Das große Jubiläums- und Markgrafenfest

So war das Jubiläums- und Markgrafenfest 2015

Der KinderCampus war der Hauptorganisator des diesjährigen Jubiläums- und Markgrafenfestes in Weferlingen. Gefeiert wurde am 5. Juli auf dem Gelände vom KinderCampus.
Strahlender Sonnenschein begleitete die Besucher des Festes den ganzen Tag.
Weferlingen, Hörsingen und die Seniorenhilfe Haldensleben luden ein zu einer Gemeinschaftsveranstaltung. Vor zehn Jahren hat die Seniorenhilfe die Kindertagesstätte in Weferlingen übernommen, etwas später auch die Kita in Hörsingen. Das sollte gefeiert werden.

Das Fest begann mit einem Umzug. Um 11.15 Uhr trafen sich die Teilnehmer zum Umzug vor dem Rathaus. Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth mit Brüdern, Schwester, Neffen, Nichten, Mutter, Tante und vielen anderen Familienangehörigen haben den Zug angeführt. Die Schalmeienkapelle Flechtingen sorgte für musikalische Unterstützung. Dieser folgten die Kinder und Gäste.

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Der Bürgerverein hat den Markgrafen 2008 zu seinem 300. Geburtstag wieder auferstehen lassen. Seitdem schlüpft Lutz Otto Westphal regelmäßig in die historische Rolle, und viele andere übernehmen es, weitere Familienangehörige darzustellen, die Anfang des 18. Jahrhunderts in Weferlingen gelebt haben.
Kirschkönigin Celina war im Umzug ebenso dabei, wie auch die Kirschprinzessin Joline.

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Bei der Rückkehr zum Festgelände wurden die Umzug Teilnehmer vom Schützenverein mit Salutschüssen begrüßt.
Um 12.30 Uhr begann ein Programm der Hort- und Kindergartenkinder. Hier wurde auch der Scheck des MTV Weferlingen, mit dem Erlös aus dem Benefizturnier der Alten Herren, an den Bürgerverein Weferlingen überreicht.

dank durch den markgrafen an den mtv Auch die Tanzgruppen des MTV sorgte für Unterhaltung .

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Auf dem Festgelände konnten sich alle kleinen und großen Festgäste stärken oder an den zahlreichen Stationen die Zeit vertreiben. Die große Mit-Mach-Show mit Andy Trillhase lockte zahlreiche Kinder in den Hortraum. Im Schatten konnten sie dann nach Herzenslust toben und spielen.
Es war mal wieder ein rundes gelungenes Fest, die große Hitze hat den Wasserverbrauch der Gäste enorm nach Oben getrieben. Im Ausschank war der „Gänsewein“ der Renner.

Restaurierte Schmetterlingsausstellung wird gezeigt

Weferlingen (aro) Der Bürgerverein ist für den Internationalen Museumstag gerüstet. Am kommenden Sonntag sollen das Museum und der Aussichtsturm „Grauer Harm“ von 10 bis 16 Uhr geöffnet werden. Und es wird einige besondere Attraktionen geben. Um 11 Uhr wird die restaurierte Schmetterlingssammlung präsentiert. Diese umfangreiche Sammlung hatte der Weferlinger Alfred Fischer (1902 – 1987) von Jugend an zusammengetragen. 1986 war sie erstmals in einer Sonderausstellung in der Weferlinger Heimatstube zu sehen und zog damals in vier Stunden Öffnungszeit 350 Besucher an.

2006 schenkte Alfred Fischer jun. diese Sammlung seines Vaters dem Weferlinger Heimat- und Apothekenmuseum. Seither wurde sie zu besonderen Anlässen präsentiert. Allerdings zeigten sich schon beträchtliche Schäden an den Schmetterlingen und Käfern. Als der Bürgerverein im vergangenen Jahr einen Gedenkstein für den Insektenkundler und Heimatforscher Maximilian Wahnschaffe setzen ließ, nahm er auch Kontakt zur Entomologischen Gesellschaft in Magdeburg auf. Mitglieder der Entomologischen Gesellschaft kamen nach Weferlingen und sahen sich bei der Gelegenheit auch die Schmetterlingssammlung an. Die Fachleute mussten nicht lange um Hilfe gebeten werden. Sie rieten dem Bürgerverein zunächst, die Kästen mehrmals tageweise in die Gefriertruhe zu packen, um die Schädlinge zu töten, die sich in den Kästen bereits eingenistet hatten. Danach übernahmen sie die Kästen zu einer Restaurierung.

