im Vordergrund die Rüben mit Blatt zur Anschauung.

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Die gereinigten Rüben warten auf ihre Verarbeitung

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Hier werden die Rüben mit einer Handraspel zu Rübenschnitzeln verarbeitet.

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Auf offenem Feuer werden die Rübenschnitzel gegart.

 

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Gründlich umrühren, damit die Rübenschnitzel nicht anbrennen.

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Die historische Rübensaftpresse ist mit einem Leinentuch ausgelegt, damit der Rübensaft beim Auspressen gereinigt wird.

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Die Rübenpresse wird mit den gekochten Schnitzeln gefüllt.

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Der Druckbalken wird auf die Druckplatten gesetzt.

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Mit den Schrauben der Spindeln wird der Druckbalken nach unten bewegt.

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Die letzten Tropfen Rübensaft werden ausgepresst.

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Im zweiten Kochgang wird der Rübensaft einreduziert bis er zähflüssig ist.

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Der frischgekochte Rübensirup hat wunderbar geschmeckt….. Für´s erste Mal, gut gelungen.

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Heike Bernstorf mit frischem Sirup und Christian Luebke mit dem Urprodukt. Chrisian Luebke lieferte die Zuckerrüben von seinem Acker bei Mackendorf.

Des weiteren wurde die Ausstellung über die Zuckerproduktion um einge Schautafeln erweitert und aktualisiert. Die heutige Rübensaftproduktion wurde durch ein Schauobjekt aus der Zuckerfabrik Wanzleben dargestellt.

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Das Modell der Rübensafterzeugung in Wanzleben

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Bernd Hoffmann erklärt interessierten Besuchern die Ausstellungstafeln

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Am „Heißen Draht“ konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit testen

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Viele ehemalige Mitarbeiter der Zuckerfabrik Weferlingen sahen sich die Ausstellung an

Volksstimme vom 19.10.2015

Caravantreffen 2015 im Weferlinger Burggelände und Sonderausstellung „20 Jahre Caravantreffen“ im Museum

Von Carina Bosse › Lokalteil der Volksstimme vom 15.09.2015 Weferlingen

Seit mittlerweile 20 Jahren treffen sich alljährlich die Freunde des unbeschwerten Campings in Weferlingen. Einzige Bedingung: Sie müssen ein DDR-Campingmodell am Haken, im Hänger oder im Kofferraum haben. „Dass wir diese Regel inzwischen ein wenig aufgeweicht haben, liegt einfach daran, dass die Familien inzwischen gewachsen sind und so manches Mal nicht mehr in den kleinen Weferlinger hineinpassen“, sagt Jörn Potthoff. „Wir sind eine gewachsene Gemeinschaft.“ Er ist der Motor der IG LC 9/200, der Interessengemeinschaft der Freunde des „Weferlingers“.

Aus dem Ruhrpott zieht es ihn seit 20 Jahren mit seinem Gefährt nach Weferlingen. Er hält gemeinsam mit seiner Frau Olga die organisatorischen Fäden in den Händen. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Camper nicht nur aus ganz Deutschland, sondern – wie in diesem Jahr – auch mal aus den Niederlanden angereist kommen.

Doch es hat sich rumgesprochen, dass die Atmosphäre in Weferlingen eine herzliche ist, dass man Unterstützung vor Ort bekommt und immer viele nette Leute treffen kann. Um die 50 Wohnwagen und Zelte bevölkerten am Wochenende den Innenhof der Burg, ein Bild, das zugleich nostalgisch und urgemütlich anmutete.

