Blutspende in Weferlingen am 4. März 2020- Ziel 100 Spenden

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Blutspender in Weferlingen (Quelle Volksstimme HDL)

Der Bürgerverein Weferlingen startet in eine neue Runde und appelliert an alle gesunden Erwachsenen ab einem Alter von 18 Jahren, Blut spenden zu gehen. Beim nächsten Blutspendetermin im Flecken am 4. März von 15 bis 20 Uhr sollen 100 Spenden abgezapft werden können. Ende 2019 wurde dieses Ziel leider verfehlt.

85 Frauen und Männer spendeten im Dezember in Weferlingen Blut. Der Bürgerverein hatte mit Aufrufen und Handzetteln um Unterstützung der Weferlinger Interessengemeinschaft Blutspende und des DRK-Blutspendedienstes gebeten. Erreicht wurde das Ziel nicht. Einige Spendewillige wurden wieder nach Hause geschickt, weil sie aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht spenden durften. Eine Ärztin hat mit jedem, der spenden wollte, gesprochen und die näheren Umstände abgeklärt. Positiv erwies sich, dass sieben Erstspender kamen.

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….und nach der Spende gibt es ein lecker Schnittchen (Quelle Volksstimme HDL)

Da in Weferlingen bei Spendeterminen in früheren Jahren immer weit mehr als 100 Frauen und Männer zur Blutspende kamen, soll an diese Zeiten angeknüpft werden. Der Bürgerverein stiftet auch wieder kleine Preise, unter anderem zwei Tassen mit Weferlinger Motiv, die der Verein im vergangenen Jahr erstmals herstellen ließ. In diesem Jahr wird es wieder eine neue Tasse geben. Sie ist am Internationalen Museumstag im Mai erhältlich.

300 Jahre St. Lambertikirche Weferlingen und Mausoleumeinweihung nach Restaurierung- Die Veranstaltung wird 2021 nachgeholt!!!!

Die Veranstaltung wird 2021 nachgeholt!!!!

Kirchengemeinde und Bürgerverein in Weferlingen bereiten gemeinsam ein Fest zum 300. Geburtstag der St.-Lamberti-Kirche und zur Sanierung des Mausoleums vor. Gefeiert werden soll am 4. Juli.

Zwei große Ereignisse stehen in diesem Jahr im Flecken Weferlingen an. Zum 300. Geburtstag der Kirche und zur Sanierung des Mausoleums wollen der Bürgerverein und die Kirchengemeinde am 4. Juli gemeinsam ein Fest veranstalten. Der Vorstand des Bürgervereins hat jetzt mit Christine Sobczyk, der Vorsitzenden des Gemeindekirchenrats, die Vorbereitung konkreter besprochen.

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Mausoleum des Margrafen Friedrich Christian von Kulmbach- Bayreuth vor der Restaurierung 2016

Das Fest wird vor dem sanierten Mausoleum des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth beginnen mit Worten zur Geschichte der Kirche und zur Restaurierung des Baudenkmals. Der Grundstein für die Kirche wurde am 29. März 1713 gelegt, die Einweihung fand am 23. Juni 1720 statt. Das Innere war aber damals noch nicht fertig ausgebaut, berichtete der Chronist Heinrich Nebelsieck. Er schrieb: „Die Weferlinger brachten anerkennenswerte Opfer für den Bau, besonders aber förderte ihn der Markgraf von Bayreuth mit rühmenswertem Eifer. Auf seine Fürbitte gingen auch Beiträge von anderen fürstlichen Personen ein.“ Während Georg Friedrich Karl von Kulmbach-Bayreuth sich sehr für den Kirchenneubau einsetzte, ließ sich sein jüngster Bruder Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth ein paar Jahrzehnte später das Mausoleum an der Südseite der Kirche erbauen. Und dieses Mausoleum konnte der Bürgerverein im vergangenen Jahr dank Förderung von EU und Landkreis im wesentlichen sanieren lassen.

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Das Mausoleum nach der Restaurierung im Oktober 2019

Nach dem offiziellen Teil an dem Tag, der beiden Höhepunkten gewidmet ist, können sich die Gäste mit einem herzhaften Imbiss stärken. Kaffee und Kuchen wird es ebenfalls geben. Für die Kinder wird die Hüpfburg aufgeblasen, und viele andere Spiele werden für die kleinen Festgäste vorbereitet.

