Der zweite Weferlinger Turmtreppenlauf hat einen Sieger

Holger Papajewski jagte die 149 Stufen in 46,27 Sekunden hinauf.

Von Carina Bosse, Volksstimme 03.09.2018

Weferlingen l 138 Stufen und elf Podeste wollen erst einmal bezwungen werden. 29 Starter hatten sich für den 2. Weferlinger Turmtreppenlauf auf den Grauen Harm angemeldet, allerdings waren einige davon kurzfristig nicht zum Wettkampf erschienen.

23 Läufer gehen an den Start

Trotzdem zeigte sich Gerd Müller vom Bürgerverein Weferlingen hochzufrieden mit der Resonanz auf die zweite Auflage des Wettkampfes, denn zahlreiche Zuschauer und Fans hatten ebenfalls den Weg auf den Gutshof genommen, um das Spektakel bei einer Grillwurst und Kaltgetränken oder Kaffee und Kuchen zu verfolgen.

In diesem Jahr gab es einige neue Regeln. Die Läufer rasten zwar immer noch einzeln die stählerne Treppenkonstruktion hinauf, doch nicht mehr in eingeteilten Achter-, sondern schon in Sechsergruppen kamen sie gemeinsam wieder hinunter.

Einige neue Regeln

Nach den leichten Handverletzungen eines Starters nach einem Sturz im vergangenen Jahr mussten die Starter darüber hinaus alle mit Handschuhen an den Start gehen. Dafür hatte der Bürgerverein eigens etliche Paare angeschafft.

Als erste Starterin begab sich in diesem Jahr Nicole Kottler auf den Treppenaufstieg bis zur Aussichtsplattform des Aussichtsturmes auf dem Gutshof. Als Startreihenfolge wurde die Anmeldereihenfolge genutzt.

Erik, der Enkel von Gerd Müller, gab laut und deutlich und mit einer Pfeife das Startsignal, woraufhin am Ziel die Stoppuhren in Gang gesetzt wurden. Waren sechs Läufer oben angekommen, mussten sie erst einmal hinunter, ehe die nächste Gruppe starten konnte.

Feuerwehrleute sichern Lauf ab

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Matthäus Barnstorff, Wehrleiter der FFW- Weferlingen

Auf allen Podesten sicherten Feuerwehrleute den Lauf ab. Darum schickte Gerd Müller neben dem Dank an alle Helfer ein besonderes Dankeschön an die Kameraden von Wehrleiter Matthäus Barnstorff, die sich ehrenamtlich und immer bereit erklären, den Bürgerverein bei solchen Aktionen zu unterstützen.

Gleicher Sieger wie 2017

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Kirschkönigin Judi, Zsolt Oroszhan, Rene´Henze, Holger Papajewski und Gerd Müller

Den Wanderpokal sicherte sich wie schon bei der ersten Auflage im vergangenen Jahr Holger Papajewski. Mit 46,27 Sekunden war er allerdings ein ganz kleines bisschen langsamer als 2017, als er in 45,17 Sekunden siegte. Zweiter wurde René Henze in 48,11 Sekunden vor Zsolt Oroszhan mit 50,15 Sekunden.

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Christin Hamann

In diesem Jahr blieben fünf Läufer unter der 1-Minuten-Marke, wobei Christin Hamann mit 52,92 Sekunden als einzige Frau unter dieser Grenze blieb. Riesen Leistung von Christin, am Vortag lief sie beim Helmstedt Triathlon mit und belegte den 3. Platz- Glückwunsch!!!

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Uwe Matthies

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Andrea Matthies

Das innerfamiliäre Duell der Familie Matthies entschied in diesem Jahr Andrea Matthies in 1,03 Minuten für sich. Ihr Mann Uwe, im vergangenen Jahr schneller als sie, kam auf 1,08 Minuten. Das bedeutete diePlätze 6 und 10.