Weferlinger LC 9/200 in Bikerbemalung

Weferlinger LC 9/200 in Bikerbemalung

„Ich kann einfach nicht glauben, dass es schon 20 Jahre her ist“, blickt Jörn Potthoff zurück. Inmitten einer Ausstellung zur 20-jährigen Geschichte des Caravanings in Weferlingen wird er auch ein wenig nachdenklich. Gemeinsam mit Gerd Müller vom Bürgerverein hat er diesen Rückblick in Texten, Dokumenten, Bildern und Modell-Nachbauten des Weferlingers kreiert. Im Heimat- und Apothekenmuseum ist sie derzeit zu sehen.           Die Ausstellung ist bis zum Saisonende zu den Öffnungszeiten des Museums und zu Veranstaltungen geöffnet.

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Ein seltener Nagetusch Brilliant in tadellosem Zustand

1996 war Jörn Potthoff ein junger Mann Anfang 20, der bei der damaligen Verwaltungsgemeinschaft Weferlingen anfragte, ob es eine Möglichkeit gibt, sich mit den Campingwagen in Weferlingen zu treffen. Die gab es. Hans-Werner Kraul, damals noch Vorsitzender des MTV, und Bürgermeister Horst Tober luden in das Stadion des Friedens ein. Im April kamen die ersten Camper zusammen.

„Da war es so kalt, dass wir unsere Heringe auf dem Grill erwärmen mussten, um sie zum Zeltaufbau in die Erde zu bekommen“, erinnert sich Jörn Potthoff schmunzelnd. Damals konnte man sogar noch die Produktionsstätten des VEB Heimstolz besichtigen. „Es sah dort aus, als ob nur gerade mal Pause ist und niemand arbeitet, aber gleich alle wiederkommen“, sagt der Campingfreund. Sein kleiner Weferlinger, der Wohnkrümel unter den Campern, versehen mit einem Vorzelt, ist ihm treuer Begleiter, geschlafen wird in einem Zelt auf dem Pkw-Dach.

Trabant 500 mit Weferlinger LC 9/200

Trabant 500 mit Weferlinger LC 9/200

Die Begrüßung durch Hans-Werner Kraul fällt herzlich aus. Er wird wie einer aus der Mitte der Campingfreunde aufgenommen. Immerhin leistet der Ortsbürgermeister wie auch der Bürgerverein Unterstützung, wo er nur kann. Am Abend wird in geselliger Runde gegrillt, und Hans-Werner Kraul hält sein Versprechen ein: Er hat zum Jubiläumstreffen eine kleine Rede vorbereitet, in gereimter Form versteht sich: „Zu den wirklich schönen Dingen zählt der Campingwagen Weferlingen… Solch ein Juwel darf nicht allein rumstehn, er hat‘s verdient, dass Massen in sehn. Dazu hat man die Gelegenheit ist man zur Fahr in den schönen Flecken bereit… Wenn ich im weiten Rund mich nun umschau‘ seh ich den Jörn mit seiner tollen Frau. Die taten das logisches Kunststück vollbringen, jedes Jahr die Truppe zu versammeln hier in Weferlingen…“, dichtete Hans-Werner Kraul für die Camper. Und dazu gab es eine riesige Flasche prickelnden Vergnügens aus dem Glas.

Das war der Tag des offenen Denkmals 2015

Am 13. September fand traditionell der Tag des offenen Denkmals im Zentrum von Weferlingen statt. Durch die Einwohner, Gewerbetreibende und Vereine des Ortes wurde ein buntes Programm auf die Beine gestellt. So gab es natürlich wieder das spektakuläre Entenrennen, die MTV Tanzkidz traten auf, die Oldtimerausstellung organisiert von „Blechreiz“, Kinderschminken, Geschicklichkeitsspiele und natürlich jede Menge Möglichkeiten sich zu beköstigen. Heike Peters veranstaltete eine Tombola, hier gewann jedes Los. Der Bürgerverein hatte das Mausoleum geöffnet, im Heimat- und Apothekenmuseum eine Ausstellung über „20 Jahre Caravantreffen in Weferlingen“, Seifensieden und Salbenherstellung sowie die Schmetterlinge ausgestellt. Viele Einwohner hatten ihre eigenen Hofflohmärkte aufgebaut, Familie Laureth stellte altes Handwerk und künstlerische Deko aus. Vor dem Grundstückseingang konnten die Kinder echte Zinnfiguren herstellen. Im Hof der Bäckerei Stövesandt fand ein Malwettbewerb für Kinder statt. „Inne Scheune“ bei Familie Heideck gab es einen Fitness- und Bewegungsparcours. Zwei künstlerische Höhepunkte wurden an zwei Orten präsentiert. Im Büro des Lohnsteuerhilfevereins Bürig präsentierte Ilona Usbeck hochwertige Plastiken. Beim Flohmarkt neben Heidecks stellte Doris Thüring Ölbilder der Burg, des Grauen Harm, Akt- und Fassadenmalerei aus.

