Ausstellung Weferlingen in Bildern

Nach einem Filmabend zur Weferlinger Geschichte bereitet sich der Bürgerverein auf die neue Museumssaison vor.

Von Anett Roisch , Volksstimme Lokalteil

Über zahlreiche Zuschauer konnte sich Karl-Heinz Gebhard vom Filmstudio Weferlingen freuen, als in der Bibliothek und Tourist-Information einige seiner Filme an einem Abend bei Tee und Tratsch gezeigt wurden. In zwei jeweils etwa halbstündigen Filmen entführte der Hobbyfilmer die Gäste ins Weferlingen vom Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre.

Filme von Karl-Heinz Gebhard

Zwei kürzere Filme beschäftigten sich mit der Jahreszeit. „Winter im Allertal“ und „Es muss doch Frühling werden“ entführten zunächst in tiefsten Winter mit dicker Schneedecke, zeigten die Aller fast zugefroren. Dann aber der Aufbruch in die wärmere Jahreszeit. Karl-Heinz Gebhard hatte die Filme teils kommentiert, aber auch viel Zeit gelassen, um einfach den Aufnahmen zu folgen.

Der Abschluss des Frühlingsfilms versetzte die Zuschauer geradezu in Erstaunen. Er erinnerte an die mehr als anderthalb Jahrhunderte dauernde Tradition des Weferlinger Männerchors. Genauer gesagt, erklang zum Schluss ein beeindruckendes Solo. Der Weferlinger Emil Buchmann hatte ein altes deutsches Volkslied gesungen, von Karl-Heinz Gebhard auf der Gitarre begleitet.

300. Geburtstag des Markgrafen im Film

Damit klang der Abend zumindest filmisch aus. Die Frauen und Männer saßen aber noch eine Weile beisammen, um bei Tee und Keksen in Erinnerungen zu schwelgen. Karl-Heinz Gebhard erzählte von seinem Hobby. Und die Gäste nahmen gleich zwei Einladungen zu weiteren Veranstaltungen des Bürgervereins mit. So wird es demnächst einen weiteren Abend bei Tee und Tratsch geben, an dem ein Film des Filmstudios gezeigt wird. Dabei geht es dann um das große Fest zum 300. Geburtstag des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth, das vor zehn Jahren auf dem Burghof gefeiert wurde.

Ebenfalls einen Blick in die Weferlinger Geschichte wird es am Sonntag, 15. April, bei der Eröffnung der neuen Saison des Heimat- und Apothekenmuseums geben. „Auf den Spuren Weferlinger Künstler“ heißt die neue Sonderausstellung.

Neue Ausstellung ab 15. April

Dabei wird der Zeitraum etwa über ein gutes Jahrhundert gespannt. Die ältesten Zeichnungen sind um 1895 entstanden. Sie gehören zu den Schätzen im Weferlinger Museum. Die Zeichnungen vom Ende des 19. Jahrhunderts hat ein Amtsrichter E. Herr zu Papier gebracht. Mehr als Zeit und Name ist nicht ersichtlich.

Etwas mehr ist über den zweiten Weferlinger Künstler bekannt, der im 20. Jahrhundert Jahrzehnte als Lehrer in Weferlingen gewirkt und sich auch in der Kulturbund-Gruppe engagiert hat – Fritz Witte. Mehrere Motive seiner Zeichnungen sind sogar als Postkarten erschienen. Im Bestand des Museums befinden sich mehrere Werke von Fritz Witte.

Drei Künstler im Mittelpunkt

Nur aus privaten Beständen kann das Schaffen des dritten Künstlers in dieser Ausstellung dokumentiert werden. Dr. Rudolf Fügner hat zauberhafte Aquarelle gemalt. Ältere Weferlinger werden den Arzt sicher noch gut kennen. Seine Familie stellt Bilder mit Weferlinger Motiven zur Verfügung.

Im Bestand des Museums befinden sich noch viele andere Bilder mit Weferlinger Ansichten, so hat Bernd Hoffmann, der sich gemeinsam mit dem Museumsleiter Gerd Müller sehr um die Erkundung der Bestände kümmert, festgestellt. Die beiden Ehrenamtlichen und weitere Aktive vom Bürgerverein sind auch dabei, das Archiv zu sichten. In vielen Freizeitstunden hatten Mitglieder des Vereins den Boden ausgebaut, Regale aufgestellt und die zahlreichen Dokumente neu sortiert. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.

An Hand dieser Schätze ist im Bürgerverein die Idee entstanden, in einer weiteren Sonderausstellung auch noch andere Bilder mit Weferlinger Motiven zu zeigen. Meist gibt es dabei aber nur ein oder zwei Bilder, die einem Maler zugeordnet werden können. Um mehr darüber zu erfahren, könnte sich der Bürgerverein an die Einwohner wenden. Ältere werden vielleicht den einen oder anderen noch kennen.

Bilder aus rund 100 Jahren

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Diese Ansicht von Weferlingen im Jahr 1894 hat der damalige Amtsrichter E. Herr gezeichnet. Sie zeigt die Ansicht des Fleckens von Süd-osten, hat der Künstler vermerkt. Zu sehen sein werden diese und weitere Zeichnungen ab 15. April im Weferlinger Heimatmuseum.

Jetzt aber werden erstmal drei Künstler in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Bei der Eröffnung der Ausstellung am 15. April wird es Kaffee und Kuchen geben. An dem Nachmittag kann auch der „Graue Harm“ wieder bestiegen werden. In der neuen Museumssaison wird auch die Ausstellung, die dem Weferlinger Maler Max Peiffer Watenphul in der evangelischen Kirche gewidmet ist, wieder zur selben Zeit wie das Heimat- und Apothekenmuseum geöffnet sein.