Sieben Kinder mit dabei

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Bronze an Alexis Hoffmann in 1,15 Minuten,Gold Leonard Grebe mit der super Zeit von 1,02 Minuten. Silber ging an Nele Malicke in 1,13 Minute

Bei den Kindern, insgesamt trauten sich sieben Mädchen und Jungen den Treppenlauf zu, es siegte der Schlussläufer Leonard Grebe mit der super Zeit von 1,02 Minuten. Silber ging an Nele Malicke in 1,13 Minute, Bronze an Alexis Hoffmann in 1,15 Minuten.

Von „Beinen wie Wackelpudding“ berichtete im Anschluss Sabine Müller, die sich in 1,12 Minuten Rang 12 eroberte. Und das, obwohl die aktive Handballspielerin im Training steckt. Ihre Erfahrung teilten übrigens auch andere Sportfreunde. Manche von ihnen kraxelten die letzen Stufen sogar auf allen Vieren hinauf.DSC_0910

Auch Ortsbürgermeister Dirk Kuthe begab sich auf den Lauf in die Höhe. Zwischendurch managte er noch einen Teil der Organisation und hielt sich an der Anmeldung auf. Mit passablen 1,15 Minuten landete Dirk Kuthe als Läufer schließlich auf Platz 13.DSC_0928

Saisonstart des Bürgervereins mit Überraschungen

Am Sonntag den 15. April 2018 startete der Bürgerverein Weferlingen mit einer Bilderausstellung in die neue Saison.

Saisoneröffnung

Die Kirschkönigin Judi und der Museumsleiter Gerd Müller bei der Saisoneröffnung

Zur Saisoneröffnung ging der Museumsleiter Gerd Müller auf die geänderten Öffnungszeiten des Museums ein. Jeweils am dritten Sonntag im Monat wird das Museum von 14.00- 16.30 Uhr geöffnet haben, es wird dann auch Kaffee und Kuchen angeboten. Der Burgturm hat einen Fahnenmast bekommen. Weht Oben die Fahne, so ist auch der Burgturm an diesem Tag zu besteigen. Eine noch zu installierende Informationstafel am Turm wird die Telefonnummern unserer Burgwächter enthalten. Diese können dann auch ausserhalb der Öffnungszeiten angerufen werden und wenn es deren Zeit erlaubt, wird der Turm extra geöffnet. Der Eintritt beträgt dann 2€ pro Person.

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Frau Beneze übergibt ein Aquarell von Reinhold Heine (Helmstedt) an Gerd Müller im Beisein von Heiko Kloß

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Dörte Beneze aus Kassel mit dem bemalten Gänseei

Durch einen glücklichen Umstand ergab sich zur Saisoneröffnung die Übergabe eines wunderschönen Bildes des „Grauen Harm“ mit seiner Zufahrt. Frau Dörte Beneze aus Kassel hat eine schöne Kinderzeit bei ihren Großeltern, Familie Ecke, in Weferlingen verbracht. So fühlte sich die gebührtige Helmstedterin immer mit diesem Ort verbunden. Dieses Bild, von dem Frisörmeister Reinhold Heine, war immer ein Lieblingsstück von ihr. Da aber ihre Kinder und Enkel keinen Bezug zu Weferlingen haben, vermachte sie es dem Museum in Weferlingen. Frau Beneze malt auch selbst in ihrer Freizeit. Zu ihrer Spezialität gehören Miniaturen auf Eiern. So bekam das Museum als Überraschung ein handbemaltes Gänseei mit dem Motiv des geschenkten Aquarells. Wir möchten uns dafür recht herzlich bei Frau Beneze bedanken.

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Totale…

Marita Eröffnung

Marita Bullmann gibt bei der Ausstellungseröffnung detailierte Informationen zu jedem Maler

Marita Bullmann hat in akribischer Arbeit über Wochen hinweg diese Ausstellung vorbereitet. Zu sehen sind Bilder ehemaliger Weferlinger, Amtsrichter Herr ca. 1880, Lehrer Fritz Witte ca. Mitte des vergangenen Jahrhunderts und Dr. Rudolf Fügner ca. 1960- 1980. Es sind Bleistift- und Kohlezeichnungen, Farbkreidemalerei und Aquarelle. Hauptsächlich sind es Weferlinger Ansichten, aber auch Naturbilder und Jagdmotive sind dabei.