Der Markgraf Friedrich Christian präsentiert den neuen Weferlinger Kalender

Der Markgraf Friedrich Christian präsentiert den neuen Weferlinger Kalender

Leckere Schmorwürste und Bier, für die Restaurierung des Mausoleums, am Stand des Bürgervereins

Leckere Schmorwürste und Bier, für die Restaurierung des Mausoleums, am Stand des Bürgervereins

Hofflohmarkt bei Chrisine Japke

Hofflohmarkt bei Chrisine Japke

Traumoldtimer im Steinweg

Traumoldtimer im Steinweg

Reges Treiben im Steinweg

Reges Treiben im Steinweg

Kaffee und Kuchen bei Marquardt und Peters

Kaffee und Kuchen bei Marquardt und Peters

Kinderschminken

Kinderschminken und Basteln

Volle Konzentration beim Puzzeln

Volle Konzentration beim Puzzeln

Mausefalle bei Klaus Stadler

Mausefalle bei Klaus Stadler

Zinngießen

Zinngießen

Aussuchen der Zinnfiguren

Aussuchen der Zinnfiguren

Peter Laureth präsentiert alte Handwerke

Peter Laureth präsentiert alte Handwerke

Handarbeiten und Baumkuchen

Handarbeiten und Baumkuchen

Basteln und Malen für Kinder bei Stövesandt

Basteln und Malen für Kinder bei Stövesandt

Plastiken und Skulpturen von Ilona Usbeck

Plastiken und Skulpturen von Ilona Usbeck

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Kombination verschiedener Materialien

 

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Gerald Wolters im Mausoleum mit defekter Plastik. Diese soll auch restauriert werden

Mit Spannung werden die Enten erwartet

Mit Spannung werden die Enten erwartet

Skeptisch beäugen die Wildenten ihre Plastikkameraden

Skeptisch beäugen die Wildenten ihre Plastikkameraden

Eine Ente kann sich absetzen

Eine Ente kann sich absetzen

...doch sie strauchelt

…doch sie strauchelt

..und wird überholt

..und wird überholt

Die Siegerente ist eingetroffen und von Rene´Marquardt eingefangen

Die Siegerente ist eingetroffen und von Rene´Marquardt eingefangen

Dritter Sieger

Dritter Sieger

Zweite Siegerin

Zweite Siegerin

Die strahlende Gewinnerin des Entenrennens

Die strahlende Gewinnerin des Entenrennens

 

8. Aller- Elbe Spritztour nach Süplingen

Im Dauerregen sind heute leider nur wenige Interessenten zum Start der 8. Aller-Elbe Radtour  in Weferlingen erschienen.

Der Markgraf füllt die Flasche für Heiko Kloß, im Hintergrund der Orstbürgermeister Hans- Werner Kraul und Klaus Stadler (v.re.)

Der Markgraf füllt die Flasche für Heiko Kloß, im Hintergrund der Orstbürgermeister Hans- Werner Kraul und Klaus Stadler (v.re.)

Traditionell ist das Allerwasser vom Markgrafen Friedrich Christian eingefüllt und auf den Weg, der dieses Jahr nach Süplingen führt, gebracht worden.