Nora Glattzel siegt beim Entenrennen

Weferlinger Bürgerfest zum Tag des offenen Denkmals (Volksstimme Haldensleben vom 13.09.2017)
Gerade mal zwei Jahre jung und schon Pokalgewinnerin: Nora Glattzel aus Grasleben konnte ihr Glück noch gar nicht fassen, als sie den Wanderpokal und den Pokal für den Sieg beim Entenrennen 2017 in Empfang nahm. Dafür freute sich ihre Mutti umso mehr.DSC09796

147 Plasteenten waren am Sonntagnachmittag an der Amtsfahrtbrücke in das Wasser der Aller gesetzt worden, um bis zur Steinweg-Brücke zu schwimmen, und das möglichst als schnellste Ente. Die Ente mit der Nummer 400 bescherte Nora das Glück und den Sieg.

Platz 2 und damit ein Geschenk von Heike Peters ging an Zwerg Strauß, Platz 3 holte sich Alex Jensch, der damit absolut nicht gerechnet hatte und deshalb zwischenzeitlich schon nach Hause gegangen war. Zum Glück war seine Mutter Gabi noch auf dem Festgelände und konnte sein Geschenk entgegen nehmen.

Wie einer nur Erster sein kann, so kann auch nur einer Letzter sein. In diesem Jahr war das die Ente mit der Nummer 593. Sie gehört Annuk Malicke, die von Moderator Klausi alias Klaus Banse ebenfalls eine Gratulation erhielt.
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Zum Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr unter dem Motto „Macht und Pracht“ ausgerichtet worden war, hatte sich der Ortskern von Weferlingen in eine einzige Festmeile verwandelt. Händler, Vereine und Bürger hatten ihre Höfe und Tore für ein buntes Programm geöffnet.
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Da gab es historische Handwerkskunst zu bestaunen, Flohmärkte zu besuchen, die so manches Schnäppchen bereit hielten, vielfältige gastronomische Angebote, Musik und das lustige Kinderschminken.
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Im Rahmenprogramm sorgten die Tanzgruppen des MTV einmal mehr für Unterhaltung und Schwung. Mit ihren Tänzen direkt an der Allerbrücke zogen sie kurzzeitig das Besucherinteresse auf diesen Fleck. Gleich nebenan lenkten die zwei- und vierrädrigen Oldtimer bei Klaus Kanitz das Interesse auf sich.
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„Wir sind zufrieden mit der Resonanz“, freute sich Bernd Hoffmann vom Bürgerverein Weferlingen über die Gäste zum Fest. Auf dem Gutshof, wo der Verein seine Stände aufgebaut, das Museum und bei bestem Fernsichtwetter den Grauen Harm geöffnet hatte, gab es ein Kommen und Gehen. Die Band „Just for Fun“ aus Wolfsburg spielte eine Mischung aus Rockmusik und Schlager und sorgte damit für gediegene Unterhaltung.

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Der Eismann hatte in seinem Wagen alle Hände voll zu tun, um die leckeren Erfrischungen zu zapfen.
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Heiko Kloß, Vorsitzender des Bürgervereins, berichtete von einer zu Herzen gehenden Aktion. Ein älterer Weferlinger, der nicht mehr so gut zu Fuß ist, äußerte den Wunsch, dass er gern noch einmal auf den Aussichtsturm steigen würde. Da ihm das jedoch nicht möglich war, organisierten der Bürgerverein und die Freiwillige Feuerwehr Weferlingen einen Tragestuhl und sechs starke Männer, die den Auf- und Abstieg des Herren absicherten, der angesichts dieses Bemühens sichtlich ergriffen die Aussicht vom 30-Meter-Turm genießen konnte.

Geöffnet hatte an diesem Sonntag auch die Lambertikirche. Mit einem kleinen Buffet wurden die Gäste von der Kirchengemeinde begrüßt. Im Inneren hatte Bernd Neumann 26 seiner abstrakten Kunstwerke ausgestellt, die vorrangig farbenprächtig im unterschiedlich durch die Fenster scheinenden Sonnenlicht schimmerten. „Das letzte, gleich hier am Eingang, habe ich gestern Abend um 22 Uhr fertiggestellt“, erzählte der Künstler aus Siestedt, der mittlerweile in Haldensleben zu Hause ist. Es stand auf einer Staffelei, weil es sozusagen noch fertig trocknen musste.

„Die Bilder passen so gut zu unserer Kirche, gerade zu unserem bunten Fenster“, schwärmte Kirchenälteste Christine Sobczyk über die treffende Korrespondenz zwischen Kunst und Kirche.DSC_0133

Kirschkönigin Judy Nordt und der Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth alias Lutz-Otto Westphal besuchten mit ihrer jungen Kammerzofe so viele Stände und Angebote wie möglich, um sich persönlich bei alle jenen zu bedanken, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten.neu

1. Turmtreppenlauf auf den Grauen Hermann

Siegerehrung des Laufes der Erwachsenen beim 1. Weferlinger Turmtreppenlauf: Holger Papajewski (Mitte) siegt vor Rebecca Trog und Werner Thieme. Sieben Läufer blieben unter einer Minute Laufzeit. Foto: Carina Bosse

Siegerehrung des Laufes der Erwachsenen beim 1. Weferlinger Turmtreppenlauf: Holger Papajewski (Mitte) siegt vor Rebecca Trog und Werner Thieme. Sieben Läufer blieben unter einer Minute Laufzeit. Foto: Carina Bosse

Holger Papajewski hat vorgelegt. Er gewann den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf in 45,17 Sekunden.

Von Carina Bosse (Volksstimme vom 26.08.2017)

Weferlingen l Gerade einmal 45,17 Sekunden hatte Holger Papajewski gebraucht, um die 138 Stufen und 11 Treppenpodeste bis zur Aussichtsplattform des Grauen Harm zu bezwingen. Damit sicherte er sich den 1. Platz beim 1. Weferlinger Turmtreppenlauf des Bürgervereins. Extra für den Lauf trainiert habe er nicht, versicherte der sportliche 45-Jährige.