Um 14 Uhr lädt das Laienspiel-Team, das vor zwei Jahren „Der Froschkönig streikt“ gespielt hat, zu einer Theateraufführung in die Kirche ein. Zu sehen sein wird das Stück „Markgraf wider Willen“, in dem es um das Leben des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth geht. Petra Schiemann hatte dieses Stück 2008 zum 300. Geburtstag des Markgrafen geschrieben. In dem Jahr wurde es beim großen Jubiläumsfest in der Burganlage aufgeführt. Leider ist Petra Schiemann vor ein paar Jahren gestorben. Mit dem Stück soll auch an die engagierte Lehrerin erinnert werden. Jetzt wird das Stück in Regie von Antje Almus-Walther gezeigt, die auch die Theateraufführung vor zwei Jahren ins Leben gerufen hatte. Sie hat das Stück von Petra Schiemann für eine weitere Vorstellung etwas bearbeitet. Kinder und Erwachsene haben das märchenhafte Stück vor zwei Jahren gemeinsam gespielt. So wird es auch jetzt wieder sein.

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Zum Markgrafenfest 2008 hat Petra Schiemann (Bildmitte) ein Stück zur Historie geschrieben. Markgraf wider Willen. Dieses führten die Kinder der Grundschule, mit Unterstützung der Eltern, auf.

Kirchengemeinde und Bürgerverein wollen zum 4. Juli auch einen Malwettbewerb ausschreiben. Dazu laden sie Kinder aus der Kindertagesstätte und der Grundschule ein. „Mein Lieblingsplatz in Weferlingen“ soll Thema des Wettbewerbs sein. Die Bilder werden zum Fest ausgestellt. Und die schönsten Motive könnten für den Weferlinger Kalender 2021 ausgewählt werden, schlug Sascha Broß vom Bürgerverein vor.

Geschichte und Geschichten rund um die Markgrafenfamilie an der Aller Teil1

Drei Weferlinger herrschten in Bayreuth

Von Marita Bullmann

Das Leben der Markgrafenfamilie von Kulmbach-Bayreuth in Weferlingen ist eng mit dem Bau der St.-Lamberti-Kirche verbunden. Der älteste Sohn der Familie legte 1713 den Grundstein.

Die Gerüste sind längst abgebaut, die Hüllen am Mausoleum des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth gefallen. Nur ein paar Restarbeiten stehen nach der umfangreichen Sanierung, die dank Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verbesserung der Präsentation und nachhaltigen Nutzung des kulturellen Erbes im Land Sachsen-Anhalt möglich wurden, noch aus.

Als sich Friedrich Christian (1708 – 1769) das Mausoleum erbauen ließ, war auch die Kirche ein neuer Bau, allerdings teilweise mit Steinen der alten Kirche erbaut. Um den Kirchenneubau hatte sich sein ältester Bruder Georg Friedrich Karl (1688 – 1735) verdient gemacht, schrieb D. Heinrich Nebelsieck in einem Beitrag im Heimatkalender für das Allertal 1923. Georg Friedrich Karl hatte im Frühjahr 1708 nach dem Tod seines Vaters das Amt in Weferlingen übernommen. Wegen großer Baufälligkeit des alten Gotteshauses sei ein Neubau erforderlich gewesen.

Den Grundstein für die St.-Lamberti-Kirche legte Georg Friedrich Karl in Gegenwart seines Bruders Albrecht Wolfgang am 29. März 1713, so der Chronist. „Die Einweihung fand am 23. Juni 1720 statt“, berichtete Nebelsieck in der Chronik „Aus der Geschichte des ehemaligen Amtes Weferlingen“. Das Innere sei damals allerdings noch nicht fertig ausgebaut gewesen. „Die Weferlinger brachten anerkennenswerte Opfer für den Bau, besonders aber förderte ihn der Markgraf von Bayreuth mit rühmenswertem Eifer. Auf seine Fürbitte hin gingen auch Beiträge von anderen fürstlichen Personen ein“, schrieb Nebelsieck. Er habe auch beim Anfahren der im Riesen gebrochenen Steine mit seinen Gespannen geholfen. Vollendet sei der Bau erst 1728 gewesen.

Georg Friedrich Karl vermählte sich 1709 mit der Prinzessin Dorothea von Holstein und lebte mit ihr in Weferlingen. Ihre fünf Kinder sind hier geboren, und zwar Sophia Christiane Luise 1710, Friedrich 1711, Wilhelm Ernst 1712, Sophia Charlotte Albertine 1713 und Sophia Wilhelmina 1714. Die Ehe wurde einige Jahre später geschieden. Die Familie lebte bis 1716 teilweise noch in Weferlingen, zog dann aber zurück nach Franken.

