Der zweite Kirschbaum wird von Heidi gepflanzt

Im Frühjahr 2011 wurde von Heidi der zweite Kirschbaum gepflanzt. In Anwesenheit von dem Vereinsvorsitzenden Gerald Wolters und einigen Gästen wurde des Kirschbaum vor dem Heimat- und Apothekenmuseum gesetzt.

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Heidi gießt ihren Kirschbaum vor dem Heimat- und Apothekenmuseum an.

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Im Beisein von Gerald Wolters wird der Sortenschein unterschrieben

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Gemeinsam mit den Gästen wurde der Kirschbaum noch mit einem Gläschen begossen

Kasper und das verschwundene Geburtstagsgeschenk

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Kasper hat das Geschenk endlich gefunden

Am 8. November fand das Puppenspiel des Burgtheaters Weferlingen statt. Nach großen Mühen und Ängsten konnten Kasper und Gretel ihrem Freund Seppel doch noch sein Geschenk überreichen. Viele Mädchen und Jungen verfolgten mit Spannung die Geschichte vom verschwundenen Geburtstagsgeschenk, die der Bürgerverein Weferlingen mit dem Puppentheater erzählte. Heike Bernstorff und Bärbel Donhoff hatten die Aufführung des  „Weferlinger Burgtheaters“ wieder vorbereitet und gaben den Handpuppen ihre Stimme. Der Eintritt war wie in den Vorjahren frei. Kinder und Eltern beziehungsweise Großeltern ließen sich den Kuchen schmecken, den fleißige Helferinnen gebacken hatten. Viel Zuspruch fand die schon traditionelle Verlosung. Der Erlös des Nachmittags kommt der Sanierung des Mausoleums des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth zugute.

Kunstausstellung „Hoeft & Hoeft“ in der KulturFabrik Haldensleben

Barbara Hoeft und Joachim Hoeft präsentieren in der Kunstgalerie in der KulturFabrik Haldensleben Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie und weitere Projekte. Diese erste große gemeinsame Ausstellung zeigt, dass die Arbeiten des Ehepaares trotz unterschiedlicher Technik viele Gemeinsamkeiten aufweisen.

Hoeft & Hoeft

Hoeft&Hoeft

Klare Kompositionen mit Linien und Flächen, Reduktionen auf das Wesentliche und ein differenzierter Umgang mit Farben lassen sich sowohl in der Fotografie als auch in der Malerei und Grafik entdecken. Durch eine gemischte Hängung und Zuordnung der Arbeiten zueinander entstehen neue Zusammenhänge und Korrespondenzen. Galerie Rundgang

Joachim Hoeft ist Mitglied des Bürgervereins Weferlingen, er ist der Autor unserer Jahreskalender und hat bis 2010 das Heimat-und Apothekenmuseum geleitet. Seine Frau Barbara und er waren sehr lange Zeit beruflich und familär mit Weferlingen verbunden.

Eine kleine Abordnung von Mitgliedern des Bürgervereins und des Schützenvereins Weferlingen waren bei der Ausstellungseröffnung in Haldensleben dabei.

Rechts im Bild die Gäste aus Weferlingen

Rechts im Bild die Gäste aus Weferlingen

Die Ausstellung wurde mit musikalischer Umrahmung, durch den Magdeburger Saxophonisten Frank Schöpke, von der Leiterin der Kultufabrik, Frau Janina Otto, eröffnet.

Frank Schöpke

Der Magdeburger Jazzsaxophonist Frank Schöpke beschäftigt sich seit 13 Jahren intensiv mit dem Thema Improvisation. Er war und ist dabei in den unterschiedlichsten Genres unterwegs wie zum Beispiel Rock, Rock´n Roll, Big Band, Saxophonquartett sowie solo. Seit ca. 5 Jahren liegt sein musikalischer Schwerpunkt auf Improvisationen in klassischen Jazzbesetzungen mit Eigenkompositionen

Anschließend erfolgte ein Interview mit den Künstlern über ihre ausgestellten Werke. Hier standen die Künstler Rede und Antwort zu den Gemeinsamkeiten und den Unterschieden in ihren geschaffenen Werken. Während sich Barbara Hoeft hauptsächlich mit Malerei, Grafik und Sandsteinskulpturen beschäftigt, widmet sich Joachim Hoeft der Fotografie. Gemeinsam ist beiden der „analytische Blick“ auf die Dinge. Klare Linien und Strukturen bestimmen die Formen der Kunstwerke. Ein Resultat ihrer beruflichen Laufbahn, beide sind Mathematik- und Kunstlehrer.