Das bislang für Weferlingen einmalige Laufereignis wurde zu einem vollen Erfolg, zumal bis eine Woche vorher nur sehr wenige Anmeldungen bei den Organisatoren eingegangen waren. Doch am Ende gingen 19 Läufer über 15 Jahre an den Start. Eine angemeldete Läuferin war erkrankt und konnte nicht teilnehmen.

Mehr Frauen als Männer

Die Frauen waren durchaus mutiger in den Wettkampf gegangen, denn sie waren eindeutig in der Mehrzahl. 13 Frauen und sechs Männer beteiligten sich an der Turmtreppenlauf-Premiere. Dazu gesellten sich noch drei Mädchen, die in der Altersklasse unter 15 Jahren an den Start gingen.

Hinter Holger Papajewski, der als einziger unter 50 Sekunden geblieben war, erkämpfte sich Rebecca Trog mit 51,59 Sekunden Platz 2. Ihre Teamkolleginnen Mona und Cindy Jakisch blieben ebenfalls unter einer Minute. Damit kamen die Zwillinge auf den 6. und 7. Platz. Die Weferlinger Handballerinnen waren mit einer Gruppe vertreten und saßen nach dem Lauf noch gemütlich zusammen.

Den 3. Platz belegte Werner Thieme mit 52,40 Sekunden. Vierter wurde Detlef Witschel mit 57,87 Sekunden. Den 5. Platz holte sich Christin Hamann mit 58,23 Sekunden.

Die Weferlingerin gehört zu einer Laufgruppe von sechs Frauen, die bis zu dreimal in der Woche gemeinsam rund um Weferlingen unterwegs ist. Christin Hamann hatte kurz vor diesem Wettbewerb den 3. Platz beim Elm-Lappwald-Triathlon in der Altersklasse 45 erkämpft. Die Weferlingerin schwamm 600 Meter in 14 Minuten, bewältigte mit dem Fahrrad 21 Kilometer in 42 Minuten und lief 5 Kilometer in 25 Minuten. „Insgesamt war ich eine Stunde und 21 Minuten unterwegs“, versichert sie mit einem Lachen.

„Mädels“ laufen und schnattern

Die „Mädels“, wie sie ihre Gruppe nennt, waren übrigens mit grünen Trikots vom 14. Potsdamer Schlosslauf am Start. Auch beim Wolfsburger Halbmarathon sind sie schon gelaufen. Am schönsten aber sind die regelmäßigen Läufe zu Hause: „Wir laufen und schnattern dabei!“

„Keine Spur von altem Eisen“, meinte Gerd Müller vom Bürgerverein, als er die Pokale und Urkunden überreichte. Es sei beachtlich, dass so viele Läufer unter einer Minute geblieben seien. Insgesamt sei es eine gelungene Premiere gewesen. Beim nächsten Turmtreppenlauf werden sicher noch mehr Läufer an den Start gehen. Dann sollten aber die Starter besser Handschuhe tragen, zog er eine Schlussfolgerung. Am Sonntag war mit Jens Richter nämlich ein Läufer bei der Ankunft auf der oberen Plattform gestürzt und hatte sich die Handflächen aufgeschrammt. Trotzdem wurde er, „abgekämpft, aber glücklich“ mit einer Zeit von 1:03,36 Minuten noch 9.

Darüber hinaus aber gab es glücklicherweise keine Blessuren. Auf allen Podesten standen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weferlingen, um im Notfall sofort helfen zu können.

Läufer mit weichen Knien

Etliche Läufer berichteten nach der Rückkehr vom Turm von weichen Knien, die zum Ende des Aufstiegs auftraten und den Lauf gefühlt in die Länge zogen. Doch alle erreichten das Ziel, wo Gerd Müller die Zeit stoppte. Enkel Erik übrigens gab am Eingang zum Turm laut und deutlich das Startsignal „Auf die Plätze, fertig los!“

Während schon zum Wettkampf die Zuschauer das gastronomische Angebot des Vereins von Kaffee, Kuchen, Grillwürsten und kalten Getränken annahmen, konnten nach dem Wettbewerb auch die Sportler eine Stärkung gut vertragen. Die Tische und Bänke waren meist belegt, Erfahrungen wurden ausgetauscht.

Eine Übungseinheit legten dann noch die Feuerwehrleute oben drauf. Sie erklommen mit ihrer schweren Atemschutztechnik den Grauen Harm, natürlich außerhalb einer Wettkampf-Zeitwertung.

Vielen Dank an die Sponsoren der Veranstaltung, daurch konnten die Pokale und Preisgelder ausgelobt werden.

Über die Ausstellung“Weferlingen vor 100 Jahren“ informieren wir später.

Sehr schöne Festwoche in Weferlingen endete am Sonntag

Volksstimme vom 22.05.2017

Am Sonntag ist die Festwoche zu Ende gegangen, mit der in Weferlingen Jubiläen der Schulen und der Kulmbach-Bayreuthschen Stiftung begangen wurden. Der Bürgerverein hat die Veranstaltungen koordiniert, er hat aber auch schon die nächsten Vorhaben im Blick.

Lutz-Otto Westphal (v.r.) als Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth eröffnete am Sonnabend gemeinsam mit Kirschkönigin Judy Nordt, Sabine Nieber, Leiterin der Grundschule, Thomas Grießbach, Leiter des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, Heike Bernsdorff als Tante des Markgrafen, Elina Duberow als Nichte des Markgrafen, Clown Klaus Banse, der durch das Programm auf dem Gelände des Gymnasiums führte, und Ortsbürgermeister Dirk Kuthe das Schul- und Markgrafenfest in Weferlingen.