Ausstellung

Die Gäste hören Frau Bullmann interessiert zu, links im Vordergrund Tochter und Sohn von Dr. Rudolf Fügner

Gäste

Die Gäste besichtigen die Bilder und bekommen Zusatzinformationen von den Mitgliedern des Bürgervereins

Ausstellung Fügnergeschwister

Johanna Schulz, dritte von links, im Gespräch mit Annemarie Saffert (Tochter von Dr. Fügner)

Eine weitere Überraschung wurde von Frau Johanna Schulz, geborene Schwarz, aus Magdeburg überbracht. Die gebürtige Weferlingerin lernte von 1955- 1957 in der Adlerapotheke. Damals war die Einrichtung der Apotheke jene, die jetzt im Museum zu besichtigen ist. Erst Ende der 50iger Jahre ist die Einrichtung, aus dem Jahr 1836, von einer Moderneren abgelöst worden.

Frau Schulz hat dem Museum ihr Herbarium geschenkt, welches sie aus Anlass ihrer Ausbildung anfertigen musste. Eigentlich sollte Frau Schulz nur 30 Pflanzen präparieren und dokumentieren, doch es wurden über 100 Exemplare. Damit ist das Apothekenmuseum wieder um eine Atraktion reicher. Wir werden in einem anderen Artikel später ausführlich über diese Sammlung berichten.

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Das Bäumchen steht,……Celina, als scheidende Kirschkönigin mit Judi als amtierender Kirschkönigin, hat ihren Kirschbaum gepflanzt.

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……ordentlich Wasser dazu und der Baum trägt bald Kirschen.

Das Kirschbaumpflanzen von unserer ehemaligen Kirschkönigin Celina bildete den Abschluss unseres ereignisreichen Tages. Traditionell pflanzt die scheidene Kirschkönigin einen Süsskirschenbaum. Im Beisein der neuen Kirschkönigin Judi wurde auf der Allerwiese, unter den Augen der Gäste, der Kirschbaum gesetzt. Damit haben wir jetzt 4 Kirschbäume von unseren ehemaligen Kirschköniginnen.

Aquarell von Frisörmeister Reinhold Heine aus Helmstedt

Aquarell von Frisörmeister Reinhold Heine aus Helmstedt

Stück für Stück wird Mausoleum saniert

Volksstimme vom 05.02.2016
Gerald Wolters zeigt an Aktionstagen wie dem Tag des offenen Denkmals öfter die Teile einer Figur, die einst auf dem Dach des Mausoleums stand. Die Figur ist nicht mehr komplett erhalten.

Gerald Wolters zeigt an Aktionstagen wie dem Tag des offenen Denkmals öfter die Teile einer Figur, die einst auf dem Dach des Mausoleums stand. Die Figur ist nicht mehr komplett erhalten.

Der Bürgerverein Weferlingen hofft, das Mausoleum des Markgrafen von Kulmbach-Bayreuth bis zu seinem 250. Todestag sanieren zu können.

Von Anett Roisch

Gerald Wolters, Vorsitzender des Bürgervereins Weferlingen setzt darauf, dass 2017 mit der grundlegenden Sanierung des Mausoleums des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth begonnen werden kann. Der Verein hatte vor mehreren Jahren einen Vertrag mit der evangelischen Kirchgemeinde geschlossen, in dem vereinbart wurde, dass sich der Bürgerverein um die Sanierung des Mausoleums bemüht. Die Kirchgemeinde sah sich dazu nicht in der Lage. Das Mausoleum wurde im 18. Jahrhundert direkt an die St.-Lamberti-Kirche angebaut und gehört damit auch zur Kirchgemeinde.

Das Mausoleum ist eins der bedeutendsten barocken Denkmäler seiner Art in Norddeutschland. Der Halberstädter Baumeister Bartoli hat es von 1766 bis 1768 erbaut. Der Markgraf hatte sich dieses Grabmal erbauen lassen, weil ihm offensichtlich seine Kinderjahre in Weferlingen in bester Erinnerung waren. Sein Wunsch wurde allerdings nicht respektiert, er wurde in der Familiengrabstätte in Himmelkron in Franken beigesetzt. Friedrich Christian hatte in Verbundenheit zu Weferlingen hier auch die Markgräflich Kulmbach-Bayreuthsche Stiftung begründet, die Not lindern half. Die Stiftung hat Jahrhunderte überdauert, sie wurde in den vergangenen Jahren den neuen gesetzlichen Gegebenheiten angepasst.