Interview geführt von Janina Otto mit Barbara und Joachim Hoeft

Interview geführt von Janina Otto mit Barbara und Joachim Hoeft

Aufmerksame Zuhörer bei der Moderation

Aufmerksame Zuhörer bei der Moderation

"Fachsimpeln"

„Fachsimpeln“

Eine sehr sehenswerte Ausstellung, die man auf jeden Fall besuchen muss.

Die Ausstellung „Hoeft & Hoeft“ ist während der Öffnungszeiten bei freiem Eintritt bis zum 10.Januar 2016 zu sehen.

Öffnungszeiten Alsteinklub

Mo: 13.00 – 16.00 Uhr
Di: 10.00 – 18.00 Uhr
Mi: 13.00 – 16.00 Uhr
Do: 10.00 – 18.00 Uhr
Fr: 13.00 – 16.00 Uhr
Sa: 10.00 – 12.00 Uhr
Telefon+49 3904 401 59

Werbefläche für Vereine kostet kein Geld!

Werbung kostet Geld?! Nein hier nicht!!! Entgegen des Sparzwangs der Stadt Oebisfelde- Weferlingen, durch die Bürgermeisterin der Stadt in der Volksstimme kundgetan (Laternenwerbung muss auch von den Vereinen bezahlt werden), gibt es kostenfreie und ansprechende Webemöglichkeiten für Vereine in Weferlingen. Doris Thüring hat Motive der Vereine Weferlingens und Umgebung auf einen Container der Fa. Katzke gemalt. Dieser steht jetzt an der Friedrichstraße und erstaunt so manche Autofahrer und Passanten.

Fazit: Auch Schutt kann, wenn dieser „schön verpackt“ ist, dekorativ und nützlich sein.

Vielen Dank an die Gestalterin und den Eigentümer des ContainersDSC09884 DSC09885 - Kopie DSC09887 - Kopie

Es ist vollbracht- Bergung, Restaurierung und Neugestaltung des Grabes von Maximilian Wahnschaffe

Arbeitsabschnitte für das Grab von M. Wahnschaffe: 23.10.2015; 29.10.2015; 23.04.2016; 17.08.2016; 03.09.2016

Am 23.10.2015, wurde der Grabstein von M. Wahnschaffe durch die Mitglieder des Bürgervereins Bernd Hoffmann und Heiko Kloß, sowie des Bildhauers Bernd Pielemeier, geborgen. Mit vereinten Kräften wurde der mächtige Stein, der nur noch als Sockel des ehemaligen Grabmals vorhanden ist, aus dem Grab Wahnschaffes gehoben. Der Grabstein wird in der Werkstatt von Bernd Pielemeier gereinigt und restauriert. Im nächsten Jahr wird dann das Grab neu eingefasst und der Grabstein an seinen alten Platz gesetzt.01_WP_20151023_07_59_53_Pro 02_WP_20151023_08_00_08_Pro 03_WP_20151023_08_05_50_Pro 04_WP_20151023_08_08_52_Pro 05_WP_20151023_08_21_25_Pro 06_WP_20151023_08_39_21_Pro 07_WP_20151023_09_04_07_Pro 08_WP_20151023_09_04_14_Pro 09_WP_20151023_09_32_41_Pro 10.1_WP_20151023_09_32_50_Pro

Erst nach der Denkmaleinweihung im Oktober 2014 vor der Sparkasse Weferlingen wurde das eigentliche Grab Wahnschaffes wiedergefunden. Trotz der neuen Stele wird auch das Grab Wahnschaffes wieder hergerichtet.

Am 29.10.2015 wurde der Auftrag zur Restaurierung des Grabsteins, durch den Bildhauer Pielemeier, vom Bürgerverein ausgelöst.

Erste Bilder der Restaurierung können sie hier sehen.

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Anfertigung des Fundamentes auf der Grabstelle von Maximilian Wahnschaffe

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B. Hoffmann und H.Kloß beim Schütten des Fundaments

Für eine sichere Standfestigkeit sorgt das von B. Hoffmann, H. Kloß und G. Wolters am 23.04.2016 angefertigte Fundament.Das vorbereitete Fundament

Am 17. August 2016 wurde der restaurierte Grabstein von M. Wahnschaffe wieder an seinem alten Platz verankert. Die Bürgervereinsmitglieder B. Hoffmann, H. Kloß und S. Radtke setzten den Grabstein unter Anleitung des Restaurators Bernd Pielemeier.Ausrichten des Grabsteins

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Der Grabstein steht

 

In Kürze wird die Grabeinfassung gesetzt und das Grab mit einer Informationstafel versehen.