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Dieter Pisula und Gerd Müller vom Bürgerverein Weferlingen betreuten den Informationsstand

Am Informationsstand des Bürgervereins Weferlingen und der Touristinformation Weferlingen konnten regionale Informationen in Schrift, Bild und Kommentar eingeholt werden. Viele Radtouristen interessierten die möglichen Radwanderrouten in der Region.

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Radio SAW mit den Moderatoren Frauke Rauner und Ted Stanetzky führten mit viel Elan durch das Programm

Die Radio SAW Dancer heizten dem Publikum so richtig ein

Die Radio SAW Dancer heizten dem Publikum so richtig ein

Auch der Weferlinger Ortsbürgermeister Hans- Werner Kraul war begeistert von den Dancern

Auch der Weferlinger Ortsbürgermeister Hans- Werner Kraul war begeistert von den Dancern

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Die Bördekönigin, der Neffe des Markgrafen Friedrich Christian, Friedrich III. von Brandenburg Bayreuth, die Kirschkönigin Celina, Moderator Ted Stanetzky, die Heidekönigin, ein Ranger der Natuparkverwaltung Drömling

In traditioneller Weise wurde das Wasser der umliegenden Flüsse symbolisch zusammengeführt. Am Start jeder Tour wurde aus Ohre, Aller, Allerkanal und aus dem Steinbruch Süplingen Wasser geschöpft und in die bereitstehende Wanne gegossen.

Kirschkönigin Celina gießt das Allerwasser in die Wanne

Kirschkönigin Celina gießt das Allerwasser in die Wanne

Friedrich III. mußte den Moderatoren seine Herkunft erklären. Ob da ihr Geschichtswissen ausreicht....;-)

Friedrich III. mußte den Moderatoren seine Herkunft erklären. Ob da ihr Geschichtswissen ausreicht….;-)

Die Liederpiraten sorgten mit echt guten Coversongs für Stimmung

Die Liederpiraten sorgten mit echt guten Coversongs für Stimmung

Die Funkenmariechen des Süplinger Karnevalsvereins zeigten ihr Können und erhielten hierfür donnernden Applaus

Die Funkenmariechen des Süplinger Karnevalsvereins zeigten ihr Können und erhielten hierfür donnernden Applaus

Im Mitmachzirkus wurden die Kinder die Hauptakteure, hier beim Tanz auf dem Seil

Im Mitmachzirkus wurden die Kinder die Hauptakteure, hier beim Tanz auf dem Seil

Die AOK brachte das Publikum so richtig auf Trab, Kleine und Große wurden dabei auf die Bühne geholt

Die AOK brachte das Publikum so richtig auf Trab, Kleine und Große wurden dabei auf die Bühne geholt. Jolinchen, das grüne Maskottchen war ein richtiger Kindermagnet.

Den Hauptpreis, ein hochwertiges Diamant Herrenrad, des Radwandertages gewann ein Teilnehmer aus Rottmersleben

Den Hauptpreis, ein hochwertiges Diamant Herrenrad, des Radwandertages gewann ein Teilnehmer aus Rottmersleben

Der Stand der Naturparkverwaltung Drömling

Der Stand der Naturparkverwaltung Drömling

Volksstimme vom 07.09.2015

 

Das war der Altstadtfest Umzug 2015 in Haldensleben

Am 30. August fand der Festumzug zum Altstadtfest in Haldensleben statt. Der Bürgerverein Weferlingen hat es sich schon zur Tradition gemacht, an diesem Umzug teilzunehmen. Die Aufstellung fand an der Masche statt, wo sich die Teilnehmer in den Zug einreihten. Dann ging es durch die Innenstadt bis zum Marktplatz. Dort wurden alle Teilnehmer des Zuges vor der Hauptbühne vorgestellt. Der Bürgerverein Weferlingen setzt in seinen historischen Kostümen immer wieder Akzente im Zug. Besonders unsere jüngsten Teilnehmer gefiehlen den Zuschauern. Erstmals war neben der Kirschkönigin Celina, die Kirschprinzessin Joline im Umzug. Das Autohaus Heinicke in Weferlingen stellte unserem Verein wieder kostenlos ein Cabrio für die Hoheiten zur Verfügung. Dafür möchten wir uns noch einmal recht herzlich bedanken.