Lutz-Otto Westphal (v.r.) als Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth eröffnete am Sonnabend gemeinsam mit Kirschkönigin Judy Nordt, Sabine Nieber, Leiterin der Grundschule, Thomas Grießbach, Leiter des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, Heike Bernsdorff als Tante des Markgrafen, Elina Duberow als Nichte des Markgrafen, Clown Klaus Banse, der durch das Programm auf dem Gelände des Gymnasiums führte, und Ortsbürgermeister Dirk Kuthe das Schul- und Markgrafenfest in Weferlingen.

Weitere Bilder vom Fest finden Sie auf unserer Facebookseite und  hier

Mitglieder des Bürgervereins Weferlingen sind das ganze Jahr über in Aktion. In der vergangenen Woche hatte der Bürgerverein wieder zu einem Tee- und Tratsch-Abend eingeladen. Am Sonnabend waren Vereinsmitglieder beim Schul- und Markgrafenfest am Gymnasium mit vielen anderen Partnern im Einsatz und haben am Sonntag auch wieder Heimat- und Apothekenmuseum und Aussichtsturm Grauer Harm geöffnet.

1300 Stunden, in denen Vereinsmitglieder ehrenamtlich tätig waren, sind 2016 zusammengekommen, hatte der Vorsitzende Heiko Kloß kürzlich in der Jahreshauptversammlung berichtet. Den Aussichtsturm hatten 937 Besucher bestiegen, im Museum haben sich 521 Gäste umgesehen. Museum und Aussichtsturm sind von Anfang April bis Ende Oktober an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat geöffnet.

Heiko Kloß hatte in seinem Rückblick auf die zahlreichen kleinen und großen Einsätze der Mitglieder des Vereins verwiesen. Dazu gehörte die Fertigstellung des Archivbodens im Museum. Einige Männer hatten sowohl die Dachbalken verkleidet als auch Regale für den Fundus des Museums aufgebaut. Heiko Kloß informierte auch darüber, dass der Verein Fördermittel vom Landkreis für die Sanierung des Mausoleums bekommen hat. Weitere Fördermittelanträge laufen. Die Teilnahme an der Aller-Elbe-Spritztour, die Beteiligung der Markgrafenfamilie am Festumzug beim Altstadtfest in Haldensleben, die zahlreichen Aktionen am Tag des offenen Denkmals, die Ausstellung am Tag der „Süßen Tour“ mit Sirupkochen, die Wiederherstellung des Grabkreuzsockels auf dem Grab vom Maximilian Wahnschaffe auf dem Weferlinger Friedhof und viele andere Dinge brachte er ebenfalls in Erinnerung. Beteiligt hatte sich der Bürgerverein auch an dem Lebendigen Adventskalender, den die Kirchgemeinde zum zweiten Mal organisiert hatte. Bei dieser Aktion wurden Spenden für das Mausoleum gesammelt, 571 Euro kamen zusammen.

Stefan Radtke, der stellvertretende Vereinsvorsitzende, gab einen kleinen Ausblick auf weitere Vorhaben in diesem Jahr. Dabei verwies er auf die gerade zu Ende gegangene Festwoche zu den Schuljubiläen und stellte das „neueste Kind“ des Vereins heraus, den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf, zu dem der Bürgerverein am 20. August einlädt. Der Tag des offenen Denkmals am 10. September und der „Süße Tag“ am 15. Oktober sind weitere große Veranstaltungen, zu denen besonders viele Mitglieder im Einsatz sein werden. Sehr gut angenommen wird die Homepage des Bürgervereins. Gerd Müller, der sie vor ein paar Jahren ins Leben gerufen hatte, sprach von etwa 250 Besuchern im Monat. Die Facebookseite hat Anne-Katrin Stickl jetzt übernommen.

