Der Weferlinger Bürgerverein hat ein Poesiealbum einer Weferlingerin mit der Originalhandschrift von Adolf Grimme entdeckt – und gekauft.

Heike Bernstorff vom Vorstand des Bürgervereins betrachtet das Poesiealbum mit dem Eintrag und den Brief von Adolf Grimme. Foto: Anett Roisch

Heike Bernstorff vom Vorstand des Bürgervereins betrachtet das Poesiealbum mit dem Eintrag und den Brief von Adolf Grimme.

Foto und Text: Anett Roisch (Volksstimme vom 29.02.2016)

Der Weferlinger Bürgerverein ist bei der Erforschung der Regionalgeschichte wieder ein gutes Stück vorangekommen, und zwar durch eine Entdeckung im Internet.

Vor vier Jahren hatte der Bürgerverein eine Sonderausstellung über den Pädagogen und Politiker Adolf Grimme (1889 – 1963) unter dem Titel „Vom Weferlinger Beamtenjungen zum preußischen Minister“ präsentiert, denn Grimmes Vater war in Weferlingen Bahnhofsvorsteher. Adolf Grimme besuchte von 1896 bis 1900 die Volksschule in Weferlingen, wechselte danach auf das Gymnasium Sangerhausen. Da sein Vater 1906 starb, verließ seine Mutter den Ort. Adolf Grimme blieb Weferlingen aber zeitlebens verbunden. Er stand weiter mit ehemaligen Mitschülern in Verbindung. So korrespondierte er zeitlebens mit Otto Krebs in Weferlingen. Das ist sogar mit Briefen belegt, die Dieter Sauerzweig in einer Zusammenfassung von Grimmes unwahrscheinlich intensiver Korrespondenz veröffentlicht hat.

Mit dem Poesiealbum einer ehemaligen Weferlinger Mitschülerin von Grimme, das der Verein im Internet fand und ersteigerte, verfügt der Verein jetzt auch über eine Originalhandschrift des Politikers. In dem Poesiealbum befindet sich eine Widmung von Adolf Grimme im Jahr 1900. „Vertrau auf Gott in fester Liebe und halte treulich sein Gebot; und wird dein Leben dir auch trübe, vertrau auf Gott in Glück und Not. Und glaubt dein Herz vor Schmerz zu brechen, vertrau auf Gott und zage nicht, und glaube fest an sein Versprechen. Der Herr verlässt die Seinen nicht.“ Unterschrieben hatte der damals Zehnjährige mit „Zur freundlichen Erinnerung an deinen Freund Adolf Grimme“.

Margarete Steffens, wahrscheinlich geborene Dittmar, der das Poesiealbum gehörte, muss aber auch den ehemaligen Mitschüler nie aus den Augen verloren haben. Im Poesiealbum lag nämlich auch eine Zeitungsnotiz aus dem Jahr 1931 mit der Überschrift „Der Sohn des Kultusministers Grimme tödlich verunglückt“. Grimme hatte zwei Söhne und eine Tochter. Sein Sohn Eckard wurde von einem Lkw überfahren. Der 12-Jährige hatte sich mit einem Freund mit dem Fahrrad an einen Lastkraftwagen gehängt. Als der Lkw schleuderte, verloren die Jungen den Halt, stürzten und kamen unter die Räder des Anhängers. Eckard Grimme starb an den Verletzungen. Margarete Steffens hatte dem damaligen Kultusminister offensichtlich kondoliert, denn in Poesiealbum lag auch Grimmes Antwort: „Das menschliche Mitfühlen, das wir in diesen Tagen erfahren haben, hilft mittragen. Wir sind dankbar dafür“, schrieben Adolf und Mascha Grimme.