Die Magdeburger Entomologen haben alle Schmetterlinge und Käfer restauriert, sie haben abgebrochene Fühler oder Flügel wieder angeklebt, erläutert der Vereinsvorsitzende Gerald Wolters. Und sie haben alle Exponate katalogisiert. Bisher waren die Schmetterlinge und Käfer zwar in Kästen zusammengestellt, doch nicht geordnet. Das haben jetzt die Entomologen erledigt. Tagfalter und Nachtfalter wurden beispielsweise getrennt ausgewiesen, und alle Schmetterlinge und Käfer sind jetzt mit Namen versehen.

Die so erneuerte Ausstellung wird am Sonntag um 11 Uhr präsentiert und ist dann den ganzen Tag über zu sehen. Zu diesem Anlass werden auch die Entomologen aus Magdeburg erwartet, die so viel Mühe aufgewandt hatten.

Zu sehen im großen Ausstellungsraum ist auch die Sonderausstellung mit Bildern des Weferlingers Ulrich Wolf.

Erstmals können Museumsbesucher am Sonntag auch einer Seifensiederin bei der Arbeit zuschauen. Britta Tischmacher wird ab 13.30 Uhr in der historischen Apotheke im Kaltverfahren Seife herstellen. Bisher wurden in der Apotheke an Museumstagen meistens Pillen gedreht.

Der Bürgerverein wird am Sonntag zu 12 Uhr auch den Grill anheizen und Würstchen rösten. Ab 14 Uhr können die Gäste auch Kaffee und Kuchen genießen. Erlöse aus diesen Aktionen werden in die Sanierung des Mausoleums fließen.

„Wir hoffen auf schönes Wetter“, sagt Gerald Wolters. Je nach Wetterlage werden Pavillons und Sitzgarnituren vor dem Museum aufgestellt. Bei schlechtem Wetter steht der Feuerwehrversammlungsraum zur Verfügung.

Bericht der Volksstimme 13.05.2015

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Benefizturnier des MTV- Weferlingen AH zu Gunsten der Restaurierung des Mausoleums

 

 

 

 

Quelle: Volksstimme, Lokalteil Haldensleben/ Stadt Oebisfelde- Weferlingen

Fotogalerie des Benefizturniers

Die „Wölfe“ des VfL haben beim Benefizturnier des Weferlinger MTV und des Bürgervereins den Siegerpokal abgeräumt.

Weferlingen (cbo) l Etwa 250 Fußballfans verfolgten am Wochenende die Spiele der Alten Herren im Weferlinger Sportstadion im Riesenfeld. Solch ein Turnier entwickelt sich schon zu einer kleinen Tradition.

Die Kontakte zur Altliga des Hamburger Sportvereins und zur Traditionsmannschaft des VfL Wolfsburg sind gut, die Weferlinger Marco Radl und Burkhard Hering nutzten sie einmal mehr, um in diesem Jahr ein Benefizturnier zu organisieren, das mithelfen soll, ein barockes Denkmal an der Weferlinger Lambertikirche zu erhalten.

In ihren royalen Roben statteten die Kirschkönigin Celina und der Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth alias Lutz-Otto Westphal dem Benefizturnier einen Besuch ab. Fotos: M. Radl/cbo

Neben den Alten Herren des MTV Weferlingen und den Teams des HSV und des VfL Wolfsburg traten auch die Alten Herren der SG Klinze/Ribbensdorf für die gute Sache an.

Die Zuschauer sahen spannende Spiele und ließen sich auch von einem Regenschauer nicht vertreiben. Unter ihnen befanden sich übrigens auch die amtierende Kirschkönigin Celina und Lutz-Otto Westphal, der wieder einmal in die Rolle des Markgrafen geschlüpft war.