Am Sonntag ist die Festwoche zu Ende gegangen, mit der in Weferlingen Jubiläen der Schulen und der Kulmbach-Bayreuthschen Stiftung begangen wurden. Der Bürgerverein hat die Veranstaltungen koordiniert, er hat aber auch schon die nächsten Vorhaben im Blick. Mitglieder des Bürgervereins Weferlingen sind das ganze Jahr über in Aktion. In der vergangenen Woche hatte der Bürgerverein wieder zu einem Tee- und Tratsch-Abend eingeladen. Am Sonnabend waren Vereinsmitglieder beim Schul- und Markgrafenfest am Gymnasium mit vielen anderen Partnern im Einsatz und haben am Sonntag auch wieder Heimat- und Apothekenmuseum und Aussichtsturm Grauer Harm geöffnet. 1300 Stunden, in denen Vereinsmitglieder ehrenamtlich tätig waren, sind 2016 zusammengekommen, hatte der Vorsitzende Heiko Kloß kürzlich in der Jahreshauptversammlung berichtet. Den Aussichtsturm hatten 937 Besucher bestiegen, im Museum haben sich 521 Gäste umgesehen. Museum und Aussichtsturm sind von Anfang April bis Ende Oktober an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat geöffnet. Heiko Kloß hatte in seinem Rückblick auf die zahlreichen kleinen und großen Einsätze der Mitglieder des Vereins verwiesen. Dazu gehörte die Fertigstellung des Archivbodens im Museum. Einige Männer hatten sowohl die Dachbalken verkleidet als auch Regale für den Fundus des Museums aufgebaut. Heiko Kloß informierte auch darüber, dass der Verein Fördermittel vom Landkreis für die Sanierung des Mausoleums bekommen hat. Weitere Fördermittelanträge laufen. Die Teilnahme an der Aller-Elbe-Spritztour, die Beteiligung der Markgrafenfamilie am Festumzug beim Altstadtfest in Haldensleben, die zahlreichen Aktionen am Tag des offenen Denkmals, die Ausstellung am Tag der „Süßen Tour“ mit Sirupkochen, die Wiederherstellung des Grabkreuzsockels auf dem Grab vom Maximilian Wahnschaffe auf dem Weferlinger Friedhof und viele andere Dinge brachte er ebenfalls in Erinnerung. Beteiligt hatte sich der Bürgerverein auch an dem Lebendigen Adventskalender, den die Kirchgemeinde zum zweiten Mal organisiert hatte. Bei dieser Aktion wurden Spenden für das Mausoleum gesammelt, 571 Euro kamen zusammen. Stefan Radtke, der stellvertretende Vereinsvorsitzende, gab einen kleinen Ausblick auf weitere Vorhaben in diesem Jahr. Dabei verwies er auf die gerade zu Ende gegangene Festwoche zu den Schuljubiläen und stellte das „neueste Kind“ des Vereins heraus, den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf, zu dem der Bürgerverein am 20. August einlädt. Der Tag des offenen Denkmals am 10. September und der „Süße Tag“ am 15. Oktober sind weitere große Veranstaltungen, zu denen besonders viele Mitglieder im Einsatz sein werden. Sehr gut angenommen wird die Homepage des Bürgervereins. Gerd Müller, der sie vor ein paar Jahren ins Leben gerufen hatte, sprach von etwa 250 Besuchern im Monat. Die Facebookseite hat Anne-Katrin Stickl jetzt übernommen. In der Jahreshauptversammlung dankte der Vorsitzende ganz besonders Bernd Hoffmann und Klaus Stadler. Bernd Hoffmann kümmert sich vor allem sehr intensiv um die „Süße Tour“, greift handwerklich zu, vertritt den Verein in mehreren Gremien und ist auch sonst immer zur Stelle, wenn es nötig ist. Auch Klaus Stadler hilft bei den zahlreichen Vereinsaktivitäten, wenn er gebraucht wird, ob das Auf- und Abbau bei Festen ist oder Betreuung von Ständen und weiteren Aufgaben.

Heiko Kloß (v.r.) dankte in der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Klaus Stadler und Bernd Hoffmann für ihr Engagement.

In der Jahreshauptversammlung dankte der Vorsitzende ganz besonders Bernd Hoffmann und Klaus Stadler. Bernd Hoffmann kümmert sich vor allem sehr intensiv um die „Süße Tour“, greift handwerklich zu, vertritt den Verein in mehreren Gremien und ist auch sonst immer zur Stelle, wenn es nötig ist. Auch Klaus Stadler hilft bei den zahlreichen Vereinsaktivitäten, wenn er gebraucht wird, ob das Auf- und Abbau bei Festen ist oder Betreuung von Ständen und weiteren Aufgaben.

Festwoche zum Schul- und Markrafenfest vom 15.-21.05.2017

 Schul- und Markgrafenfest am 20.Mai 2017

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Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium ist in diesem Jahr Gastgeber für das Schul- und Markgrafenfest in Weferlingen. Gefeiert wird am Sonnabend, dem 20. Mai, ab 12 Uhr auf dem Hof am historischen Schulgebäude, in dem vor 90 Jahren die ersten angehenden Gymnasiasten gelernt haben. Damals wurde mit der Gründung der Deutschen Oberschule in Aufbauform der Grundstein für die gymnasiale Bildung gelegt. Zur Schule gehen können Kinder in Weferlingen bereits seit 430 Jahren. An diese beiden Jubiläen wird mit dem Fest am 20. Mai erinnert. Gleichzeitig lädt das Gymnasium alle früheren Schüler zum Ehemaligentreffen ein.

In einem kleinen Programm werden sich der Chor und die Arbeitsgemeinschaft Tanzen des Gymnasiums vorstellen. Für die kleinen Gäste gibt es zu Beginn des Festes eine Zaubershow. Mehr das Interesse der Erwachsenen wird wohl Orgelfelix mit seinen Moritaten finden. Mit der Drehorgel begleitet er seinen Gesang. Dazu bringt er auch noch unterhaltsame Schaubilder mit.

An vielen Ständen auf dem Schulhof und im angrenzenden Park wird für Zeitvertreib gesorgt. Die Gymnasiasten kümmern sich um viele Stände wie Torwandschießen, Büchsenwerfen, Malstraße, Kinderschminken und auch das leibliche Wohl der Gäste. Es wird auch einen Flohmarkt geben. Unterstützung erhalten die Schüler unter anderem vom Bürgerverein, Rassekaninchenzuchtverein und dem MTV. Auch die Jugendwehr ist dabei. Angesagt hat sich auch die Jugendbegegnungsstätte aus Oebisfelde, die mit Zuckerwatte und Schaumkusskatapult anrücken will.

Änderungen im Programm sind noch möglich!

Viel Arbeit für einen kleinen Verein

Das Arbeitsspektrum des Bürgervereins Weferlingen ist breit, eigentlich viel zu breit für einen einzigen Verein. Doch gerade die Vielfalt scheint die Vereinsmitglieder immer wieder zu motivieren, Bewährtes fortzusetzen und Neues ins Auge zu fassen.

Gerade gab es wieder einen interessanten Tee- und Tratsch-Abend, der Vorstand des Bürgervereins hat sich am Sonntag die neue Ausstellung im Markgrafschen Hof in Grasleben angesehen und dabei auch Kontakte zum Heimatverein des niedersächsischen Nachbardorfes geknüpft, da wird im Bürgerverein schon der Blick auf den nächsten Höhepunkt gerichtet. Am nächsten Sonnabend sind alle Weferlinger zum großen Frühjahrsputz aufgerufen. Der Bürgerverein will sich um seine Objekte kümmern, also vor dem Heimat- und Apothekenmuseum und rund um den Aussichtsturm Grauer Hermann Überresten des Winters zu Leibe rücken, ebenso am Mausoleum des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth. Auch im angrenzenden Amtsgartens im Bereich des Tonnengewölbes soll nach dem Rechten gesehen werden. Dabei sind alle Mitglieder willkommen. Um 9 Uhr soll es losgehen, lädt der Vereinsvorsitzende Heiko Kloß ein. Nach dem Arbeitseinsatz soll gegrillt werden.