Belegt ist sein Besuch als damaliger preußischer Minister für Kunst und Wissenschaft 1931 in seiner alten Schule in Weferlingen, wo er völlig unerwartet erschienen war. Er unterstützte die Schule auch weiterhin. Auch an der Begründung der einstigen Aufbauschule, heute Gymnasium, hatte Grimme Anteil. „Als ich in den 20er Jahren Oberschulrat in Magdeburg war, habe ich übrigens in Erinnerung daran, dass ich, um eine höhere Schule besuchen zu können, schon sehr jung von Haus weg musste, geholfen, dass in unserem Heimatort eine Aufbauschule gegründet wurde“, schrieb er sehr viel später an seinen Freund Otto Krebs.

Der Bürgerverein plant nun, eine Vitrine zu Adolf Grimme auszugestalten. Ausgangspunkt ist das gerade erworbene Poesiealbum.

Termine des Bürgervereins 2016

Daten für das Museum 2016

03.04.2016 Saisoneröffnung mit Schreibmaschinenausstellung

17.04.2016 Turnusöffnung Museum

01.05.2016 Turnusöffnung Museum

22.05.2016 Turnusöffnung Museum mit Internat. Museumstag „Museen in der Kulturlandschaft“

05.06.2016 Turnusöffnung Museum

19.06.2016 Turnusöffnung Museum

03.07.2016 Turnusöffnung Museum

17.07.2016 Turnusöffnung Museum

07.08.2016 Turnusöffnung Museum

21.08.2016 Turnusöffnung Museum

04.09.2016 Turnusöffnung Museum eventuell Ausstellungswechsel „Malerei, Grafik, Skulpturen“

Weferlinger Künstler, ansonsten für den 11.09.2016

11.09.2016 Tag des offenen Denkmals

18.09.2016 Turnusöffnung Museum

02.10.2016 Turnusöffnung Museum

15.10.2016 Süße Tour

16.10.2016 Turnusöffnung Museum

Kunstausstellung „Hoeft & Hoeft“ in der KulturFabrik Haldensleben

Barbara Hoeft und Joachim Hoeft präsentieren in der Kunstgalerie in der KulturFabrik Haldensleben Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie und weitere Projekte. Diese erste große gemeinsame Ausstellung zeigt, dass die Arbeiten des Ehepaares trotz unterschiedlicher Technik viele Gemeinsamkeiten aufweisen.

Hoeft & Hoeft

Hoeft&Hoeft

Klare Kompositionen mit Linien und Flächen, Reduktionen auf das Wesentliche und ein differenzierter Umgang mit Farben lassen sich sowohl in der Fotografie als auch in der Malerei und Grafik entdecken. Durch eine gemischte Hängung und Zuordnung der Arbeiten zueinander entstehen neue Zusammenhänge und Korrespondenzen. Galerie Rundgang

Joachim Hoeft ist Mitglied des Bürgervereins Weferlingen, er ist der Autor unserer Jahreskalender und hat bis 2010 das Heimat-und Apothekenmuseum geleitet. Seine Frau Barbara und er waren sehr lange Zeit beruflich und familär mit Weferlingen verbunden.

Eine kleine Abordnung von Mitgliedern des Bürgervereins und des Schützenvereins Weferlingen waren bei der Ausstellungseröffnung in Haldensleben dabei.

Rechts im Bild die Gäste aus Weferlingen

Rechts im Bild die Gäste aus Weferlingen

Die Ausstellung wurde mit musikalischer Umrahmung, durch den Magdeburger Saxophonisten Frank Schöpke, von der Leiterin der Kultufabrik, Frau Janina Otto, eröffnet.

Frank Schöpke

Der Magdeburger Jazzsaxophonist Frank Schöpke beschäftigt sich seit 13 Jahren intensiv mit dem Thema Improvisation. Er war und ist dabei in den unterschiedlichsten Genres unterwegs wie zum Beispiel Rock, Rock´n Roll, Big Band, Saxophonquartett sowie solo. Seit ca. 5 Jahren liegt sein musikalischer Schwerpunkt auf Improvisationen in klassischen Jazzbesetzungen mit Eigenkompositionen

Anschließend erfolgte ein Interview mit den Künstlern über ihre ausgestellten Werke. Hier standen die Künstler Rede und Antwort zu den Gemeinsamkeiten und den Unterschieden in ihren geschaffenen Werken. Während sich Barbara Hoeft hauptsächlich mit Malerei, Grafik und Sandsteinskulpturen beschäftigt, widmet sich Joachim Hoeft der Fotografie. Gemeinsam ist beiden der „analytische Blick“ auf die Dinge. Klare Linien und Strukturen bestimmen die Formen der Kunstwerke. Ein Resultat ihrer beruflichen Laufbahn, beide sind Mathematik- und Kunstlehrer.