Am 03. September 2016 trafen sich die Vereinsmitglieder Stefan Radtke, Bernd Hoffmann, Heiko Kloß, Klaus Stadler und Gerd Müller ein letztes Mal zur Arbeit am Grab von Maximilian Wahnschaffe. Nach 10 Monaten und 20 Tagen ist das Projekt abgeschlossen. Wieder hat der Bürgerverein Weferlingen e.V. bewiesen, dass mit Akribie, Fleiß und natürlich guten und zuverlässigen Mitgliedern Historie bewahrt werden kann. Die ehrenamtlichen Arbeitsstunden haben wir noch nicht gezählt, aber das Ergebnis ist eine schöne Belohnung. Wenn dann auch die Resonanz der Bevölkerung genauso positiv ausfällt wie bei unseren anderen Projekten, dann ist das natürlich neuer Ansporn für uns. Bedanken möchten wir uns nochmal bei allen Beteiligten, die uns als Nichtmitglieder unterstützt haben.Dank an: Jürgen Preikschas und allen beteiligten Mitarbeitern der Stadt Oebisfelde- Wefrlingen, Bernd Pielemeier als Restaurator und Lars Peters für den Einsatz des Radladers.

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User comments

Anmerkung der Redaktion: Stefan Radtke ist nicht auf den Arbeitsfotos- er war der Fotograf- hat aber genauso angepackt.

Weferlingen hat Touristen Einiges zu bieten. Davon konnten sich Mitglieder des Tourismusverbandes Elbe-Börde-Heide überzeugen.

Volksstimme 19.10.2015
Das Heimat- und Apothekenmuseum in Weferlingen war erste Station einer Weiterbildungsreise des Tourismusverbandes Elbe-Börde-Heide. Die Gruppe erkundete auf ihrer Tagestour vier Ziele im westlichen Landkreis Börde. Fotos: Carina Bosse
Das Heimat- und Apothekenmuseum in Weferlingen war erste Station einer Weiterbildungsreise des Tourismusverbandes Elbe-Börde-Heide. Die Gruppe erkundete auf ihrer Tagestour vier Ziele im westlichen Landkreis Börde. Fotos: Carina Bosse

Von Carina Bosse

 

Weferlingen

Einmal im Jahr begibt sich der Tourismusverband Elbe-Börde-Heide auf Exkursion in die Region. Dann steigen Vertreter seiner Mitgliedsinstitutionen in einen Bus und erkunden touristische Ziele. In diesem Jahr hatte Verbandsgeschäftsführerin Irene Mihlan den westlichen Teil des Landkreises Börde für ihre Tagesreise mit mehreren Stationen auserkoren.

„Unsere Verbandsmitglieder sollten schließlich schon wissen, welche Tipps sie ihren Gästen für Ausflüge in die Region noch mit auf den Weg geben können“, sagte sie.

Erste Station des Ausfluges war das Heimat- und Apothekenmuseum auf dem Weferlinger Gutshof. Heike Bernstorff, Mitarbeiterin der Tourist-Info in Weferlingen, begrüßte die rund 30 Gäste vor Ort.

Sie bot nicht nur den Museumsbummel an, sondern auch eine Besteigung des Aussichtsturmes „Grauer Harm“ mit seinen 149 Stufen. Bei klarem Wetter bietet sich von oben ein toller Rundumblick auf die Umgebung, doch das Wetter meinte es mit den Tourismusverbandsmitgliedern nicht so gut, es war grau und nieselte so vor sich hin.

„So ein schönes Museum vermutet man hier gar nicht“, meinte eines der Verbandsmitglieder nach einem ersten Blick in die historische Apothekeneinrichtung beeindruckt. Auch Vertreter von Touristen-Taxis waren bei der Gruppe dabei. Sie können die Tipps für Ausflüge gerade gut für ihre Arbeit verwenden, Erklärungen zu Zielen inklusive.