Dann steht der Auftakt für die neue Museumssaison schon ins Haus, auch im Museum muss geputzt werden, damit alles sauber ist, wenn ab 2. April wieder Gäste ins Museum kommen. Am ersten Aprilsonntag wird die neue Saison mit einer Sonderausstellung von Doris Thüring eröffnet. Die Weferlingerin ist begeisterte Malerin und wird einen Einblick in ihr Hobby geben. Besonders gern malt sie Motive aus Weferlingen, vor allem die Burganlage. Aber auch Stillleben und sogar Akte hat sie schon auf die Leinwand gebracht. Die Ausstellung wird um 14 Uhr eröffnet, der Verein lädt auch wieder zu Kaffee und Kuchen ein.

Danach ist das Museum wieder an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Auch der Aussichtsturm kann zu diesen Zeiten bestiegen werden. Museumsbesuche oder Turmbesteigungen darüber hinaus sind nach Absprache möglich. Parallel zu den Öffnungszeiten des Museums kann auch die Ausstellung über den in Weferlingen geborenen Maler Max Peiffer Watenphul in der evangelischen Kirche St. Lamberti besichtigt werden.

Ebenfalls im Blick hat der Bürgerverein bereits das Gymnasiums- und Markgrafenfest, das am Sonnabend, 20. Mai, auf dem Gelände des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums gefeiert werden soll. Gewidmet ist das Fest der Gründung der Weferlinger Schule vor 430 Jahren und dem 90. Geburtstag des Gymnasiums. Chor und Arbeitsgemeinschaft Tanz werden unter anderem einen kleinen Einblick in den schulischen Alltag, besser gesagt in die Freizeitangebote an der Schule geben. Viele Stände laden ein zum Verweilen. Die kleinen Gäste können sich unter anderem auf eine Zauberin freuen, die großen auf Moritaten, die Orgel-Felix zur Drehorgel vortragen wird.

Ganz intensiv laufen die Bemühungen des Bürgervereins, um Fördermittel für die Sanierung des Mausoleums des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth zu bekommen. Ins Auge gefasst ist gegenwärtig das Leader-Programm, um einen Abschnitt der Sanierungspläne umzusetzen. Bernd Hoffmann, der Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe Flechtinger Höhenzug ist, und der Vereinsvorsitzende Heiko Kloß hoffen, dass der Bürgerverein auf eine Zuwendung zählen kann.

Außerdem arbeitet der Bürgerverein auch an der Bewahrung und Aufarbeitung zeitgeschichtlicher Zeugnisse. Im Museum liegt mit der historischen Apothekeneinrichtung, die mehr als anderthalb Jahrhunderte alt ist, verschiedenen medizinischen Gerätschaften und einem Schwesternzimmer jüngeren Datums ein Schwerpunkt auf der medizinischen Betreuung der ländlichen Bevölkerung. Aber auch andere Technik wird vor der Verschrottung gerettet. Unter anderem hatte Heiko Kloß aus einem Nachbardorf eine Beco Schrotmühle geholt. Er hat sogar Nachfahren der Firma Philipp Bender & Co. in Naumburg angeschrieben und eine erste Antwort bekommen. Auf diesem Wege soll auch das Alter der Schrotmühle ermittelt werden. Leider ist der Platz, um historische Gerätschaften auszustellen begrenzt. Der Bürgerverein würde auch gern landwirtschaftliche Geräte, die jetzt im Museum stehen, auslagern. Dafür könnte eventuell das Tonnengewölbe genutzt werden, wenn entsprechende Vorkehrungen getroffen sind. Überlegungen dazu gibt es bereits. Das wird sicher auf der Jahreshauptversammlung am 5. Mai eins der Themen sein.

2. April 2017-Saisonstart des Bürgervereins mit einer Bilderausstellung von Doris Thüring

 Am 2. April 2017 eröffnet Doris Thüring ihre Ausstellung im Heimat- und Apothekenmuseum in Weferlingen.

Bei Kaffe und Kuchen können Sie ganz in Ruhe die Ausstellung genießen. Desweiteren wird die neue Kirschkönigin vorgestellt, natürlich ist das Apothekenmuseum und der „Graue Harm“ geöffnet.

Lassen Sie sich Überraschen.

Doris Thühring, geb. Böhm, wurde am 5. Juni 1976 als Tochter eines Rossschlachter Meisters in Seehausen/ Altmark geboren. Gemeinsam mit drei Geschwistern wuchs sie in der Altmark auf und beendete die Schule mit dem erweiterten Realschulabschluss. Beruflich stieg sie in die Fußstapfen des Vaters und machte eine Ausbildung im Fleischereihandwerk.

Sie ist Mutter von zwei Kindern und verwitwet. Bis zum Jahr 2010 arbeitete Doris Thühring im Fleischereifachbetrieb. Dann wechselte sie die Branche und ging zur Brotmeisterei Steinecke. Über ihre Arbeitsstelle in Wittenberge gelangte sie im Jahr 2013 in den Edeka- Markt nach Weferlingen.

Doris Thüring hat viele Hobbys. Neben der Malerei ist der Sport, im Helmstedter  Jujutsuverein, ihr wichtig. Hier hat sie mit ihrer Tochter bereits den 4.Kyu erreicht. Lesen, Musik, kreativer Garten und natürlich der Labrador „Josie“ bestimmen ebenfalls ihre Freizeit.