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Heiko Kloß, der Vorsitzende des Bürgervereins, verkörpert mit seiner Frau Nicole und Tochter Alexa den Markgrafen Friedrich mit seiner Frau Wilhelmine und Tochter Elisabeth Friederike Sophie.

1726 übernahm Georg Friedrich Karl die Herrschaft im fränkischen Kulmbach-Bayreuth, denn er hatte das an Brandenburg abgetretene Erbrecht in langjährigem Prozess zurück bekommen. Während seiner Regierungszeit in Franken hat er sich bemüht, die Schulden abzubauen, die seine Vorgänger hinterlassen haben. Sein Sohn Friedrich (1711 – 1763) übernahm 1735 die Regierung in Kulmbach-Bayreuth. Er hatte 1731 die brandenburgische Königstochter Sophie Wilhelmine, die Lieblingsschwester von Friedrich II. geheiratet. Friedrich und Wilhelmine haben Bayreuth viel Glanz verliehen, haben dabei auch weit über ihre finanziellen Möglichkeiten gelebt. Wilhelmine ließ unter anderem ein Opernhaus erbauen und ein Naturtheater schaffen. Künstler und Gelehrte lebten in Bayreth.

Der Markgraf Friedrich starb 1763. Nach ihm musste Friedrich Christian die Herrschaft übernehmen, obwohl er nie Markgraf werden wollte und auch schon in höherem Alter war. Während seiner Regentschaft ließ er sich das Mausoleum in seinem Geburtsort Weferlingen erbauen und begründete die Markgräflich Kulmbach-Bayreuthsche Stiftung. Friedrich Christian starb 1769, wurde aber nicht in Weferlingen, sondern in der Familiengrabstätte Himmelkron in Franken beigesetzt.

Der Bürgerverein Weferlingen hatte sich nicht nur seit Jahren um die Sanierung des Mausoleums bemüht, sondern hatte es sich auch zur Aufgabe gemacht, die markgräfliche Familie wieder aufleben zu lassen. Die Rolle des ältesten Bruders Georg Friedrich Karl hatte der langjährige Vereinsvorsitzende Gerald Wolters übernommen, diese Rolle ist seit einigen Jahren aber unbesetzt. Wer diesen Part übernehmen möchte, ist willkommen. Seinen Sohn Friedrich von Kulmbach-Bayreuth und seine Frau Wilhelmine verkörpern der jetzige Vereinsvorsitzende Heiko Kloß und seine Frau Nicole. Ihre Tochter Alexa ist manchmal als Friedrichs und Wilhelmines Tochter Elisabeth Friederike Sophie dabei.

Quelle: Volksstimme

Ergebnisse des 3. Turmtreppenlaufs

 

Der 3. Turmtreppenlauf in Weferlingen ist Geschichte. Die Ergebnisse in der Kategorie in der Altersklasse bis 14 Jahre sind sensationell.

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Der Gewinner, Taro Peine ist noch keine 10 Jahre alt und flitzte in 49 Sekunden auf die oberste Plattform. Damit stellte in der Kinderkategorie einen neuen Rekord auf. Der Vorjahressieger, Leonhard Grebe lief in 50 Sekunden und unterlag mit einer Sekunde Rückstand. Er verbesserte seine Vorjahresleistung um 12 Sekunden. Lena Hartmann und Xander Wels belegten mit einer identischen Zeit von 55 Sekunden gemeinsam den dritten Platz. Insgesamt gingen 11 Kinder an den Start.DSC_0035be

Ersmals starteten Männer und Frauen in zwei Gruppen. Bei den Frauen gab es leider nur zwei Anmeldungen, die Handballfrauen hatten an diesem Nachmittag ein Spiel. Somit gingen zwei Läuferinnen an den Start. Christin Hamann lief in 53,95 Sekunden die 149 Stufen hinauf. Sie nahm bereits zum dritten Mal am Lauf Teil. Die zweite Läuferin, Melanie Fellecke, absolvierte den Lauf in 1Minute und 13 Sekunden. Die junge Mutti, die erst vor 9 Wochen ihr zweites Kind bekommen hat, erkämpfte sich den zweiten Platz in einer durchaus guten Zeit.be

Das Duell der Männer um den ersten Platz hätte spannender nicht sein können. Der Vorjahresdritte, Szolt Orozlan, startete als erster und lief in einer Traumzeit von 46,65 Sekunden die 149 Stufen nach oben. Holger Papajewski, der Sieger von 2017 und 2018, startete als zweiter. Er schaffte den Hattrick und siegte mit 46,27 Sekunden. Viel knapper hätte die Entscheidung kaum ausfallen können.ber