Den großen Pokal, der für den ersten Platz verliehen wurde, konnten die Wolfsburger mit nach Hause nehmen. Die Weferlinger Majestäten gehörten zu den Gratulanten. Den zweiten Platz erkämpften sich die Gäste aus Hamburg, die sich nur im direkten Vergleich mit den „Wölfen“ geschlagen geben mussten. Die SG Klinze/Ribbensdorf kam auf Platz drei, und die Gastgeber des MTV freuten sich über den Trostpreis – einen Kasten Bier. Als Schiedsrichter bei den ersten Spielen stand Weferlingens Ortsbürgermeister Hans-Werner Kraul auf dem Platz, der sich dann jedoch ganz schnell zur Übergabe der Abiturzeugnisse ins Freiherr-vom-Stein-Gymnasium begeben musste.

Bei einer Tombola konnten die Sportfans tolle Preise gewinnen. Matthias Malicke zog den ersten Preis, er kann ein Wochenende lang mit einem Auto vom Autohaus Heinicke auf große Tour gehen.

Auch Shirts vom HSV und VfL sowie Tankgutscheine waren zu gewinnen. Tobias Braatz, Mannschaftsbetreuer und Spieler bei den Alten Herren, bedankte sich im Namen der Spieler bei allen Sponsoren, die dieses Turnier möglich gemacht haben, und ganz besonders bei den beiden Organisatoren Marco Radl und Burkhard Hering.

Der Erlös des Turniers wird für die Sanierung des Mausoleums des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth gestiftet. Die Spende soll am Sonntag beim Jubiläums- und Markgrafenfest an den Bürgerverein übergeben werden. Übrigens beteiligten sich auch die Spieler selbst an den Einnahmen des Tages. Jeder entrichtete einen Obolus zugunsten der geplanten Sanierungsmaßnahmen.

 

Benefizturnier Fußball AH- Weferlingen.pdf_page_1

Saisoneröffnung war wieder ein voller Erfolg

Die Ausstellungseröffung im Heimat- und Apothekenmuseum hat wieder zahlreiche Besucher aus Weferlingen und Umgebung angelockt. Die Ölbilder von Weferlingen, der Natur und des Tierreichs von Ulrich Wolf fanden großen Anklang. Viele wussten gar nicht das „Ulli“ malt. Detailgetreu und farbenfroh stellen sich die Motive dar. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen. Volksstimme 25.04.2015

Zur Pflanzung des Kirschbaums waren ebenfalls Interessierte gekommen. Lesen Sie was die Volksstimme berichtetet.kirschbaumpflanzung

 

Maria Pitterling enthüllt das Schild am jungen Kirschbaum, das ihre Amtszeit von 2010 bis 2014 zeigt. Die jetzige Kirschkönigin Celina Eichelmann und Gerald Wolters stehen ihr zur Seite. | Foto: Carina Bosse

Einen schönen Blick hatte man vom Grauen Harm. Sonniges Wetter ließ das zarte Grün leuchten. slider frühlingsaussicht weferlingen

Kirschbaumpflanzung zur Saisoneröffnung 2015

Am 19.04.2015  um 14.00 Uhr wird, von unserer ehemaligen Kirschkönigin Maria, ein Kirschbaum gepflanzt. Der Tradition des Bürgervereins folgend, ein Kirschbaum für die Kirschkönigin, wird Maria am „Alten Kindergarten“ ihren Kirschbaum pflanzen.

Am alten Pflanzort, vor dem Museum, ist leider kein Platz mehr. Ein neuer Pflanzort wurde auf der Wiese des „Alten Kindergartens“ gefunden.Planzort Kirschbaum Maria

Hierzu sind alle interessierten Bürger recht herzlich eingeladen.

Im Anschluss findet die Eröffnung der Bilderausstellung von Ullrich Wolf im Ausstellungsraum des Heimat-und Apothekenmuseums statt.

Es gibt Kaffee und Kuchen im Veranstaltungsraum der Feuerwehr.