Zur Malerei kam Doris Thüring durch ihre Kinder. Als diese noch klein waren bemalte sie die Kinderzimmerwände mit lebensgroßen Märchen- und Comicmotiven.

Heute ist sie sehr offen in ihren Motiven und Formaten. Die Sumpfburg in Weferlingen ist eines ihrer Lieblingsmotive. Aber auch Landschaften, Akt und Fantasiebilder gehören in Ihr Repertoire.

Sie malt mit Kreide, Bleistift, Öl- oder Acrylfarben auf vielen verschiedenen Untergründen.

Vom Osterfeuer über Maibaumaufstellen bis zum Markgrafenfest

Auch der Schulchor des Weferlinger Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, hier zu sehen auf einem Advendtsmarkt, wird diesem Jahr auch beim Markgrafenfest am 20. Mai 2017 zu hören sein. Archivfoto: Anett Roisch

Auch der Schulchor des Weferlinger Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, hier zu sehen auf einem Advendtsmarkt, wird diesem Jahr auch beim Markgrafenfest am 20. Mai 2017 zu hören sein. Archivfoto: Anett Roisch

Weferlinger und Gäste haben 2017 wieder vielfach Gelegenheit, gemeinsam zu feiern. Der nächste Höhepunkt ist der MTV-Fasching.

Von Anett Roisch

Das Markgrafenfest wird in diesem Jahr am Sonnabend, 20. Mai, gefeiert, und zwar auf dem Gelände des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Darauf verständigten sich die Vertreter der Schulen, Vereine und Institutionen bei der Planung für das Jahr 2017. Das Gymnasium kann ein Jubiläum begehen. Vor 90 Jahren lernten hier die ersten Schüler mit dem Ziel, das Abitur abzulegen. Deutsche Oberschule in Aufbauform hieß es damals. Eingeladen werden nicht nur Kinder, wie es einst mit den Festen zum Geburtstag des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth begründet wurde. Gefeiert werden soll ein Fest für Familien und alle Generationen. So wird es neben Spielen und vielen Ständen für das leibliche Wohl auch ein Unterhaltungsprogramm geben, das zum Beispiel der Chor und die Tanzgruppe des Gymnasiums mitgestalten.

Die Weferlinger Akteure planen eine ganze Festwoche vom 15. bis 21. Mai. Dabei wird noch ein weiteres Schuljubiläum ins Auge gefasst. Vor 430 Jahren wurde die Schule im Flecken begründet. Und die Markgräfliche Kulmbach-Bayreuthsche Stiftung wurde vor 260 Jahren ins Leben gerufen. Sie unterstützt das Markgrafenfest auch finanziell. In der Woche wird es verschiedene Höhepunkte geben. Natürlich wird bei Tee und Tratsch in die Geschichte geblickt. Die Kulmbach-Bayreuthsche Stiftung stellt sich vor. Die Grundschule lädt ein zu einem Tag der offenen Tür. Die Volkssolidarität organisiert ein Fest für die Senioren. Der Kindercampus veranstaltet ein Frühlingsfest. Die Kirchgemeinde bringt sich ein. Und der Bürgerverein öffnet am 21. Mai, dem Internationalen Museumstag, das Heimat- und Apothekenmuseum und plant für diesen Tag auch noch etwas Besonderes.

Der Veranstaltungskalender der Gemeinde sieht neben dieser Festwoche wieder viele traditionelle Veranstaltungen das Jahr über vor. Der Bürgerverein beginnt seine Saison mit der Öffnung des Heimat- und Apothekenmuseums und des Aussichtsturms „Grauer Hermann“ am 2. April. Geöffnet ist dann wieder an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat jeweils von 14 bis 16 Uhr.

Maibaum wird aufgestellt

Der Händlerverein organisiert wieder das Aufstellen des Maibaums. Der MTV ist noch bei den Vorbereitungen für die Faschingsveranstaltungen am ersten Märzwochenende. Sein Sportfest ist für das Wochenende vom 9. bis 11. Juni geplant. Außerdem wird der MTV am 1. Oktober zum Oktoberfest einladen.

Das Osterfeuer wird wie in jedem Jahr auf dem Burghof lodern. Dafür zeichnet sich die Freiwillige Feuerwehr am 15. April verantwortlich. Die Kindertagesstätte plant den diesjährigen Martinsumzug am 14. November.

Zum Tag des offenen Denkmals am 10. September werden traditionell wieder viele Akteure aus dem Ort dafür sorgen, dass der historische Ortskern Gäste von nah und fern anzieht. Das Weferlinger Treffen, zu dem seit mehr als zwei Jahrzehnten Camper mit einem Wohnwagen aus DDR-Produktion anrollen, steht vom 8. bis 10. September im Kalender. Immer wieder kommen Camper aus ganz Deutschland an die frühere Produktionsstätte des legendären „Weferlinger“, eines kleinen, aber alltagstauglichen Wohnwagens aus „Heimstolz“-Produktion.

Süße Tour

Im Oktober wird der Bürgerverein mit dem Tag der Süßen Tour die Aufmerksamkeit auch wieder darauf lenken, dass in Weferlingen einst auch die Zuckerproduktion zu Hause war. Auch für diesen Tag will der Bürgerverein noch etwas Besonderes vorbereiten, das die ständig erneuerte und erweiterte Ausstellung zur Fabrikgeschichte noch ergänzen wird.

Die Zuchtvereine des Ortes werden selbstverständlich auch 2017 wieder einen Einblick in ihre Freizeitbeschäftigung geben. Der Rassegeflügelzuchtverein „Grauer Harm“ plant seine Schau am 18. und 19. November im Kuhstall in Seggerde. Der Rassekaninchenzuchtverein zeigt seine schönsten Tiere am 16. und 17. Dezember im Haus der Generationen und Vereine.