Werner Ehlers führte die Gruppe durch das Haus und erläuterte das historische Inventar. Und dann eine Schrecksekunde. Als sich nahezu alle Mitglieder der Reisegruppe im ersten Ausstellungsraum aufhielten, bebte plötzlich die Erde. Unter dem Kachelfußboden gab es ein gruseliges Geräusch, als würde die Erde einstürzen, berichteten jene, die am nächsten drangestanden hatten.

Zügig wurde der Raum verlassen, doch rein äußerlich war nichts von dem Vorfall zu sehen.

Großes Interesse weckte nach einer einstmals in Weferlingen vorhandenen Honigkuchenfabrik, von der noch einige Schablonen zum Museumsinventar gehören, der Apothekenraum mit seinen vielen Flaschen, Dosen, Gerätschaften und Schubfächern. Werner Ehlers berichtete von zahlreichen Veranstaltungen, bei denen in der Apotheke Pillen gedreht, Kräuter zerstampft oder Seife hergestellt werden können.

Im obersten Stockwerk löste die erst in diesem Jahr restaurierte Schmetterlingsausstellung Begeisterung aus.

Nach rund einer Stunde ging die Tour weiter. Irene Mihlan berichtete, dass die nächste Station die Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn sein würde. Von dort ging es weiter zum urgemütlichen Nymphenhof in Druxberge, eine liebevoll geführte Pizzeria im rustikalen Stil. Letzte Station des Ausfluges wurde das Matthias-Claudius-Haus in Oschersleben, eine Werkstatt für behinderte Menschen.

„Weiterbildung ist wichtig“, betonte Irene Mihlan. Nur wer sich ständig auf dem Laufenden halte, könne auch Besucher und Gäste aktuell informieren. Touristische Ziele gebe es in der Region genügend, es komme nur darauf an, dass sie auch bekannt sind und so entdeckt werden können.

Das war Tag der süßen Tour in Weferlingen 2015

Zum Tag der süßen Tour hat sich der Bürgerverein Weferlingen der Saftherstellung gewidmet. Die Gäste konnten vor Ort die Rübenschnitzelung, das Schnitzelkochen und das Saftpressen auf althergebrachte Art bestaunen.

Die Rüben stehen bereit. Im Vordergrund die Rüben mit Blatt zur Anschauung.

Die Rüben stehen bereit. Im Vordergrund die Rüben mit Blatt zur Anschauung.

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Die gereinigten Rüben warten auf ihre Verarbeitung

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Hier werden die Rüben mit einer Handraspel zu Rübenschnitzeln verarbeitet.

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Auf offenem Feuer werden die Rübenschnitzel gegart.

 

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Gründlich umrühren, damit die Rübenschnitzel nicht anbrennen.

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Die historische Rübensaftpresse ist mit einem Leinentuch ausgelegt, damit der Rübensaft beim Auspressen gereinigt wird.

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Die Rübenpresse wird mit den gekochten Schnitzeln gefüllt.

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Der Druckbalken wird auf die Druckplatten gesetzt.

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Mit den Schrauben der Spindeln wird der Druckbalken nach unten bewegt.

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Die letzten Tropfen Rübensaft werden ausgepresst.

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Im zweiten Kochgang wird der Rübensaft einreduziert bis er zähflüssig ist.

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Der frischgekochte Rübensirup hat wunderbar geschmeckt….. Für´s erste Mal, gut gelungen.

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Heike Bernstorf mit frischem Sirup und Christian Luebke mit dem Urprodukt. Chrisian Luebke lieferte die Zuckerrüben von seinem Acker bei Mackendorf.

Des weiteren wurde die Ausstellung über die Zuckerproduktion um einge Schautafeln erweitert und aktualisiert. Die heutige Rübensaftproduktion wurde durch ein Schauobjekt aus der Zuckerfabrik Wanzleben dargestellt.

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Das Modell der Rübensafterzeugung in Wanzleben

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Bernd Hoffmann erklärt interessierten Besuchern die Ausstellungstafeln

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Am „Heißen Draht“ konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit testen

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Viele ehemalige Mitarbeiter der Zuckerfabrik Weferlingen sahen sich die Ausstellung an

Volksstimme vom 19.10.2015

Caravantreffen 2015 im Weferlinger Burggelände und Sonderausstellung „20 Jahre Caravantreffen“ im Museum

Von Carina Bosse › Lokalteil der Volksstimme vom 15.09.2015 Weferlingen

Seit mittlerweile 20 Jahren treffen sich alljährlich die Freunde des unbeschwerten Campings in Weferlingen. Einzige Bedingung: Sie müssen ein DDR-Campingmodell am Haken, im Hänger oder im Kofferraum haben. „Dass wir diese Regel inzwischen ein wenig aufgeweicht haben, liegt einfach daran, dass die Familien inzwischen gewachsen sind und so manches Mal nicht mehr in den kleinen Weferlinger hineinpassen“, sagt Jörn Potthoff. „Wir sind eine gewachsene Gemeinschaft.“ Er ist der Motor der IG LC 9/200, der Interessengemeinschaft der Freunde des „Weferlingers“.