Bedanken wollen wir uns als Veranstalter bei der freiwilligen Feuerwehr Weferlingen. Die Kameraden sicherten im Turm die Podeste und sorgten für die notwendige Aufsicht beim Lauf.DSC_0056be

Weiterhin bedanken wir uns beim Autohaus Heinicke, speziell beim Geschäftsführer Dietmar Steffens, der durch sein Sponsoring über VW -DasWeltAuto- die Siegerprämien finanzierte.DSC_0061be

Wer einmal selbst die Stufen im Sprint oder auch nur ganz gemütlich erklimmen möchte, der ist herzlich zu unseren Öffnungszeiten eingeladen. Natürlich kann man auch im nächsten Jahr für einen neuen Rekord sorgen und sich am 4. Turmtreppenlauf beteiligen.

Sommertour mit dem Helmstedter Landrat Gerhard Radeck an der ehemaligen Grenze unterwegs

In Weferlingen stellten sich viele Radler zu einem Erinnerungsfoto auf. Bernd Hoffmann (Mitte mit rotem Shirt), Heike Berndorff (links daneben) und Gerd Müller (dahinter) vom Bürgerverein haben den Helmstedter Landrat Gerhard Radeck (mit gelbem Trikot) und seinen Haldensleben Kollege Martin Stichnoth (links daneben) sowie alle Radfahrer begrüßt.

Radfahrer aus dem Landkreis Helmstedt sahen sich am Sonntag das Heimat- und Apothekenmuseum in Weferlingen an. Sie waren auf einer Sommertour mit dem Helmstedter Landrat Gerhard Radeck an der ehemaligen Grenze unterwegs.

Rund 40 Radler aus dem Nachbarkreis Helmstedt machten am Sonntagvormittag in Weferlingen Station. Mitglieder des Bürgervereins begrüßten die Frauen und Männer. Heike Bernsdorff, Gerd Müller, Bernd Hoffmann und Bruno Schmidt berichteten von der Weferlinger Geschichte und Gegenwart, führten durch das Museum und bemühten sich, alle Fragen der Gäste zu beantworten. Auch Martin Stichnoth, Landrat aus dem Landkreis Börde, hieß die Nachbarn in Weferlingen willkommen. Die Radler waren nämlich gemeinsam mit dem Helmstedter Landrat Gerhard Radeck unterwegs.

Gerhard Radeck, der im Landkreis Helmstedt 2016 zum Landrat gewählt wurde, hatte zum dritten Mal zu einer Sommertour eingeladen. Im ersten Jahr war er mit Interessenten in zwei Etappen von Marienborn nach Räbke und von Königslutter nach Lucklum gewandert. 2018 startete die erste Radtour. Sie führte zu den verschwundenen Dörfern in den Landkreisen Helmstedt und Börde rund um den Lappwaldsee. Wegen des Kohleabbaus mussten hier Dörfer aufgegeben werden. In diesem Jahr zum 30. Jahrestag der Grenzöffnung war das Motto, das grüne Band zu erleben. Von Helmstedt aus führte die Radtour über Weferlingen und Walbeck zum Brunnental und dann zur Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn.

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Mit großem Interesse sehen sich Gäste die Sonderausstellung zum 30. Jahrestag der Grenzöffnung zwischen Weferlingen und Grasleben an.

In Weferlingen interessierten sich die Radfahrer für die Burganlage, einige bestiegen auch den „Grauen Harm“, den Aussichtsturm. Großes Interesse fand das Heimat- und Apothekenmuseum, vor allem die Ausstellung zur Öffnung der Grenze zwischen Weferlingen und Grasleben vor 30 Jahren. Da wurden nicht nur bei Birgit Struck aus Grasleben viele Erinnerungen wach. Auch für Anne Metzing, die erst seit kurzer Zeit in Rottorf am Klei wohnt, war diese knapp 40 Kilometer lange Radtour an der ehemaligen Grenze interessant.