Seiner Verbundenheit zu Weferlingen ist wohl auch die Inschrift auf der mit Ranken umgebenen Platte über der Tür zum Mausoleum zu erklären, die heißt: „Friedrich Christian, Prinz von Preußen, Markgraf zu Brandenburg-Kulmbach, hat sich noch bei Lebzeiten dieses Grabmal mit großen Kosten und noch größerer Frömmigkeit errichten lassen, um einst von demselben Boden, dem er entsprossen ist, aufgenommen zu werden, in heimischer Erde zu ruhen, und im Jahre 1766, nach Eintritt in sein 58. Lebensjahr, weihte er es seiner Asche. Ein frommer, glücklicher, gütiger und freigebiger Fürst ist ewigen Ruhmes wert. Wen seine Zeit bewundert, den bewundert auch die Nachwelt.“ Das Mausoleum ist ein imposantes Bauwerk, das schon von weitem auf dem Kirchberg vor dem Gotteshaus sichtbar ist. Dass sich auch viele Fremde das Denkmal ansehen, weiß kein anderer besser als Gerald Wolters. Denn er wohnt gleich nebenan.

Der Bürgerverein sammelt seit Jahren Spenden für die Sanierung des Mausoleums und trägt Erlöse von Aktionen zusammen, um die Eigenmittel zusammenzubekommen, die für dieses Vorhaben nötig sind. Dazu gehört beispielsweise alljährlich der Verkauf eines Weferlinger Kalenders, den Joachim Hoeft entwirft. Aber auch so manches Stück Kuchen wurde in alle den Jahren bereits für den guten Zweck verspeist, führt der Vereinsvorsitzende nur zwei Beispiele an.

Fast 10 000 Euro hat der Bürgerverein in den vergangenen Jahren bereits investiert, erläutert Gerald Wolters. Diese Summe ist unter anderem angefallen für ein bauliches Gutachten und für ganz dringende Sanierungsarbeiten, beispielsweise am Dach. Für das Gutachten hat der Verein einen Zuschuss aus der kreislichen Förderung für Leader-Projekte erhalten. Für die in den nächsten Jahren anstehenden Arbeiten setzt der Verein auf Förderung aus dem Leader-Programm.

Zunächst aber sind Arbeiten zur Sanierung des Fundaments geplant, die der Verein wieder allein bezahlt. Diese Arbeiten sind abhängig vom Wetter, sagt der Vereinsvorsitzende.

Die Vorbereitungen für den nächsten Schritt, der 2017 beginnen soll, laufen. „Zuerst müssen wir das Dach dicht machen, dafür hoffen wir auf Fördermittel“, erklärt Gerald Wolters. Rund 22 000 Euro sind für den Sanierungsabschnitt veranschlagt. Doch das ist längst nicht alles. Eine Figur ist bereits vor Jahren vom Dach gefallen, ob sie je wieder ersetzt werden kann, ist überaus fraglich, andere Arbeiten zur Sicherung des barocken Denkmals haben Vorrang.

Die einzelnen Schritte sollen in diesem Jahr weiter vorbereitet werden. Ziel des Vereins ist, das Mausoleum 2019 zum 250. Todestag des Markgrafen in größtenteils saniertem Zustand präsentieren zu können. Die Bewegung, das Erbe des Markgrafen aufzuarbeiten, war 2008 in Gang gekommen, als der 300. Geburtstag des Markgrafen mit einem großen Fest begangen wurde. Der Bürgerverein wurde dann auch erst aus der zuvor bestehenden Arbeitsgruppe Fachwerkstraße gegründet.