Aus dem Ruhrpott zieht es ihn seit 20 Jahren mit seinem Gefährt nach Weferlingen. Er hält gemeinsam mit seiner Frau Olga die organisatorischen Fäden in den Händen. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Camper nicht nur aus ganz Deutschland, sondern – wie in diesem Jahr – auch mal aus den Niederlanden angereist kommen.

Doch es hat sich rumgesprochen, dass die Atmosphäre in Weferlingen eine herzliche ist, dass man Unterstützung vor Ort bekommt und immer viele nette Leute treffen kann. Um die 50 Wohnwagen und Zelte bevölkerten am Wochenende den Innenhof der Burg, ein Bild, das zugleich nostalgisch und urgemütlich anmutete.

Weferlinger LC 9/200 in Bikerbemalung

Weferlinger LC 9/200 in Bikerbemalung

„Ich kann einfach nicht glauben, dass es schon 20 Jahre her ist“, blickt Jörn Potthoff zurück. Inmitten einer Ausstellung zur 20-jährigen Geschichte des Caravanings in Weferlingen wird er auch ein wenig nachdenklich. Gemeinsam mit Gerd Müller vom Bürgerverein hat er diesen Rückblick in Texten, Dokumenten, Bildern und Modell-Nachbauten des Weferlingers kreiert. Im Heimat- und Apothekenmuseum ist sie derzeit zu sehen.           Die Ausstellung ist bis zum Saisonende zu den Öffnungszeiten des Museums und zu Veranstaltungen geöffnet.

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Ein seltener Nagetusch Brilliant in tadellosem Zustand

1996 war Jörn Potthoff ein junger Mann Anfang 20, der bei der damaligen Verwaltungsgemeinschaft Weferlingen anfragte, ob es eine Möglichkeit gibt, sich mit den Campingwagen in Weferlingen zu treffen. Die gab es. Hans-Werner Kraul, damals noch Vorsitzender des MTV, und Bürgermeister Horst Tober luden in das Stadion des Friedens ein. Im April kamen die ersten Camper zusammen.

„Da war es so kalt, dass wir unsere Heringe auf dem Grill erwärmen mussten, um sie zum Zeltaufbau in die Erde zu bekommen“, erinnert sich Jörn Potthoff schmunzelnd. Damals konnte man sogar noch die Produktionsstätten des VEB Heimstolz besichtigen. „Es sah dort aus, als ob nur gerade mal Pause ist und niemand arbeitet, aber gleich alle wiederkommen“, sagt der Campingfreund. Sein kleiner Weferlinger, der Wohnkrümel unter den Campern, versehen mit einem Vorzelt, ist ihm treuer Begleiter, geschlafen wird in einem Zelt auf dem Pkw-Dach.

Trabant 500 mit Weferlinger LC 9/200

Trabant 500 mit Weferlinger LC 9/200

Die Begrüßung durch Hans-Werner Kraul fällt herzlich aus. Er wird wie einer aus der Mitte der Campingfreunde aufgenommen. Immerhin leistet der Ortsbürgermeister wie auch der Bürgerverein Unterstützung, wo er nur kann. Am Abend wird in geselliger Runde gegrillt, und Hans-Werner Kraul hält sein Versprechen ein: Er hat zum Jubiläumstreffen eine kleine Rede vorbereitet, in gereimter Form versteht sich: „Zu den wirklich schönen Dingen zählt der Campingwagen Weferlingen… Solch ein Juwel darf nicht allein rumstehn, er hat‘s verdient, dass Massen in sehn. Dazu hat man die Gelegenheit ist man zur Fahr in den schönen Flecken bereit… Wenn ich im weiten Rund mich nun umschau‘ seh ich den Jörn mit seiner tollen Frau. Die taten das logisches Kunststück vollbringen, jedes Jahr die Truppe zu versammeln hier in Weferlingen…“, dichtete Hans-Werner Kraul für die Camper. Und dazu gab es eine riesige Flasche prickelnden Vergnügens aus dem Glas.