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Kirschkönigin Celina und Kirschprinzessin Joline

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Der Markgraf Friedrich Christian mit Familie

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Familie des Markgrafen

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Die Bediensteten mit hoheitlichen Kindern

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Die Magd und der Knecht des Markgrafen

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Spielmannszug

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Capitan Jack Sparrow

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Zugteilnehmer

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Zugteilnehmer

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Zugteilnehmer mit historischem Fahrzeug

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TSV Haldensleben und Lebenshilfe

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Die Markgrafenfamilie ist auf dem Marktplatz angekommen

Was liegt in diesem Jahr noch an?

Weferlingen (aro) Der Bürgerverein Weferlingen hat immer viel vor. Das größte Ziel ist nach wie vor die Sanierung des Mausoleums des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth. Dafür werden seit Jahren Spenden gesammelt, werden Aktionen veranstaltet und Erlöse gespart. Dabei zählt jede noch so kleine Summe.

Gerade hat der Verein einen Kostenvorschlag für die Sockelsanierung erhalten. Einige Männer aus dem Verein überlegen bereits, ob sie einen Teil der Schachtarbeiten nicht selbst übernehmen können, um die Kosten so gering wie möglich zu halten. Zunächst aber muss jetzt der nächste Schritt wieder mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie abgestimmt werden, steckt Vereinsvorsitzender Gerald Wolters die nächste Aufgabe ab.

Viele kleine Aktionen stehen in den nächsten Wochen im Kalender des Bürgervereins. Am letzten August-Sonntag wollen die Mitglieder des Vereins, die die Markgrafenfamilie verkörpern, wieder beim Festumzug vom Haldensleber Altstadtfest dabei sein. Auch Kirschkönigin Celina stellt sich ein, und sie bringt diesmal auch ihre Schwester Joline mit. Joline hat ihre Premiere als Kirschprinzessin beim Jubiläums- und Markgrafenfest bestanden. Als der Bürgerverein 2008 die erste Kirschkönigin gekürt hat, und zwar Christin, hatte sie sogar zwei Kirschprinzessinnen zur Seite. Allerdings war zu der Zeit die Markgrafenfamilie noch im Aufbau und noch nicht so gefragt.

Am ersten September-Sonntag wird der Bürgerverein bei der Aller-Elbe-Spritztour mit einem Informationsstand am Zielort Süplingen im Einsatz sein. Am Morgen werden natürlich wie alljährlich bei der Aller-Elbe-Spritztour Radfahrer mit Allerwasser auf den Weg gebracht.

Am zweiten September-Sonntag gibt es in Weferlingen wieder den schon traditionellen Tag des offenen Denkmals mit Aktionen im ganzen Ortszentrum. Dazu wird das Heimat- und Apothekenmuseum geöffnet, auch der Aussichtsturm „Grauer Harm“ kann bestiegen werden. Vereinsmitglieder werden wieder grillen sowie Kaffee und Kuchen anbieten.

Danach können die Mitglieder etwas durchatmen, bevor im Oktober am Süßen Tag der nächste Höhepunkt ins Haus steht. An dem Tag geht es wieder um die Geschichte der Weferlinger Zuckerfabrik. Schwerpunkt wird die Rübensaftgewinnung gestern und heute sein. Bernd Hoffmann holt dazu ein Modell aus der Zuckerrübenfabrik Klein Wanzleben, das den heutigen Produktionsabschnitt zeigt. Und Ernst-Hermann Thormeyer aus Hödingen wird eine Saftpresse ausborgen, mit der früher Saft hergestellt wurde. Das haben Bernd Hoffmann und Ernst-Hermann Thormeyer übrigens bereits im vergangenen Jahr bei der Premiere der Süßen Tour in Weferlingen besprochen.