Der Markgraf Friedrich Christian hat von 1763 bis zu seinem Tod 1769 in Kulmbach-Bayreuth regiert. Vor ihm herrschten sein älterer Bruder Georg Friedrich Karl von 1726 bis 1735, dann sein Neffe Friedrich, der ebenfalls in Weferlingen geboren wurde, von 1735 bis 1763. Mit dem Tod von Friedrich Christian ging die Ära der so genannten Weferlinger Linie in der fränkischen Herrschaft zu Ende.

Der zweite Kirschbaum wird von Heidi gepflanzt

Im Frühjahr 2011 wurde von Heidi der zweite Kirschbaum gepflanzt. In Anwesenheit von dem Vereinsvorsitzenden Gerald Wolters und einigen Gästen wurde des Kirschbaum vor dem Heimat- und Apothekenmuseum gesetzt.

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Heidi gießt ihren Kirschbaum vor dem Heimat- und Apothekenmuseum an.

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Im Beisein von Gerald Wolters wird der Sortenschein unterschrieben

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Gemeinsam mit den Gästen wurde der Kirschbaum noch mit einem Gläschen begossen

Das war Tag der süßen Tour in Weferlingen 2015

Zum Tag der süßen Tour hat sich der Bürgerverein Weferlingen der Saftherstellung gewidmet. Die Gäste konnten vor Ort die Rübenschnitzelung, das Schnitzelkochen und das Saftpressen auf althergebrachte Art bestaunen.

Die Rüben stehen bereit. Im Vordergrund die Rüben mit Blatt zur Anschauung.

Die Rüben stehen bereit. Im Vordergrund die Rüben mit Blatt zur Anschauung.

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Die gereinigten Rüben warten auf ihre Verarbeitung

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Hier werden die Rüben mit einer Handraspel zu Rübenschnitzeln verarbeitet.

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Auf offenem Feuer werden die Rübenschnitzel gegart.

 

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Gründlich umrühren, damit die Rübenschnitzel nicht anbrennen.

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Die historische Rübensaftpresse ist mit einem Leinentuch ausgelegt, damit der Rübensaft beim Auspressen gereinigt wird.

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Die Rübenpresse wird mit den gekochten Schnitzeln gefüllt.

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Der Druckbalken wird auf die Druckplatten gesetzt.

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Mit den Schrauben der Spindeln wird der Druckbalken nach unten bewegt.

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Die letzten Tropfen Rübensaft werden ausgepresst.

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Im zweiten Kochgang wird der Rübensaft einreduziert bis er zähflüssig ist.

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Der frischgekochte Rübensirup hat wunderbar geschmeckt….. Für´s erste Mal, gut gelungen.

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Heike Bernstorf mit frischem Sirup und Christian Luebke mit dem Urprodukt. Chrisian Luebke lieferte die Zuckerrüben von seinem Acker bei Mackendorf.

Des weiteren wurde die Ausstellung über die Zuckerproduktion um einge Schautafeln erweitert und aktualisiert. Die heutige Rübensaftproduktion wurde durch ein Schauobjekt aus der Zuckerfabrik Wanzleben dargestellt.

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Das Modell der Rübensafterzeugung in Wanzleben

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Bernd Hoffmann erklärt interessierten Besuchern die Ausstellungstafeln

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Am „Heißen Draht“ konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit testen

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Viele ehemalige Mitarbeiter der Zuckerfabrik Weferlingen sahen sich die Ausstellung an

Volksstimme vom 19.10.2015

Kirschbaumpflanzung der ehemaligen Kirschkönigin Maria

Am 19. April 2015 wurde zur Saisoneröffnung des BVW von Maria, der ehemaligen Kirschkönigin, ein Kirschbaum auf der Festwiese an der Aller gepflanzt.

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Vorbereitung des Pflanorts an der Allerwiese

 

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Maria enthüllt ihr Namensschild

 

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Angießen des Kirschbaums im Beisein von Celina, der amtierenden Kirschkönigin

 

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Viele Zuschauer fanden sich zur Pflanzung des Kirschbaums ein

 

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Pflanzschild zur Erinnerung an Maria

Erstellung einer Ausstellung über die Geschichte der Zuckerfabrik Weferlingen

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Bernd Hoffmann im Kreisarchiv mit der Leiterin des Archivs Sandra Luthe bei der Sichtung von Bauakten der Zuckerfabrik Weferlingen.