Der Kreistag habe ihn aufgefordert, kulturelle Zusammenarbeit und Zusammenschluss mit Nachbarn anzuschieben, erzählte Gerhard Radeck. Vielleicht könne man auch mal hierüber schauen, scherzte er. Ein Zusammenschluss über Landesgrenzen hinweg würde wohl nicht zustande kommen, eine Zusammenarbeit im Tourismus über Kreis- und Landesgrenze hinweg aber wird sogar angestrebt, bekräftigte auch sein Amtskollege Martin Stichnoth. Es sei nötig, mehr aufeinander zuzugehen, stellte Stichnoth fest. Er sei vor wenigen Monaten mit dem Ministerpräsidenten im Gymnasium in Weferlingen gewesen, da hätten die Schüler auch nach mehr Buslinien nach Niedersachsen gefragt. Man müsse mehr Zuständigkeitsgrenzen abbauen, erklärte er. Man lebe in einer Region, in der sich Freundschaften und Beziehungen entwickeln. Ganz wichtig sei es ihm jetzt, das Tourismuskonzept im Kreistag weiterzubringen. Es wäre das i-Tüpfelchen, wenn zwei Landkreise was gemeinsam machen.

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Der ehrenamtliche Museumschef Gerd Müller (l.) erzählt mit dem Helmstedter Landrat Gerhard Radeck über die Burganlage.

Thomas Kempernolte vom Team Elm-Freizeit verwies auf die Erarbeitung eines Radwegenetzes, das beide Landkreise umfasst und am 5. September in Schöningen vorgestellt werden soll. Eine Strecke davon legten die Radler am Sonntag nach dem Zwischenstopp in Weferlingen noch zurück. In Walbeck war eine Mittagspause an der Badestelle geplant. Und den Abschluss des Tages bildete eine Führung in der Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn.

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Beim Besuch der Radfahrergruppe aus dem Landkreis Helmstedt im Heimat- und Apothekenmuseum Weferlingen kamen auch Bruno Schmidt vom Bürgerverein Weferlingen (r.) und der Ortsheimatpfleger Gerhard Kaminski aus Emmerstedt ins Gespräch. Der Weferlinger Bruno Schmidt kennt sich mit der Weferlinger Geschichte gut aus. Der Gast aus Emmerstedt interessierte sich auch fürs Plattdeutsche. Auch da fand er in Bruno Schmidt einen guten Gesprächspartner.

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Gerhard Radeck, Landrat im Nachbarkreis Helmstedt, hatte bei seiner Sommertour entlang der einstigen innerdeutschen Grenze für die Weferlinger auch ein Gastgeschenk mitgebracht. Als die Radfahrer von Mitgliedern des Bürgervereins in Weferlingen begrüßt wurden, überreichte er Heike Bernstorff ein Buch. Heike Bernstorff war an diesem Tag in mehreren Funktionen dabei. Als Mitglied des Ortschaftrats Weferlingen vertrat sie Ortsbürgermeister Dirk Kuthe, der leider verhindert war. Als Vereinsmitglied, und zwar Schatzmeisterin des Bürgervereins, und Leiterin der Tourist-Information erzählte sie den Gästen einiges aus der Geschichte und Gegenwart von Weferlingen. Und als Bibliothekarin nahm sie das Geschenk des Helmstedter Landrats in Empfang. Gerhard Radeck hat das aktuelle Helmstedter Kreisbuch, den 25. und 26. Jahrgang, mit „Geschichte und Geschichten aus dem Landkreis Helmstedt“ mitgebracht. Das können Interessenten jetzt natürlich in der Bibliothek ausleihen.

Quelle: Volksstimme Haldensleben, Lokalteil Oebisfelde/ Weferlingen

Vereine und weitere Akteure bereiten den nächsten Höhepunkt im Flecken Weferlingen vor

Das Miteinander der Vereine und der Zusammenhalt im Flecken Weferlingen wachsen. Viele Veranstaltungen wie der Tag des offenen Denkmals, das Markgrafenfest, der Weihnachtsmarkt und das Maibaumaufstellen sind Beleg dafür.

2009 wurde der Tag des offenen Denkmals in Weferlingen zum ersten Mal als Aktionstag mit vielen Angeboten im historischen Ortskern organisiert. Viele Höhepunkte ziehen seitdem alljährlich viele, viele Gäste aus Weferlingen und Umgebung an. Dazu gehört zum Beispiel das Oldtimertreffen, das mit den Jahren beträchtlich gewachsen ist. Auch das Entenrennen, bei dem zahlreiche gelbe Plaste-Enten in der Aller von einer Brücke bis zur nächsten schwimmen, ist eine große Attraktion. Zahlreiche Gäste beobachten das „Wettrennen“, ganz egal, ob sie selbst eine Ente ausgesetzt haben oder nur Zuschauer sind. Und die Tanzgruppen des MTV haben bisher auch in jedem Jahr am Tag des offenen Denkmals getanzt.