Heimatmalerei von Ulrich Wolf

Am Sonntag, den 19. April 2015 um 15.00 Uhr, wird im Rahmen der Saisoneröffnung des Heimat- und Apothekenmuseums Weferlingen die Sonderausstellung „Weferlinger Impressionen und Naturbilder“ von Ulrich Wolf gezeigt.

Ulrich Wolf wurde am 09.11.1940 in Bernburg a.d. Saale geboren.

Als Kleinkind kam er mit seinen Eltern nach Weferlingen. Schon sehr früh begann er sich für Malerei und künstlerische Gestaltung zu interessieren.

Doch erst 1987 begann er intensiv an seinen Werken zu arbeiten. Siegmund Heime, ein Malermeister aus Haldensleben, der sich selbst mit der „Heimatmalerei“ beschäftigt, inspirierte ihn, sich mehr dem künstlerischen Handeln zu widmen.

Seit dieser Zeit entstanden ca. 80 Bilder in Öl, entweder auf Hartfaser, Leinwand oder in Kombination der Materialien.

30 seiner Bilder befinden sich noch in Ulrich Wolfs Besitz.

Sein Lieblingsbild ist „Die Blaumeise“. Dieses Bild wird auch in der Ausstellung zu sehen sein, wie auch noch ca. viele seiner anderen Bilder.

Pro Jahr entstehen noch ungefähr 2 Bilder. Erst wenn sich Wolf absolut im Klaren über das Motiv ist, werden einige Skizzen angefertigt und dann geht es an die Gestaltung in Öl.

Ulrich Wolf sagt: „Das Motiv muss mich ansprechen und mir Freude bereiten, nur dann kann ich ein Bild malen“. Auftragsmalerei betreibt Ulrich Wolf nicht.

Wir können also gespannt sein welche Motive noch folgen.

Das war der Weihnachtsmarkt der Vereine 2014 in Weferlingen

Der Weihnachtsmarkt in Weferlingen öffnet traditionell am ersten Adventswochenende. In diesem Jahr hatte Petrus ein Einsehen mit den Organisatoren und beschehrte ihnen zwar kaltes aber trockenes Wetter. Los ging es am Sonnabend mit einem Fackelumzug zum Weihnachtsmarkt, der vom Weihnachtsmann angeführt wurde. Für die nötige Marschmusik sorgten die Mitglieder der Bergkapelle Grasleben, die dann auch noch auf dem Weihnachtsmarkt mit einem Platzkonzert für musikalische Unterhaltung sorgten. Die zahlreichen Gäste nahmen das umfangreiche Imbissangebot rege an. Ob Grillwurst, Fleisch im Brötchen, Pizza, Pilzpfanne, Grünkohl, Soljanka oder diverse heiße, alkoholfreie und alkoholische Getränke wurden zu moderaten Preisen angeboten. Der „harte Kern“ hielt dann auch bis gegen 01.00 Uhr durch. Am Sonntag ging es gegen 13.00 Uhr wieder los. Auch hier gibt es eine langjährige Tradition, am Sonntag wird neben Kaffee und Kuchen, von den MTV – Frauen vorbereitet, auch die Kultur groß geschrieben. Den Anfang machten die Mädchen des MTV, die mit den Tänzen „Weihnachtsparty“ und „Last Christmas“ die zahlreichen Zuschauer im Haus der Generationen und Vereine begeisterten und den verdienten Beifall ernteten.

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Im Anschluss kamen die kleinsten Künstler aus der Kindertagesstätte zum Zuge. Mit Gedichten wie „Hallo Weihnachtsmann“, „Advent“, „Weihnachtsstress“ und „Advent, Advent die Mutter rennt“, sowie bekannten Weihnachtsliedern, bei der auch die „Weihnachtsbäckerei“ nicht fehlen durfte erfreuten sie die Zuschauer und bekamen ebenfalls sehr viel Applaus. „Weihnachtsmann, Weihnachtsmann“, erschallte es dann für längere Zeit aus den Mündern der Kinder, die auf ihn warteten.

weihnachtsmann ist da

Nach einer doch recht langen Zeit – er wird ja auch nicht jünger – erschien er dann mit seinem Gabensack und der Rute im Saal. Im großen Sessel Platz genommen, sprach er mit jedem einzelnen Kind. Und wer ein Gedicht aufsagen konnte, bekam als Anerkennung einen Adventskalender vom Weihnachtsmann. Aber nicht nur der Weihnachtsmann war der Hit für die Kleinen.