Der Bürgerverein Weferlingen hat als neues und langfristiges Projekt die Geschichte der Zuckerfabrik Weferlingen. Im Rahmen der „Süßen Tour“, am 18. Oktober 2014, wird der Verein die ersten Ergebnisse der Forschungen präsentieren. Hierzu sind alle interessierten Bürger recht herzlich eingeladen. Das Programm des Tages entnehmen Sie dem nachfolgenden Flyer.

Zusätzlich wird die Zuckerfabrik- Ausstellung am Sonntag, den 19.10.2014 von 14.00- 16.00 Uhr, gezeigt. Burgturm und Museum sind dann letztmalig in diesem Jahr geöffnet!

Volksstimme vom 13.10.2014

 

Restaurierung des Mausoleums geht Stück für Stück weiter

Volksstimme vom 05.02.2016
Gerald Wolters zeigt an Aktionstagen wie dem Tag des offenen Denkmals öfter die Teile einer Figur, die einst auf dem Dach des Mausoleums stand. Die Figur ist nicht mehr komplett erhalten.

Gerald Wolters zeigt an Aktionstagen wie dem Tag des offenen Denkmals öfter die Teile einer Figur, die einst auf dem Dach des Mausoleums stand. Die Figur ist nicht mehr komplett erhalten.

Der Bürgerverein Weferlingen hofft, das Mausoleum des Markgrafen von Kulmbach-Bayreuth bis zu seinem 250. Todestag sanieren zu können.

Von Anett Roisch

Gerald Wolters, Vorsitzender des Bürgervereins Weferlingen setzt darauf, dass 2017 mit der grundlegenden Sanierung des Mausoleums des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth begonnen werden kann. Der Verein hatte vor mehreren Jahren einen Vertrag mit der evangelischen Kirchgemeinde geschlossen, in dem vereinbart wurde, dass sich der Bürgerverein um die Sanierung des Mausoleums bemüht. Die Kirchgemeinde sah sich dazu nicht in der Lage. Das Mausoleum wurde im 18. Jahrhundert direkt an die St.-Lamberti-Kirche angebaut und gehört damit auch zur Kirchgemeinde.

Das Mausoleum ist eins der bedeutendsten barocken Denkmäler seiner Art in Norddeutschland. Der Halberstädter Baumeister Bartoli hat es von 1766 bis 1768 erbaut. Der Markgraf hatte sich dieses Grabmal erbauen lassen, weil ihm offensichtlich seine Kinderjahre in Weferlingen in bester Erinnerung waren. Sein Wunsch wurde allerdings nicht respektiert, er wurde in der Familiengrabstätte in Himmelkron in Franken beigesetzt. Friedrich Christian hatte in Verbundenheit zu Weferlingen hier auch die Markgräflich Kulmbach-Bayreuthsche Stiftung begründet, die Not lindern half. Die Stiftung hat Jahrhunderte überdauert, sie wurde in den vergangenen Jahren den neuen gesetzlichen Gegebenheiten angepasst.

Seiner Verbundenheit zu Weferlingen ist wohl auch die Inschrift auf der mit Ranken umgebenen Platte über der Tür zum Mausoleum zu erklären, die heißt: „Friedrich Christian, Prinz von Preußen, Markgraf zu Brandenburg-Kulmbach, hat sich noch bei Lebzeiten dieses Grabmal mit großen Kosten und noch größerer Frömmigkeit errichten lassen, um einst von demselben Boden, dem er entsprossen ist, aufgenommen zu werden, in heimischer Erde zu ruhen, und im Jahre 1766, nach Eintritt in sein 58. Lebensjahr, weihte er es seiner Asche. Ein frommer, glücklicher, gütiger und freigebiger Fürst ist ewigen Ruhmes wert. Wen seine Zeit bewundert, den bewundert auch die Nachwelt.“ Das Mausoleum ist ein imposantes Bauwerk, das schon von weitem auf dem Kirchberg vor dem Gotteshaus sichtbar ist. Dass sich auch viele Fremde das Denkmal ansehen, weiß kein anderer besser als Gerald Wolters. Denn er wohnt gleich nebenan.