Der Denkmaltag lebt in Weferlingen aber nicht nur von solchen größeren Aktionen, sondern ebenso von ganz vielen kleinen. Da gibt es zahlreiche Angebote für Kinder wie für Erwachsene.

Gegenwärtig laufen in Weferlingen wieder die Vorbereitungen auf den Tag des offenen Denkmals. Bei einem Treffen von Vertretern von Vereinen und weiteren Mitgestaltern wurde unlängst Bilanz gezogen über Veranstaltungen im Flecken Weferlingen und gleichzeitig wurde beraten, was noch besser gemacht werden könnte. Festgestellt wurde dabei, dass das Miteinander und der Zusammenhalt im Ort wächst. Das gelungene Markgrafenfest am 1. Juni hat das gerade erst wieder belegt.

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Auch beim jüngsten Markgrafenfest Anfang Juni zog ein Entenrennen im Wasser der Aller viele kleine und große Zuschauer an. Die Kinderfeuerwehr feierte ihr 5 jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass ließen die Kinder die Enten ins Wasser. Die Feuerwehrleute Christopher Weiß und Ronny Fellecke sammelten am Ziel die Enten ein.

Jetzt geht es um den nächsten Termin. Vereine und weitere Akteure wollen am 8. September, dem Tag des offenen Denkmals, wieder gemeinsam einen Tag mit vielen Höhepunkten präsentieren. Dabei solle es auch einige neue Dinge geben. Die Organisatoren wollen in diesem Jahr zum Beispiel eine Kindermeile aufbauen, wo die Angebote für die jüngsten Gäste gebündelt werden. Am Haus der Generationen und Vereine sollen dann Anziehungspunkte vom Bastelstand bis zur gemeindeeigenen großen Hüpfburg konzentriert werden. Die Freiwillige Feuerwehr ist dabei. Mitglieder des Weferlinger Anglervereins wollen wie unlängst beim Markgrafenfest einladen, die Angel auch ohne Wasser auszuwerfen und ein Ziel anzuvisieren. Der Förderverein der Grundschule will eine Tombola vorbereiten.

Der Bürgerverein wird das Heimat- und Apothekenmuseum öffnen und hier wie an den regulären Öffnungstagen auch Kaffee und Kuchen anbieten. Kaffee trinken können die Gäste aber auch an anderen Stellen im Ort. Die evangelische Kirchgemeinde bietet wieder Kirchturmführungen an. Und es gibt viele andere Angebote.

Nicht nur am Tag des offenen Denkmals ziehen Vereine und weitere Akteure im Flecken Weferlingen an einem Strang. Ein weiteres Beispiel ist der traditionelle Weihnachtsmarkt jeweils am ersten Adventswochenende, in diesem Jahr am 30. November und 1. Dezember. Sehr gut besucht ist dabei jeweils der Sonnabend mit dem Fackelumzug und anschließendem Markt am Haus der Generationen und Vereine. Der Sonntag hat in der Regel weniger Besucher. Die Organisatoren wollen es daher in diesem Jahr am Sonntag mit einer früheren Öffnung des Marktes versuchen. Der Weihnachtsmarkt soll bereits um 11 Uhr beginnen, der Weihnachtsmann soll sich dann bereits um 15 Uhr einstellen und nicht erst um 16 Uhr.

Im nächsten Jahr könnte es im Frühjahr neben dem Aufstellen des Maibaums auch einen Tanz in den Mai geben, wurde besprochen. Der 1. Mai fällt 2020 auf einen Freitag.

Quelle: M. Bullmann, Volksstimme Haldensleben- Lokalteil

Abschied von Pfarrer Thomas Vesterling

Ein buntes Gemeindefest feierte die Kirchengemeinde Weferlingen am Sonntagnachmittag mit rund 150 Gästen vor und in der St.-Lamberti-Kirche. Lange saßen alle nach dem Gottesdienst noch beisammen und genossen die gemeinsame Zeit. Pfarrer Thomas Vesterling blickte in seinem letzten Gottesdienst, den er in Weferlingen hielt, auf die gemeinsame Zeit zurück. Da er an diesem Sonntag auch noch Geburtstag hatte, stimmte ein riesiger Chor in der Kirche ein Geburtstagsständchen für ihn an. Als sich das Fest dem Ende neigte, hatte Ortsbürgermeister Dirk Kuthe noch eine besondere Idee für den Abschied vom Pfarrer, der mit seiner Familie nach Den Haag geht.