Interview geführt von Janina Otto mit Barbara und Joachim Hoeft

Interview geführt von Janina Otto mit Barbara und Joachim Hoeft

Aufmerksame Zuhörer bei der Moderation

Aufmerksame Zuhörer bei der Moderation

"Fachsimpeln"

„Fachsimpeln“

Eine sehr sehenswerte Ausstellung, die man auf jeden Fall besuchen muss.

Die Ausstellung „Hoeft & Hoeft“ ist während der Öffnungszeiten bei freiem Eintritt bis zum 10.Januar 2016 zu sehen.

Öffnungszeiten Alsteinklub

Mo: 13.00 – 16.00 Uhr
Di: 10.00 – 18.00 Uhr
Mi: 13.00 – 16.00 Uhr
Do: 10.00 – 18.00 Uhr
Fr: 13.00 – 16.00 Uhr
Sa: 10.00 – 12.00 Uhr
Telefon+49 3904 401 59

Das war Tag der süßen Tour in Weferlingen 2015

Zum Tag der süßen Tour hat sich der Bürgerverein Weferlingen der Saftherstellung gewidmet. Die Gäste konnten vor Ort die Rübenschnitzelung, das Schnitzelkochen und das Saftpressen auf althergebrachte Art bestaunen.

Die Rüben stehen bereit. Im Vordergrund die Rüben mit Blatt zur Anschauung.

Die Rüben stehen bereit. Im Vordergrund die Rüben mit Blatt zur Anschauung.

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Die gereinigten Rüben warten auf ihre Verarbeitung

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Hier werden die Rüben mit einer Handraspel zu Rübenschnitzeln verarbeitet.

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Auf offenem Feuer werden die Rübenschnitzel gegart.

 

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Gründlich umrühren, damit die Rübenschnitzel nicht anbrennen.

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Die historische Rübensaftpresse ist mit einem Leinentuch ausgelegt, damit der Rübensaft beim Auspressen gereinigt wird.

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Die Rübenpresse wird mit den gekochten Schnitzeln gefüllt.

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Der Druckbalken wird auf die Druckplatten gesetzt.

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Mit den Schrauben der Spindeln wird der Druckbalken nach unten bewegt.

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Die letzten Tropfen Rübensaft werden ausgepresst.

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Im zweiten Kochgang wird der Rübensaft einreduziert bis er zähflüssig ist.

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Der frischgekochte Rübensirup hat wunderbar geschmeckt….. Für´s erste Mal, gut gelungen.

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Heike Bernstorf mit frischem Sirup und Christian Luebke mit dem Urprodukt. Chrisian Luebke lieferte die Zuckerrüben von seinem Acker bei Mackendorf.

Des weiteren wurde die Ausstellung über die Zuckerproduktion um einge Schautafeln erweitert und aktualisiert. Die heutige Rübensaftproduktion wurde durch ein Schauobjekt aus der Zuckerfabrik Wanzleben dargestellt.