Der Bürgerverein sammelt seit Jahren Spenden für die Sanierung des Mausoleums und trägt Erlöse von Aktionen zusammen, um die Eigenmittel zusammenzubekommen, die für dieses Vorhaben nötig sind. Dazu gehört beispielsweise alljährlich der Verkauf eines Weferlinger Kalenders, den Joachim Hoeft entwirft. Aber auch so manches Stück Kuchen wurde in alle den Jahren bereits für den guten Zweck verspeist, führt der Vereinsvorsitzende nur zwei Beispiele an.

Fast 10 000 Euro hat der Bürgerverein in den vergangenen Jahren bereits investiert, erläutert Gerald Wolters. Diese Summe ist unter anderem angefallen für ein bauliches Gutachten und für ganz dringende Sanierungsarbeiten, beispielsweise am Dach. Für das Gutachten hat der Verein einen Zuschuss aus der kreislichen Förderung für Leader-Projekte erhalten. Für die in den nächsten Jahren anstehenden Arbeiten setzt der Verein auf Förderung aus dem Leader-Programm.

Zunächst aber sind Arbeiten zur Sanierung des Fundaments geplant, die der Verein wieder allein bezahlt. Diese Arbeiten sind abhängig vom Wetter, sagt der Vereinsvorsitzende.

Die Vorbereitungen für den nächsten Schritt, der 2017 beginnen soll, laufen. „Zuerst müssen wir das Dach dicht machen, dafür hoffen wir auf Fördermittel“, erklärt Gerald Wolters. Rund 22 000 Euro sind für den Sanierungsabschnitt veranschlagt. Doch das ist längst nicht alles. Eine Figur ist bereits vor Jahren vom Dach gefallen, ob sie je wieder ersetzt werden kann, ist überaus fraglich, andere Arbeiten zur Sicherung des barocken Denkmals haben Vorrang.

Die einzelnen Schritte sollen in diesem Jahr weiter vorbereitet werden. Ziel des Vereins ist, das Mausoleum 2019 zum 250. Todestag des Markgrafen in größtenteils saniertem Zustand präsentieren zu können. Die Bewegung, das Erbe des Markgrafen aufzuarbeiten, war 2008 in Gang gekommen, als der 300. Geburtstag des Markgrafen mit einem großen Fest begangen wurde. Der Bürgerverein wurde dann auch erst aus der zuvor bestehenden Arbeitsgruppe Fachwerkstraße gegründet.

Der Markgraf Friedrich Christian hat von 1763 bis zu seinem Tod 1769 in Kulmbach-Bayreuth regiert. Vor ihm herrschten sein älterer Bruder Georg Friedrich Karl von 1726 bis 1735, dann sein Neffe Friedrich, der ebenfalls in Weferlingen geboren wurde, von 1735 bis 1763. Mit dem Tod von Friedrich Christian ging die Ära der so genannten Weferlinger Linie in der fränkischen Herrschaft zu Ende.

Mausoleum nach Gerüstabbau

Das Gerüst am Mausoleum ist demontiert.

Was ist am Mausoleum geschehen?

In den zurückliegenden Wochen wurde das Mausoleum hinsichtlich seines baulichen Zustandes begutachtet. Es ging darum, den Bestand zu erfassen sowie den Dachaufbau,

die Statik sowie Rekonstruktionsfragen und Restaurierungsziele zu beurteilen.

Gleichzeitig wurden Notsicherungsmaßnahmen verschiedenster Art durchgeführt.(siehe oranger Gurt)

Das Dach musste dringendst notrepariert werden, um weiteren Wassereintritt zu verhindern.

Damit ist der praktische Teil von den entsprechenden Fachleuten umgesetzt worden, wir müssen nun auf die schriftlichen Gutachten warten.

Wie soll es dann weiter gehen?

An Hand der erstellten Gutachten werden wir ein Projekt zur Restaurierung des Mausoleums erstellen und die voraussichtlichen Gesamtkosten dieser Arbeiten ermitteln.

Unsere Bemühungen um die Zuteilung von Fördermitteln und die Werbung um finanzielle Unterstützung wird dabei kontinuierlich fortgeführt.