Das war der Tag des offenen Denkmals 2015

Am 13. September fand traditionell der Tag des offenen Denkmals im Zentrum von Weferlingen statt. Durch die Einwohner, Gewerbetreibende und Vereine des Ortes wurde ein buntes Programm auf die Beine gestellt. So gab es natürlich wieder das spektakuläre Entenrennen, die MTV Tanzkidz traten auf, die Oldtimerausstellung organisiert von „Blechreiz“, Kinderschminken, Geschicklichkeitsspiele und natürlich jede Menge Möglichkeiten sich zu beköstigen. Heike Peters veranstaltete eine Tombola, hier gewann jedes Los. Der Bürgerverein hatte das Mausoleum geöffnet, im Heimat- und Apothekenmuseum eine Ausstellung über „20 Jahre Caravantreffen in Weferlingen“, Seifensieden und Salbenherstellung sowie die Schmetterlinge ausgestellt. Viele Einwohner hatten ihre eigenen Hofflohmärkte aufgebaut, Familie Laureth stellte altes Handwerk und künstlerische Deko aus. Vor dem Grundstückseingang konnten die Kinder echte Zinnfiguren herstellen. Im Hof der Bäckerei Stövesandt fand ein Malwettbewerb für Kinder statt. „Inne Scheune“ bei Familie Heideck gab es einen Fitness- und Bewegungsparcours. Zwei künstlerische Höhepunkte wurden an zwei Orten präsentiert. Im Büro des Lohnsteuerhilfevereins Bürig präsentierte Ilona Usbeck hochwertige Plastiken. Beim Flohmarkt neben Heidecks stellte Doris Thüring Ölbilder der Burg, des Grauen Harm, Akt- und Fassadenmalerei aus.

Der Markgraf Friedrich Christian präsentiert den neuen Weferlinger Kalender

Der Markgraf Friedrich Christian präsentiert den neuen Weferlinger Kalender

Leckere Schmorwürste und Bier, für die Restaurierung des Mausoleums, am Stand des Bürgervereins

Leckere Schmorwürste und Bier, für die Restaurierung des Mausoleums, am Stand des Bürgervereins

Hofflohmarkt bei Chrisine Japke

Hofflohmarkt bei Chrisine Japke

Traumoldtimer im Steinweg

Traumoldtimer im Steinweg

Reges Treiben im Steinweg

Reges Treiben im Steinweg

Kaffee und Kuchen bei Marquardt und Peters

Kaffee und Kuchen bei Marquardt und Peters

Kinderschminken

Kinderschminken und Basteln

Volle Konzentration beim Puzzeln

Volle Konzentration beim Puzzeln

Mausefalle bei Klaus Stadler

Mausefalle bei Klaus Stadler

Zinngießen

Zinngießen

Aussuchen der Zinnfiguren

Aussuchen der Zinnfiguren

Peter Laureth präsentiert alte Handwerke

Peter Laureth präsentiert alte Handwerke

Handarbeiten und Baumkuchen

Handarbeiten und Baumkuchen

Basteln und Malen für Kinder bei Stövesandt

Basteln und Malen für Kinder bei Stövesandt

Plastiken und Skulpturen von Ilona Usbeck

Plastiken und Skulpturen von Ilona Usbeck

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Kombination verschiedener Materialien

 

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Gerald Wolters im Mausoleum mit defekter Plastik. Diese soll auch restauriert werden

Mit Spannung werden die Enten erwartet

Mit Spannung werden die Enten erwartet

Skeptisch beäugen die Wildenten ihre Plastikkameraden

Skeptisch beäugen die Wildenten ihre Plastikkameraden

Eine Ente kann sich absetzen

Eine Ente kann sich absetzen

...doch sie strauchelt

…doch sie strauchelt

..und wird überholt

..und wird überholt

Die Siegerente ist eingetroffen und von Rene´Marquardt eingefangen

Die Siegerente ist eingetroffen und von Rene´Marquardt eingefangen

Dritter Sieger

Dritter Sieger

Zweite Siegerin

Zweite Siegerin

Die strahlende Gewinnerin des Entenrennens

Die strahlende Gewinnerin des Entenrennens

 

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