Im November soll dann noch das im Februar ausgefallene Puppentheater nachgeholt werden. Selbstverständlich wieder mit Kaffee und Kuchen sowie einer kleinen Verlosung. Die Erlöse aus allen Veranstaltungen werden weiter für die Sanierung des Mausoleums gespart.

Zwei große Spenden für den Bürgerverein

Weferlingen (cbo)  „Wir sind sehr froh über jede Spende, die der Bürgerverein für die Sanierung des Mausoleums des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth erhält“, sagt Gerald Wolters, der Vorsitzende des Weferlinger Bürgervereins. Ganz besonders freue er sich, dass immer mehr Weferlinger das Vorhaben des Bürgervereins unterstützen, dieses barocke Denkmal zu sanieren.

Als Ziel hat der Bürgerverein das Jahr 2019 ins Auge gefasst. Der Markgraf, der so gern in Weferlingen begraben werden wollte, aber dennoch in der Familiengrabstätte Himmelkron in Franken beigesetzt wurde, starb 1769. Bis zum 250. Todestag soll das Mausoleum saniert werden.

Spenden wie die 1050 Euro der Alten Herren des MTV Weferlingen weiß der Bürgerverein besonders zu schätzen, denn dahinter steckt sehr viel Arbeit, für die Vorbereitung des Turniers wurde sehr viel Freizeit geopfert. „Deshalb danken wir allen, die an dem Benefizturnier beteiligt waren, ganz besonders aber den Organisatoren Marco Radl und Burkhard Hering.“

Sportfreund Maik Hackert übergab die Spende zum diesjährigen Kinder- und Markgrafenfest an den Verein. Stolze 1050 Euro waren bei dem fußballerischen Nachmittag mit den Traditionsteams des Hamburger Sportvereins und des VfL Wolfsburg, der SG Klinze/Ribbensdorf und den Gastgebern des MTV Weferlingen zusammengekommen. „Ob Regen oder Sonnenschein, wir setzen uns alle gemeinsam für unsere Weferlinger Vereine ein“, hieß es bei der Übergabe. Bürgervereins-Vorsitzender Gerald Wolters und Lutz-Otto Westphal, der seit dem 300. Geburtstag des Markgrafen im Jahr 2008 immer wieder in die Rolle des Markgrafen schlüpft, bedankten sich vielmals bei den Sportlern und Helfern des Turniers auf dem Sportplatz im Riesen.

Eine weitere große Spende hatte der Bürgerverein vor kurzem auf seinem Konto. Maria Nahrstedt hat 500 Euro überwiesen. Maria Nahrstedt ist gebürtige Weferlingerin, auch wenn sie nicht mehr in Weferlingen lebt, hängt ihr Herz noch an ihrer alten Heimat. Sie ist die Tochter von Paul Liebert, der das Weferlinger Heimatmuseum mit aufgebaut hat und sich um die Heimatgeschichte verdient gemacht hat. Paul Liebert hatte zum Beispiel ein Straßenregister von Weferlingen erarbeitet, in dem jedes Haus erfasst ist und sich sehr intensiv mit der Familienforschung in Weferlingen und den Nachbarorten beschäftigt.

Natürlich ist der Verein ebenso dankbar für kleine Spenden, die beispielsweise im Spendenturm im Apotheken- und Heimatmuseum landen, oder auf anderem Weg zum Verein kommen. Denn jede auch noch so kleine Spende bringt den Verein seinem Ziel ein Stück näher.

Quelle: Volksstimme, Lokalteil Haldensleben/ Stadt Oebisfelde- Weferlingen

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