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Das Modell der Rübensafterzeugung in Wanzleben

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Bernd Hoffmann erklärt interessierten Besuchern die Ausstellungstafeln

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Am „Heißen Draht“ konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit testen

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Viele ehemalige Mitarbeiter der Zuckerfabrik Weferlingen sahen sich die Ausstellung an

Volksstimme vom 19.10.2015

Caravantreffen 2015 im Weferlinger Burggelände und Sonderausstellung „20 Jahre Caravantreffen“ im Museum

Von Carina Bosse › Lokalteil der Volksstimme vom 15.09.2015 Weferlingen

Seit mittlerweile 20 Jahren treffen sich alljährlich die Freunde des unbeschwerten Campings in Weferlingen. Einzige Bedingung: Sie müssen ein DDR-Campingmodell am Haken, im Hänger oder im Kofferraum haben. „Dass wir diese Regel inzwischen ein wenig aufgeweicht haben, liegt einfach daran, dass die Familien inzwischen gewachsen sind und so manches Mal nicht mehr in den kleinen Weferlinger hineinpassen“, sagt Jörn Potthoff. „Wir sind eine gewachsene Gemeinschaft.“ Er ist der Motor der IG LC 9/200, der Interessengemeinschaft der Freunde des „Weferlingers“.

Aus dem Ruhrpott zieht es ihn seit 20 Jahren mit seinem Gefährt nach Weferlingen. Er hält gemeinsam mit seiner Frau Olga die organisatorischen Fäden in den Händen. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Camper nicht nur aus ganz Deutschland, sondern – wie in diesem Jahr – auch mal aus den Niederlanden angereist kommen.

Doch es hat sich rumgesprochen, dass die Atmosphäre in Weferlingen eine herzliche ist, dass man Unterstützung vor Ort bekommt und immer viele nette Leute treffen kann. Um die 50 Wohnwagen und Zelte bevölkerten am Wochenende den Innenhof der Burg, ein Bild, das zugleich nostalgisch und urgemütlich anmutete.

Weferlinger LC 9/200 in Bikerbemalung

Weferlinger LC 9/200 in Bikerbemalung

„Ich kann einfach nicht glauben, dass es schon 20 Jahre her ist“, blickt Jörn Potthoff zurück. Inmitten einer Ausstellung zur 20-jährigen Geschichte des Caravanings in Weferlingen wird er auch ein wenig nachdenklich. Gemeinsam mit Gerd Müller vom Bürgerverein hat er diesen Rückblick in Texten, Dokumenten, Bildern und Modell-Nachbauten des Weferlingers kreiert. Im Heimat- und Apothekenmuseum ist sie derzeit zu sehen.           Die Ausstellung ist bis zum Saisonende zu den Öffnungszeiten des Museums und zu Veranstaltungen geöffnet.

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Ein seltener Nagetusch Brilliant in tadellosem Zustand

1996 war Jörn Potthoff ein junger Mann Anfang 20, der bei der damaligen Verwaltungsgemeinschaft Weferlingen anfragte, ob es eine Möglichkeit gibt, sich mit den Campingwagen in Weferlingen zu treffen. Die gab es. Hans-Werner Kraul, damals noch Vorsitzender des MTV, und Bürgermeister Horst Tober luden in das Stadion des Friedens ein. Im April kamen die ersten Camper zusammen.

„Da war es so kalt, dass wir unsere Heringe auf dem Grill erwärmen mussten, um sie zum Zeltaufbau in die Erde zu bekommen“, erinnert sich Jörn Potthoff schmunzelnd. Damals konnte man sogar noch die Produktionsstätten des VEB Heimstolz besichtigen. „Es sah dort aus, als ob nur gerade mal Pause ist und niemand arbeitet, aber gleich alle wiederkommen“, sagt der Campingfreund. Sein kleiner Weferlinger, der Wohnkrümel unter den Campern, versehen mit einem Vorzelt, ist ihm treuer Begleiter, geschlafen wird in einem Zelt auf dem Pkw-Dach.