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Dirk Kuthe (v.l.), Bürgervereins-Vorsitzender Heiko Kloß, Pfarrer Thomas Vesterling und seine Frau Claudia sowie Christine Sobczyk und Ina Knöchel vom Gemeindekirchenrat wagten auf der gemeindeeigenen Hüpfburg gemeinsam einen Sprung. Die Kinder hatten die aufgeblasene Giraffe inzwischen frei gegeben. Dirk Kuthe hatte dem Pfarrer für seine Zeit in Weferlingen gedankt. Er habe auch zur guten Zusammenarbeit im Ort beigetragen.

Quelle: Volksstimme Haldensleben, Lokalteil, Marita Bullmann

Die Restaurierung des Mausoleums ist in vollem Gange!

Mausoleum versteckt unter einer Hülle

Das Mausoleum des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth ist verhüllt, denn das einzigartige barocke Bauwerk wird saniert. Auch die Büste, die vor dem Mausoleum steht, ist eingehaust. Hier dient die Hülle allerdings dem Schutz. Foto: Anett Roisch

Das Mausoleum des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth ist verhüllt, denn das einzigartige barocke Bauwerk wird saniert. Auch die Büste, die vor dem Mausoleum steht, ist eingehaust. Hier dient die Hülle allerdings dem Schutz. Foto: Anett Roisch

Das Mausoleum des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth in Weferlingen wird gegenwärtig saniert.

Von Anett Roisch ›Volksstimme Haldensleben 01.07.2019

Weferlingen l Vor 250 Jahren ist Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth gestorben. Der Markgraf, der von 1763 bis zu seinem Tod 1769 in Kulmbach-Bayreuth regiert hat, wünschte sich nichts sehnlicher, als in seinem Geburtsort Weferlingen beigesetzt zu werden. Leider wurde sein Wunsch nicht erfüllt, denn sein Sarg steht in der Familiengrabstätte Himmelkron in Franken. Dabei hatte sich der Markgraf extra an der evangelischen Kirche ein Mausoleum errichten lassen. In dem wollte er zur letzten Ruhe gebettet werden.

Weferlingen war der Geburtsort

Obwohl dieser Wunsch nicht in Erfüllung ging, erinnert das barocke Gebäude bis heute an ihn. Es ist zudem eins der bedeutendsten Baudenkmale seiner Art aus dieser Zeit in der Region. Vor dem Mausoleum hatte der damalige Bürgerverein ihm zur Erinnerung eine Büste aufstellen lassen, denn der Markgraf hatte mit der Gründung einer „mildtätigen Stiftung“ viel Gutes für Weferlingen und Döhren bewirkt.

Gegenwärtig allerdings ist weder von der Büste noch vom Mausoleum viel zu sehen. Beide sind verhüllt. Das Mausoleum, weil es endlich saniert wird, die Büste, damit sie bei diesen Arbeiten nicht zu Schaden kommt, denn der Bürgerverein hatte sie vor ein paar Jahren erst sanieren lassen

Mausoleum wurde 1768 vollendet

Da das 1768 vollendete Mausoleum in die Jahre gekommen ist, bemüht sich der heutige Bürgerverein seit Jahren um die Sanierung. Die Kirchengemeinde kann dieses Vorhaben nicht stemmen, deshalb hatte der Bürgerverein vor mehreren Jahren einen Vertrag mit der Kirchengemeinde geschlossen, in dem geregelt ist, dass der Verein die Sanierung anstrebt und dafür um Fördermittel wirbt.

Zu Beginn dieses Jahres erhielt der Bürgerverein die Zusage über Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verbesserung der Präsentation und nachhaltigen Nutzung des kulturellen Erbes im Land Sachsen-Anhalt im Rahmen von CLLD, wobei es um das Kulturerbe in Sachsen-Anhalt geht. In der dritten Maidekade konnte es dann endlich losgehen.

Ziel der Sanierungsarbeiten sei es, das Mausoleum im derzeitigen Zustand zu erhalten, erläutert Bernd Hoffmann, der den Verein in der Lokalen Aktionsgruppe Flechtinger Höhenzug vertritt und sich mit dem Vereinsvorsitzenden Heiko Kloß besonders um das Vorhaben kümmert.

Es geht um die Sicherheit

Es geht dabei grundsätzlich um die Sicherheit des Gebäudes, damit es wieder gefahrlos betreten werden kann. Einige unaufschiebbare Sicherungsarbeiten hatte der Verein schon in den Jahren zuvor ausführen lassen. Jetzt geht es um die komplette Dachsanierung. Dabei mussten Dachbalken an der Holzkonstruktion ersetzt werden. Und für die Arbeiten musste ein Notdach errichtet werden.