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Der MTV hatte in einem Zelt ein Schießen mit der Armbrust für die Kinder vorbereitet. Außerdem konnten sie bei Fahrgeschäften Luftballons mit Pfeilen abschießen oder sich mit einer Kindereisenbahn auf Reisen begeben. Da der Weihnachtsmarkt auch am Sonntag sehr gut besucht war, konnten alle Beteiligten, sowie die Organisatoren vom Händlerverein, dem Bürgerverein und dem MTV eine positive Bilanz ziehen. Eine Kuriosität am Rande des Weihnachtsmarktes, die bestimmt nicht jedem Besucher aufgefallen ist, war, dass neben dem heißen Kirschweinkessel in der Rabatte Rosen in voller Pracht blühten.

„Giftmorde – 15 tödliche Anleitungen“ bringen Besucherrekord

„Giftmorde – 15 tödliche Anleitungen“ präsentiert der Autor Frank Kreisler

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Besucherrekord bei „Tee und Tratsch“: 50 Frauen und Männer verfolgten am Freitagabend, was der Leipziger Autor las oder erzählte. Frank Kreisler stellte die Anthologie „Giftmorde“ vor und hatte viele Fragen zu beantworten.

Weferlingen (aro) l Der große Ausstellungsraum im Heimat- und Apothekenmuseum platzte aus allen Nähten. Die Mitglieder des Bürgervereins, die das Museum ehrenamtlich betreuen, mussten noch Stühle nachholen. Und die Besucher wurden nicht enttäuscht. Bibliothekarin Heine Bernstorff hatte den Schriftsteller Frank Kreisler eingeladen. Am Vormittag hatte Kreisler, der auch Kinderbücher schreibt, schon für eine Klasse aus dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium gelesen und viele Fragen beantwortet, am Abend ging es in die zweite Runde.

Der Autor hatte nach der unterhaltsamen Lesung viele Fragen zu beantworten. Viele Gäste kauften Bücher und ließen sie signieren.

Der Autor hatte nach der unterhaltsamen Lesung viele Fragen zu beantworten. Viele Gäste kauften Bücher und ließen sie signieren.

„Giftmorde – 15 tödliche Anleitungen“ heißt die Anthologie, die der Schriftsteller aus Leipzig vorstellte. Der fhl Verlag Leipzig hatte sich an mehrere Autoren gewandt und gefragt, ob sie einen Kurzkrimi für eine Sammlung schreiben würden, erzählte Kreisler und hielt das gedruckte Ergebnis hoch. Um Pflanzengifte geht es in diesem Band. Frank Kreisler hatte seinen Krimi „Bumerang“ genannt und sich der Engelstrompete gewidmet.

Gespannt verfolgten die Gäste seine kurzweilig vorgetragene Geschichte. Eine Frau versucht gemeinsam mit ihrem Freund ihren Ehemann mit einem Sud aus der giftigen Engelstrompete aus dem eigenen Garten umzubringen. Das allerdings verkehrt sich auf nicht erwartete Weise ins Gegenteil. Und der Schriftsteller las auch gleich noch den Anfang aus einem weiteren Kurzkrimi, der für eine zweite Anthologie entstanden ist.

Ist das nicht eine Anleitung zum Handeln? So fragten einige Zuhörer. Er habe nichts geschrieben, was nicht öffentlich zugänglich im Internet nachzulesen sei, antwortete Kreisler und verwies auf die ernsthafte Warnung auf der Rückseite des Buches und auf dieses: „Sollten Sie dennoch auf den Geschmack gekommen sein, lesen Sie unbedingt vor jedem Giftmord die tödlichen Anleitungen und fragen Sie Ihren Anwalt oder Bestatter.“

Nach der Lesung führte Anne-Katrin Stickl (2.v.l.) noch durch das Museum, zeigte dabei aber nicht nur die historische Apotheke, sondern auch die anderen Räume. Hier geht es um einen Kienspanhalter.