Trabant 500 mit Weferlinger LC 9/200

Trabant 500 mit Weferlinger LC 9/200

Die Begrüßung durch Hans-Werner Kraul fällt herzlich aus. Er wird wie einer aus der Mitte der Campingfreunde aufgenommen. Immerhin leistet der Ortsbürgermeister wie auch der Bürgerverein Unterstützung, wo er nur kann. Am Abend wird in geselliger Runde gegrillt, und Hans-Werner Kraul hält sein Versprechen ein: Er hat zum Jubiläumstreffen eine kleine Rede vorbereitet, in gereimter Form versteht sich: „Zu den wirklich schönen Dingen zählt der Campingwagen Weferlingen… Solch ein Juwel darf nicht allein rumstehn, er hat‘s verdient, dass Massen in sehn. Dazu hat man die Gelegenheit ist man zur Fahr in den schönen Flecken bereit… Wenn ich im weiten Rund mich nun umschau‘ seh ich den Jörn mit seiner tollen Frau. Die taten das logisches Kunststück vollbringen, jedes Jahr die Truppe zu versammeln hier in Weferlingen…“, dichtete Hans-Werner Kraul für die Camper. Und dazu gab es eine riesige Flasche prickelnden Vergnügens aus dem Glas.

Das war der Tag des offenen Denkmals 2015

Am 13. September fand traditionell der Tag des offenen Denkmals im Zentrum von Weferlingen statt. Durch die Einwohner, Gewerbetreibende und Vereine des Ortes wurde ein buntes Programm auf die Beine gestellt. So gab es natürlich wieder das spektakuläre Entenrennen, die MTV Tanzkidz traten auf, die Oldtimerausstellung organisiert von „Blechreiz“, Kinderschminken, Geschicklichkeitsspiele und natürlich jede Menge Möglichkeiten sich zu beköstigen. Heike Peters veranstaltete eine Tombola, hier gewann jedes Los. Der Bürgerverein hatte das Mausoleum geöffnet, im Heimat- und Apothekenmuseum eine Ausstellung über „20 Jahre Caravantreffen in Weferlingen“, Seifensieden und Salbenherstellung sowie die Schmetterlinge ausgestellt. Viele Einwohner hatten ihre eigenen Hofflohmärkte aufgebaut, Familie Laureth stellte altes Handwerk und künstlerische Deko aus. Vor dem Grundstückseingang konnten die Kinder echte Zinnfiguren herstellen. Im Hof der Bäckerei Stövesandt fand ein Malwettbewerb für Kinder statt. „Inne Scheune“ bei Familie Heideck gab es einen Fitness- und Bewegungsparcours. Zwei künstlerische Höhepunkte wurden an zwei Orten präsentiert. Im Büro des Lohnsteuerhilfevereins Bürig präsentierte Ilona Usbeck hochwertige Plastiken. Beim Flohmarkt neben Heidecks stellte Doris Thüring Ölbilder der Burg, des Grauen Harm, Akt- und Fassadenmalerei aus.

Der Markgraf Friedrich Christian präsentiert den neuen Weferlinger Kalender

Der Markgraf Friedrich Christian präsentiert den neuen Weferlinger Kalender

Leckere Schmorwürste und Bier, für die Restaurierung des Mausoleums, am Stand des Bürgervereins

Leckere Schmorwürste und Bier, für die Restaurierung des Mausoleums, am Stand des Bürgervereins

Hofflohmarkt bei Chrisine Japke

Hofflohmarkt bei Chrisine Japke

Traumoldtimer im Steinweg

Traumoldtimer im Steinweg

Reges Treiben im Steinweg

Reges Treiben im Steinweg

Kaffee und Kuchen bei Marquardt und Peters

Kaffee und Kuchen bei Marquardt und Peters

Kinderschminken

Kinderschminken und Basteln

Volle Konzentration beim Puzzeln

Volle Konzentration beim Puzzeln

Mausefalle bei Klaus Stadler

Mausefalle bei Klaus Stadler

Zinngießen

Zinngießen

Aussuchen der Zinnfiguren

Aussuchen der Zinnfiguren

Peter Laureth präsentiert alte Handwerke

Peter Laureth präsentiert alte Handwerke

Handarbeiten und Baumkuchen

Handarbeiten und Baumkuchen

Basteln und Malen für Kinder bei Stövesandt

Basteln und Malen für Kinder bei Stövesandt

Plastiken und Skulpturen von Ilona Usbeck

Plastiken und Skulpturen von Ilona Usbeck

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Kombination verschiedener Materialien