Bitte bleiben Sie weiter spendenfreudig, der größte Posten kommt erst noch!

 

Der „Erste Schritt“ ist getan. Ihre Hilfe trägt erste Früchte. Aus Spendenmitteln und Fördergeldern des Landkreises wurde ein Baugerüst finanziert, welches um das Mausoleum aufgestellt wurde. In der nächsten Woche werden Restauratoren ein Baugutachten anfertigen, aus dem ersichtlich wird, welche Restaurierungsarbeiten notwendig werden. Der Bürgerverein ist sehr froh, dass dieser „Erste Schritt“ für die Restaurierung realisiert werden konnte.

Baugerüst

Baugerüst aufgestellt am 12.09.2014

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Dipl.-Restauratorin Sarah Hanini bei der Schadensaufnahme am 15.09.2014

Markgrafen Mausoleum Weferlingen

Mausoleum 2013

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Mausoleum Westseite

Der Bürgerverein Weferlingen e.V. hat sich die Aufgabe gestellt, das Mausoleum des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth restaurieren zu lassen. Dieses Vorhaben werden wir natürlich nicht allein umsetzen können. Wir werden in vielfältigster Form darum bemüht sein, von allen Seiten Unterstützung zu erhalten.

 

 

Für unseren Ort und die gesamte Region wäre der Verfall dieses kulturhistorisch bedeutsamen baulichen Kunstwerkes ein unwiederbringlicher Verlust. Das dürfen wir nicht zulassen und darum bitten wir alle Weferlinger und alle Liebhaber dieses Baudenkmales, uns bei der Restaurierung zu unterstützen.

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Mausoleum Ostseite

So könnten Sie am Erfolg teilhaben:

Werden Sie Mitglied im Bürgerverein Weferlingen e.V.!

Dies ist ganz einfach: Sie brauchen nur das Aufnahmeformular auszufüllen!

Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt 18,00 €!

Sie können aktives oder passives Mitglied werden!

Sie können auch eine Spende einzahlen, bereits kleine Beträge sind hilfreich!

Empfänger: Bürgerverein Weferlingen e.V.
Volksbank Helmstedt eG
IBAN: DE94271900820798139200
BIC: GENODEF1HMS
Kennwort: Mausoleum

Was sind unsere zuerst zu erledigenden Aufgaben?

Zunächst benötigen wir eine bauliche Begutachtung.  -> Abgeschlossen

Hierbei geht es um die Thematik der Natursteinkonservierung und Statik.

Danach könnten wir die leider bereits abgestürzte Figur, welche sich als fein förmige Frauengestalt mit einem Füllhorn als sinnbildliche Statue rechts neben dem vollkörperlichen Bild des Todes befand, wieder herstellen.

Zug um Zug soll in nächsten Abschnitten dann die Fassade entsprechend dem Baugutachten restauriert werden.

Ein ehrgeiziges Ziel, das wir uns gesetzt haben.

Auch mit Ihrer Hilfe kann es gelingen!

Mausoleum Weferlingen 4

Mausoleum ca.1895

 

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Fachwerk in Weferlingen

Unser Weferlingen zeichnet sich durch seine vielen historischen Fachwerkbauten aus. Für deren Erhalt engagieren wir uns. Seit dem Jahr 2008 werden an historisch wertvollen Häusern die Tafeln der „Weferlinger Geschichtsmeile“  angebracht.

Tafel der Geschichtsmeile in der Bergstraße

Tafel der Geschichtsmeile in der Bergstraße

Dort sind die wichtigen Daten der Entstehung, der Bestimmung und der ehemaligen Eigentümer der Häuser zu lesen. Begeben Sie sich auf eine historische Reise durch unseren schönen Ort und erkunden sie den Pfad der „Weferlinger Geschichtsmeile“. Bisher können Sie 19 Häuser mit diesen Beschilderungen finden und jedes Jahr werden es mehr.

Haus der Geschichtsmeile im Steinweg

Haus der Weferlinger Geschichtsmeile im Steinweg

 

Einige Häuser der Weferlinger Geschichtsmeile

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