Nach der Lesung führte Anne-Katrin Stickl (2.v.l.) noch durch das Museum, zeigte dabei aber nicht nur die historische Apotheke, sondern auch die anderen Räume. Hier geht es um einen Kienspanhalter.

Quelle: Volksstimme Haldensleben vom 10.11.2014

Unterricht im Museum für die Calvörder Sekundarschule

Am 24.10.2014 war die 9. Klasse der Sekundarschule „Brüder Grimm“ Calvörde zu Gast im Weferlinger Heimat- und Apothekenmuseum . In drei Gruppen aufgeteilt wurde den Schülern im Stationsbetrieb Geschichte erlebbar gemacht. Frau Anne zeigte den Mädchen und Jungen die Heimatstube und in der Apotheke von 1836 wurden danach Pillen gedreht. Werner Ehlers bestieg mit seinen Gruppen den „Grauen Harm“. Die 149 Stufen waren schon eine kleine Herausforderung für einige Schüler. Belohnt wurden sie mit einer fantastischen Aussicht bei schönstem Sonnenschein. Lutz- Otto Westphal betreute die dritte Gruppe. Hier mussten die Schüler einen „Geschichtsmarathon“ absolvieren. Nach vorgefertigten Fragen hatten sie die Aufgabe, die „Weferlinger Geschichtsmeile“ zu ergründen. Durch das Studieren der Geschichtstafeln an markanten Häusern des Ortes und Befragen von Anwohnern wurden die Aufgaben gelöst. Nach ca. 2,5 Stunden hatten alle Grppen jede Station besucht. Alles in Allem war es für die Schüler, Lehrer und Betreuer ein gelungener Tag.

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Die“Süße Tour“ in Weferlingen, ein super Erfolg

Am 18.10.2014 beteiligte sich Weferlingen erstmals an der „Süßen Tour“. Mit einer Ausstellung über die Geschichte der Zuckerfabrik Weferlingen hat der Bürgerverein zahlreiche Gäste in den Ort gelockt. Bei schönstem Wetter, konnten die Besucher auch einen Ausblick vom Burgturm genießen. Viele schauten sich auch die Ausstellung, 25 Jahre Grenzöffnung, im Museum an. Bei Kaffee und Kuchen oder Bratwurst haben viele Gäste den Sonnenschein genossen.

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Heiko Kloß erklärt das Modell der Rübenannahme, eine Leihgabe der Zufa Wanzleben

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An diesem Modell schlagen nicht nur Kinderherzen höher.

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Besucher in der Zuckerfabrikausstellung

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Bernd Hoffmann im Gespräch mit Irene Mihlan (Geschäftsführerin des Magdeburger Tourismusverbandes Elbe- Börde- Heide)

Volksstimme vom 20.10.2014

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Eine sehr gut besuichte Ausstellung

Die Ausstellung wurde von 273 Gästen besucht. Die einhellige Meinung:“Einfach wunderbar!“

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Dagmar Schnirling, vorn Links, hat sehr viele ihrer privaten Sammlerstücke zur Geschicht der Zuckerfabrik beigesteuert

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Bernd Hoffmann im Gespräch mit Irene Mihlan und Karl Meier. Karl Meier war von 1964 bis 1973 Betriebsingenieur in der Zufa Weferlingen, danach Produktionsleiter in der Zufa HDL und ab 1991 Aufbauleiter und später Werkleiter der Zufa Klein Wanzleben bis 2003.

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Blick auf die historische Zeichnung der ersten Zuckerfabrik

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Nicole Heider- Kloß vom Bürgerverein mit Manuela und Bernd Rosenau aus Hakenstedt (vorn) sowie Gabriele und Herbert Huth aus Altenweddingen. die extra nach Weferlingen gekommen sind um sich die Ausstellung anzuschauen

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Das Grillteam: Roswita Wolters und Alexander Burggräf

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Anni Lehmann und Heike Bernstorff am Kuchenbuffet

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Reger Betrieb am Burgturm