 

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Gerald Wolters im Mausoleum mit defekter Plastik. Diese soll auch restauriert werden

Mit Spannung werden die Enten erwartet

Mit Spannung werden die Enten erwartet

Skeptisch beäugen die Wildenten ihre Plastikkameraden

Skeptisch beäugen die Wildenten ihre Plastikkameraden

Eine Ente kann sich absetzen

Eine Ente kann sich absetzen

...doch sie strauchelt

…doch sie strauchelt

..und wird überholt

..und wird überholt

Die Siegerente ist eingetroffen und von Rene´Marquardt eingefangen

Die Siegerente ist eingetroffen und von Rene´Marquardt eingefangen

Dritter Sieger

Dritter Sieger

Zweite Siegerin

Zweite Siegerin

Die strahlende Gewinnerin des Entenrennens

Die strahlende Gewinnerin des Entenrennens

 

Das war der Altstadtfest Umzug 2015 in Haldensleben

Am 30. August fand der Festumzug zum Altstadtfest in Haldensleben statt. Der Bürgerverein Weferlingen hat es sich schon zur Tradition gemacht, an diesem Umzug teilzunehmen. Die Aufstellung fand an der Masche statt, wo sich die Teilnehmer in den Zug einreihten. Dann ging es durch die Innenstadt bis zum Marktplatz. Dort wurden alle Teilnehmer des Zuges vor der Hauptbühne vorgestellt. Der Bürgerverein Weferlingen setzt in seinen historischen Kostümen immer wieder Akzente im Zug. Besonders unsere jüngsten Teilnehmer gefiehlen den Zuschauern. Erstmals war neben der Kirschkönigin Celina, die Kirschprinzessin Joline im Umzug. Das Autohaus Heinicke in Weferlingen stellte unserem Verein wieder kostenlos ein Cabrio für die Hoheiten zur Verfügung. Dafür möchten wir uns noch einmal recht herzlich bedanken.

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Kirschkönigin Celina und Kirschprinzessin Joline

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Der Markgraf Friedrich Christian mit Familie

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Familie des Markgrafen

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Die Bediensteten mit hoheitlichen Kindern

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Die Magd und der Knecht des Markgrafen

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Spielmannszug

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Capitan Jack Sparrow

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Zugteilnehmer

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Zugteilnehmer

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Zugteilnehmer mit historischem Fahrzeug

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TSV Haldensleben und Lebenshilfe

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Die Markgrafenfamilie ist auf dem Marktplatz angekommen

Was liegt in diesem Jahr noch an?

Weferlingen (aro) Der Bürgerverein Weferlingen hat immer viel vor. Das größte Ziel ist nach wie vor die Sanierung des Mausoleums des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth. Dafür werden seit Jahren Spenden gesammelt, werden Aktionen veranstaltet und Erlöse gespart. Dabei zählt jede noch so kleine Summe.

Gerade hat der Verein einen Kostenvorschlag für die Sockelsanierung erhalten. Einige Männer aus dem Verein überlegen bereits, ob sie einen Teil der Schachtarbeiten nicht selbst übernehmen können, um die Kosten so gering wie möglich zu halten. Zunächst aber muss jetzt der nächste Schritt wieder mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie abgestimmt werden, steckt Vereinsvorsitzender Gerald Wolters die nächste Aufgabe ab.

Viele kleine Aktionen stehen in den nächsten Wochen im Kalender des Bürgervereins. Am letzten August-Sonntag wollen die Mitglieder des Vereins, die die Markgrafenfamilie verkörpern, wieder beim Festumzug vom Haldensleber Altstadtfest dabei sein. Auch Kirschkönigin Celina stellt sich ein, und sie bringt diesmal auch ihre Schwester Joline mit. Joline hat ihre Premiere als Kirschprinzessin beim Jubiläums- und Markgrafenfest bestanden. Als der Bürgerverein 2008 die erste Kirschkönigin gekürt hat, und zwar Christin, hatte sie sogar zwei Kirschprinzessinnen zur Seite. Allerdings war zu der Zeit die Markgrafenfamilie noch im Aufbau und noch nicht so gefragt.