Zum Adventsmarkt lädt das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium wieder am Freitag vor dem ersten Advent, also am 1. Dezember, auf das Schulgelände ein. Der Weihnachtsmarkt der Weferlinger Vereine auf dem Burghof schließt sich dann am 2. und 3. Dezember an.

Feste Termine

Darüber hinaus gibt es feststehende Termine wie die Blutspende an jedem ersten Mittwoch eines Quartals. Die Volkssolidarität lädt die Senioren jeweils am Montagnachmittag zum Sport und am Donnerstag zum Spielenachmittag ein. Der Handarbeitskreis „Wollmäuse“ kommt an jedem ersten und dritten Mittwoch des Monats im Kantorat zusammen. Der Seniorenkreis der Kirchgemeinde trifft sich zum Frühstück an jedem letzten Mittwoch im Monat. Zu allen Veranstaltungen sind Interessenten willkommen.

Ein großer Frühjahrsputz soll übrigens am 25. März alle Vereine und weitere Einwohner mobilisieren, ihren Heimatort schmuck zu machen. Die Organisatoren hoffen, dass sich viele Weferlinger daran beteiligen.

Genaue Termine und weitere Veranstaltungen werden jeweils im Veranstaltungsblatt veröffentlicht, das im Flecken jeweils für zwei Monate herausgegeben wird. Ansprechpartner dafür ist Heike Bernstorff in der Bibliothek und Tourist-Information.

Quelle: Lokalteil der Volksstimme Haldensleben

Lebendiger Adventskalender in Weferlingen

Der lebendige Adventskalender findet vom 01.- 24.12.2016 an unterschiedlichen Standorten statt. An noch freien Terminen können interessierte Bürger oder Vereine sich gern noch beteiligen. Schauen Sie sich die Bilder einiger Veranstaltungsorte an!!

Wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr!

 

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Am 08.12.2016 fand am Friedrichsplatz am Weihnachtsbaum der lebendige Adventskalender statt. Hier waren besonders viele Kinder mit ihren Eltern gekommen. Der Weihnachtsmann kam mit dem Bollerwagen, denn Schlitten war nicht möglich. Der Weihnachtsmannhelfer „Klausi“ kam mit dem Weihnachtsmotorrad.

"Klausi", der Weihnachtswichtel mit Gefährt

„Klausi“, der Weihnachtswichtel mit Gefährt

Der Weihnachtsmann verteilt Geschenke an die Kinder und die Erwachsenen.

Unter dem Weihnachtsbaum lagen viele Geschenke zum Basteln. Schnell hatten die Kinder alles ausgepackt.

Weihnachtsmotorrad

Am 09.12.2016 hat die Schillerstraße auf Müllers Hof den Adventskalender organisiert. Auch hier wurden schöne Weihnachtslieder gesungen. „In der Weihnachtsbäckerei“ wurde dann auch von den Kindern lautstark unterstützt.

Bei Schmalzstullen und Glühwein wurde gemütlich gesungen

Bei Schmalzstullen und Glühwein wurde gemütlich gesungen

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Funkelnde Lichter begeisterten alle Gäste

Im Blumenstübchen trafen sich zahlreiche Weferlinger am 12.12.2016 zum Singen. Judi Nord begleitete die Gäste am Klavier.

Im Laden von Astrid Hoffmann

Im Laden von Astrid Hoffmann

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Judi Nord am Klavier

Nach dem Singen, Erzählen und Glühweintrinken vor der Bibliothek und Tourist-Information gab es im Haus noch Weihnachtsgeschichten und -gedichte zu hören.

Adventkalender 15.12.2016 vor der Bibliothek

Adventkalender 15.12.2016 vor der Bibliothek

 

„Die Menschen berühren“- Ausstellung im Heimat- und Apothekenmuseum

Unter dem Motto „Die Menschen berühren“ ist am Sonntag den 11. September, um 12.00 Uhr mit einer Vernissage im Heimat- und Apothekenmuseum die Ausstellung von Ilona Usbeck eröffnet worden. Die Hobbykünstlerin möchte mit ihren Werken die Menschen berühren und glücklich machen. Bereits im vergangenen Jahr hatte sie zum Tag des Denkmals einige Skulpturen ausgestellt. Jetzt präsentiert Ilona Usbeck ihre neuesten Werke. „Ich liebe es mich kreativ auszudrücken“. Seit ihrem 14. Lebensjahr ist sie künstlerisch tätig und gestaltet auch Innenraumskulpturen sowie dreidimensionale Bilder. Kunstvoll gestaltet sie Wände und fertigt Deko- Objekte an. Hier reicht die Palette von Naturfasern, Stoffen, Steinen, Beton bis hin zu Metallen. „Dabei ist es jedes Mal eine Herausforderung für mich, die unterschiedlichen Materialien miteinander in oder zu einem Kunstwerk zu verarbeiten“, schildert sie . Kunst, egal was es ist, sollte – nach ihrer Meinung den Betrachter berühren.

Ilona Usbeck im September 2015

Ilona Usbeck im September 2015 mit einigen Exponaten zum Tag des offenen Denkmals

Neu in diesem Jahr, dass Skulpturen und die Bilder in 3D- Optik nicht nur zu bewundern sind, sondern die Werke auch gekauft werden können. Die Ausstellung bleibt bis zum Saisonschluss, Ende Oktober, zu den Öffnungszeiten des Museums zu sehen. Öffnungen am 18.09.2016, 02.10.2016 und am 16.10.2016.

Für die Sinne!

Anfragen zur Besichtigung oder Kauf unter ilona . usbeck [at] buergerverein-weferlingen . de

Quelle: Volksstimme vom 29.08.2016

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