Mitglieder des Bürgervereins, darunter auch Sascha Broß, haben in einem schweißtreibenden Einsatz Bauschutt vom Dachboden geräumt. Foto: Anett Roisch

Die Vereinsmitglieder Dennis Neumann, Sascha Broß, Gerd Müller, Heiko Kloß und Bernd Hoffmann übernahmen es, den Bauschutt, der sich in den letzten Jahrhunderten auf dem Dachboden angesammelt hatte, zu entfernen. In einem mehrstündigen schweißtreibenden Wochenendeinsatz haben sie für Baufreiheit gesorgt.

Ostseite bereits gereinigt

In regelmäßigen Bauberatungen werden jeweils die nächsten Arbeitsschritte festgelegt. Dazu gehört, wie bei der Reinigung der einzelnen Bauteile verfahren werden soll, welche Materialien eingesetzt werden und viele andere Details. Die Ostseite ist inzwischen gereinigt. Derzeit geht es auch darum, mit speziellen Techniken den Sandstein zu verfestigen, damit er nicht weiter bröckelt.

Parallel zur Sanierung des Mausoleums wird der noch ausstehende Teil der Südfassade der St.-Lamberti-Kirche verfugt. Diese Arbeiten laufen auf Initiative der Kirchengemeinde, sie erfolgen jedoch jetzt, da das Gerüst für beide Vorhaben genutzt werden kann, so dass Kosten gespart werden. Im direkten Bereich des Mausoleums ist die Verfugung beendet.

Auf dem Foto ist gut zu erkennen, wie verwittert das Mausoleum teilweise ist. Im Gegensatz dazu sind bereits gereinigte Stellen zu sehen. Foto: Anett Roisch

Am Dienstag, 2. Juli, soll ein Autokran anrollen, der einige Steinelemente von der Südseite des Portals abnehmen soll. Der Kran, der Lasten von 120 Tonnen bewältigen kann, wird sieben Teile abnehmen, kündigt Bernd Hoffmann an. Die Arbeiten werden nicht ganz einfach sein, da die Kirche auf einem Hügel steht und der Kran nur von der Straße aus arbeiten kann. Der Kirchplatz an der Aller wird dafür ab 6.30 Uhr gesperrt.

Besuch des Integrationsfachdienst Magdeburg/ Stendal im Museum Weferlingen

Das Team des Integrationsfachdienstes MD/SDL machte einen Betriebsausflug nach Weferlingen. Hier wurden das Museum und der Burgturm besichtigt. Frau „Anne“, hat mit den Kollegen Kräutersalz hergestellt. Frau Antje Pachur hat uns freundlicherweise diese Fotos überlassen. Hiermit möchte sich das Team für den Aufenthalt beim Museumsteam, speziell bei Frau Anne bedanken.

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Integrationsfachdienst Magdeburg/ Stendal

Träger „Der Weg e.V.“

Hasselbachplatz 2

39104 Magdeburg

Kinder- und Markgrafenfest am 1. Juni 2019

Am 1. Juni findet unser diesjähriges Markgrafenfest in Verbindung mit dem Internationalen Kindertag und zwei Jubiläen statt. Das Rathaus wird 100 Jahre alt und die Kinderfeuerwehr- Weferlingen feiert mit uns ihr fünfjähriges Bestehen. Ab 12.00 Uhr können sich die Kinder auf der Hüpfburg, dem Kinderkarussell und bei vielen Spielen vergnügen. Die Feuerwehr veranstaltet ein Entenrennen auf der Aller, versorgt die Kinder mit gesundem Obst und lässt per Wasserstrahl die Kegel purzeln. Der Hort lädt zum Basteln und Kinderschminken ein. Der Angelverein veranstaltet ein Zielpunktwerfen und das Wickingerschach, der Naturpark- Drömling informiert über das Biosphärenreservat, Ina Köhn führt kleine Zaubereien auf, die Jugendbegegnungsstätte veranstaltet Spiele und Basteln und die Tanzgruppen des MTV treten auf. Für das leibliche Wohl sorgen die Pilsfannenfreunde, der MTV, der Förderverein der Grundschule und der Bürgerverein (Getränke, Grillgut, Popcorn und Kaffee und Kuchen). Das Rathaus kann auch besichtigt werden. Die Vereine aus Weferlingen freuen sich über Euren Besuch!!!

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