Am ersten September-Sonntag wird der Bürgerverein bei der Aller-Elbe-Spritztour mit einem Informationsstand am Zielort Süplingen im Einsatz sein. Am Morgen werden natürlich wie alljährlich bei der Aller-Elbe-Spritztour Radfahrer mit Allerwasser auf den Weg gebracht.

Am zweiten September-Sonntag gibt es in Weferlingen wieder den schon traditionellen Tag des offenen Denkmals mit Aktionen im ganzen Ortszentrum. Dazu wird das Heimat- und Apothekenmuseum geöffnet, auch der Aussichtsturm „Grauer Harm“ kann bestiegen werden. Vereinsmitglieder werden wieder grillen sowie Kaffee und Kuchen anbieten.

Danach können die Mitglieder etwas durchatmen, bevor im Oktober am Süßen Tag der nächste Höhepunkt ins Haus steht. An dem Tag geht es wieder um die Geschichte der Weferlinger Zuckerfabrik. Schwerpunkt wird die Rübensaftgewinnung gestern und heute sein. Bernd Hoffmann holt dazu ein Modell aus der Zuckerrübenfabrik Klein Wanzleben, das den heutigen Produktionsabschnitt zeigt. Und Ernst-Hermann Thormeyer aus Hödingen wird eine Saftpresse ausborgen, mit der früher Saft hergestellt wurde. Das haben Bernd Hoffmann und Ernst-Hermann Thormeyer übrigens bereits im vergangenen Jahr bei der Premiere der Süßen Tour in Weferlingen besprochen.

Im November soll dann noch das im Februar ausgefallene Puppentheater nachgeholt werden. Selbstverständlich wieder mit Kaffee und Kuchen sowie einer kleinen Verlosung. Die Erlöse aus allen Veranstaltungen werden weiter für die Sanierung des Mausoleums gespart.

Die Aller- von der Quelle bis zur Weser

“ Die Aller – von der Quelle über Weferlingen nach Celle und weiter bis zur Weser (Dauer ca.60 min.) Dies ist das Thema  einer Bilderreise, auf die Sie Hans-Joachim Grunze aus Hannover gerne mitnehmen möchte. Hier geht es zum Allerradweg

Am Sonntag, den 02. August 2015 um 14.30 Uhr, findet im Heimat- und Apothekenmuseum ein Diavortrag statt.
Herr Grunze hat den ersten Teil der Strecke von Eggenstedt bis Celle entlang des Alleradweges während einer Radtour abgefahren. Für den weiteren Weg bis zur Weser nutzte er ebenfalls das Fahrrad, aber auch das Auto und das Schiff.
Erleben Sie die Verwandlung der kleinen Aller von der Quelle in einen stattlichen Fluß  über unsere Region hinaus nach Wolfsburg , Celle  und Verden bis zur Einmündung in die Weser nach 260 km.
Hübsche kleine und größere Ortschaften, romantische Flußlandschaften und beeindruckende Bauwerke geben Ihnen einen Eindruck von der Vielfalt des Lebens und der Natur entlang der Aller. Die Bilder vermitteln ein Wiedersehen mit den Motiven aus unserer Heimat, sie sollen aber auch eine Anregung sein , sich selbst einmal auf die Reise zu begeben und die Aller bis zu Ihrer Mündung  zu begleiten.

Natürlich können Sie dazu eine schöne Tasse Kaffee trinken und leckeren Kuchen genießen!
Wir freuen uns auf Sie !!!“

Bürgerverein Weferlingen dankt Entomologen aus Magdeburg für Restaurierung der Schmetterlingssammlung. Einmalige Schätze vor dem Verfall gerettet

Der Internationale Museumstag stand in diesem Jahr unter dem Motto „Museum collections make connections“. Und die frisch restaurierte Schmetterlingssammlung im Weferlinger Heimat- und Apothekenmuseum konnte sich wirklich sehen lassen.

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Weferlingen (cbo) l Eine Attraktion des Heimat- und Apothekenmuseums ist zu neuen Ehren gekommen – die Schmetterlingssammlung von Alfred Fischer sen., der 1987 verstorben ist, zeigt sich jetzt restauriert und beschriftet.

„Aus eigener Kraft hätten wir das nie machen können“, stellt Gerald Wolters, Vorsitzender des Bürgervereins Weferlingen, am Museumstag fest. Ein großes Dankeschön richtete er an Otto Elias, Holger Breitbarth und Maik Guth von der Entomologischen Gesellschaft Magdeburg. Die drei Gäste und Heiko Preydel, ein weiteres Mitglied der Entomologischen Gesellschaft, hatten in mühevoller Kleinarbeit die Schmetterlingssammlung von Alfred Fischer sen. wieder aufgearbeitet, neu sortiert und beschriftet. „Das war uns ein Herzensbedürfnis, die Sammlung vor dem Verfall zu retten“, entgegnet Otto Elias.

„Wir haben Alfred Fischer sen. noch gekannt, er war Mitglied der Fachgruppe Entomologie.“ Sie seien bei zahlreichen Exkursionen gemeinsam unterwegs gewesen. Wenn es mit der Restaurierung der Sammlung vielleicht gelingen würde, auch das Interesse der junge Leute zu wecken, dann sei der Aufwand in Ordnung. Das Museum kann jetzt sogar als Ergänzung zum Schulunterricht besucht werden, denn die Schmetterlinge und Käfer sind nun konkret bestimmt. Und die prächtigen Exponate anzusehen, ist doch etwas anderes als sie im Schulbuch oder im Internet zu betrachten.

Auch Ortsbürgermeister Hans-Werner Kraul würdigte das Engagement der Entomologen, die Sammlung von Schmetterlingen und Käfern für die Nachwelt zu erhalten, denn die Sammlung sei für Weferlingen etwas Besonderes. Gleichfalls erkannte er die örtlichen Bemühungen um kulturelle Besonderheiten an.

Die 36 Kästen mit Schmetterlingen und Käfern werden nur an einigen Tagen im Jahr zu sehen sein. Auf alle Fälle wieder zum Tag des offenen Denkmals, am 13. September. Ansonsten sind Museumsbesuche für Gruppen nach Absprache auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. Geöffnet wird regelmäßig an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr.

Gäste konnten die Entomologen am Sonntag auch noch befragen. Die Sammlung hatte bereits erhebliche Schäden zu verzeichnen, erläuterte Otto Elias. Die Restaurierung sei gerade noch rechtzeitig gekommen. Einige Exponate waren allerdings nicht mehr zu retten. Das falle jedoch bei der Fülle der Schmetterlinge und Käfer nicht auf, zumal viele Sammelobjekte mehrfach vorhanden sind. Otto Elias habe die meiste Arbeit gehabt, versicherten Holger Breitbarth und Maik Guth. Er habe ja auch die meiste Zeit, denn er sei im Gegensatz zu den anderen bereits im Rentenalter, wiegelte Otto Elias ab.

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit zum Fachsimpeln, schwelgten in Kindheitserinnerungen oder bewunderten die farbenprächtigen Exoten. Auch die Bilder von Ulrich Wolf mit vielen Weferlinger Motiven, die gegenwärtig in einer Sonderausstellung im großen Museumsraum zu sehen sind, wurden gern betrachtet.

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Im unteren Raum, in dem die historische Apotheke steht, konnten die Gäste erstmals einer Seifensiederin zusehen und von Britta Tischmacher viel Interessantes über die Seifenherstellung erfahren.

Trotz des nicht gerade einladenden Wetters erklommen auch zahlreiche Besucher den „Grauer Harm“.

Gern nahmen die Gäste das Angebot des Bürgervereins an, sich mit einem Würstchen vom Grill zu stärken oder bei Kaffee und Kuchen zu verweilen.

Quelle: Volksstimme 20.05.2015

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