Prinz Albrecht Wolfgang von Brandenburg-Bayreuth spielt eine „Doppelrolle“

Die Familie des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth, der 1708 in Weferlingen geboren wurde, zieht bei verschiedenen Festen die Blicke auf sich. Zum 300. Geburtstag des Markgrafen am 17. Juli 2008 hatte der Bürgerverein diese Familie zu neuem Leben erweckt. Seitdem ist die so wiedererstandene Adelsfamilie, die eigentlich aus Franken stammt, in der Region unterwegs. In den vergangenen zwei Monaten war die Gruppe beim Markgrafenfest in Weferlingen und beim Drömlingsfest in Kunrau im Einsatz.Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth, den Lutz-Otto Westphal darstellt, und sein Neffe Markgraf Friedrich von Kulmbach-Bayreuth, der von Heiko Kloß verkörpert wird, waren dabei auch in Gesellschaft von Prinz Albrecht Wolfgang von Brandenburg-Bayreuth, dem Christian Germer Gestalt verleiht.

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Christian Germer als Prinz Albrecht Wolfgang von Brandenburg-Bayreuth

Prinz Albrecht Wolfgang, der zweitälteste Bruder von Friedrich Christian, ist in der Weferlinger Region weniger bekannt. Er wurde 1689 in Franken geboren und fiel als General-Feldmarschallleutnant 1734 in der Schlacht bei Parma. Sein Sarg steht wie der von Friedrich Christian in der Fürstengruft der Stiftskirche in Himmelkron in Franken. Albrecht Wolfgang von Brandenburg-Bayreuth wird in der heutigen Markgrafenfamilie von Christian Germer verkörpert. Der Grasleber in seiner blauen Uniform steht für den kaiserlichen General, der gemeinsam mit seinem älteren Bruder Georg Friedrich Karl aufgewachsen war und an der Universität in Utrecht studiert hatte.

Christian Germer, der geschichtlich sehr interessiert ist, hat sich aber nicht nur dem Weferlinger Bürgerverein, sondern auch der Generalfeldmarschall Graf Neidhardt von Gneisenau-Gesellschaft Sommerschenburg angeschlossen. Dieser eingetragene Verein betreut das Mausoleum und Museum in Sommerschenburg, das jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet ist. Und im September richtet der Verein ein Gedenkbiwak mit Schwarzpulver, Musketen und Dorfgefecht, mit Konzert, Vortrag und Festzelt aus. Anlass für das Fest ist der200. Todestag von Generalfeldmarschall Fürst Blücher von Wahlstatt, der eng mitGneisenau befreundet war. Das Biwak findet vom 13. bis 15. September auf dem Sportplatz in Sommerschenburg statt, erzählt Christian Germer. Dazu werden auch Gäste aus anderen Ländern erwartet. Für diese Zeitepoche kann Germer zwar die Uniform genauso tragen wie zur Markgrafenzeit, allerdings gilt das nicht für den Hut. Im 19. Jahrhundert trugen die Herren Zweispitz, zuvor war es der Dreispitz!

Quelle: Marita Bullmann, Volksstimme Lokalteil Oebisfelde- Weferlingen

Ausstellung zum Museumstag im Museum Weferlingen war sehr gut besucht

André Muhs aus Weferlingen haben es Blechspielzeuge aus DDR-Produktion angetan. Zum Museumstag stellte er sein Hobby vor.

Von Carina Bosse / VolksstimmeAR-190529382.jpg&MaxW=505&ImageVersion=default&NCS_modified=20190523000000

Weferlingen l Reparieren, Aufbauen, wieder in Schuss bringen, das ist die Leidenschaft von André Muhs. Seit Anfang des neuen Jahrtausends sammelt er mechanische Blechspielzeuge aus DDR-Produktion. In seinem Gästezimmer daheim in Weferlingen sammeln sich die Raupen und Stapler samt Zubehör. Leicht „blecht“ er schonmal mehrere 100 Euro für eine Raupe oder einen Gabelstapler, echte Raritäten eben, denn sie werden seit Jahrzehnten nicht mehr hergestellt.IMG_7687

Hoch im Kurs stehen sogar die Verpackungen. Unglaublich, dass man in Sammlerkreisen für einen leeren Originalkarton schon einmal 300 Euro hinlegen muss, um ihn zu erstehen. „Davon gibt es nur noch drei bekannte Originalkartons“, zeigt André Muhe auf einen recht unscheinbaren Kasten, einer davon in Schönebeck, einer in Weferlingen in seiner eigenen Hand. Einen Karton hat er sogar noch nie geöffnet, das Fahrzeug samt Verpackung befindet sich im absoluten Neuzustand. Dass der Inhalt stimmt, hat ein Sammlerfreund aus Dresden herausgefunden. Er ließ den Karton im Rahmen eines Tages der offenen Tür in einem Klinikum röntgen. Da es sich um Blech handelt, sind die Umrisse des Inhalts sehr gut zur erkennen. Zwei Aufnahmen hat André Muhs davon in seinem Besitz.

Mit Dachbodenfund fing es an

Auf dem Dachboden der elterlichen vier Wände ist er einstmals erstmals fündig geworden. Das Spielzeug wieder heil zu bekommen und in Gange zu setzen, macht ihm Freude, doch es sollte noch eine Weile dauern, bis aus diesem Spaß echte Leidenschaft wurde. Zwei Kinder, Frau, Beruf und Haus verhinderten weitere Anschaffungen, auch Zeit fehlte ihm. Seit er von Magdeburg über Helmstedt und Grasleben in Weferlingen gelandet ist, findet er mehr Zeit und Muße für sein Hobby. Heute stöbert der „Raupendoktor“ gern im Internet, wird bei ebay oder in den Kleinanzeigen fündig. Eine ganze Vitrine zum Internationalen Museumstag im Heimat- und Apothekenmuseum füllten nagelneue Original-Ersatzteile solcher Spielzeuge, auf Hochglanz poliert und sofort bereit, verbaut zu werden. Es hat sich herumgesprochen, dass er repariert, immer mal wieder gibt es Anfragen zu solchen Aktionen. „Bloß nicht nachmalen, was original vorhanden ist“, sagt André Muhs. Diesen Kardinalfehler habe er nur einmal gemacht und daraus gelernt, denn damit ist das Original hinüber.EP-190529382.jpg&MaxW=620&ImageVersion=default&NCS_modified=20190523000000&filename

Sein weitester Einkauf stammt übrigens aus den USA, genauer aus Columbus in Ohio. Erst im April hatte André Muhs das Fahrzeug, eine Raupe, von dort erhalten, „in Schnäppchen – trotz saftigen Portos und Zollgebühren.“ Aber auch in Tschechien, Polen, den Niederlanden oder Italien wurde er schon fündig, meist über das Internet. Verkauft hat André Muhs schon bis Japan. Die Blechspielzeuge wurden oft ins Ausland verkauft, um für die DDR Devisen zu beschaffen. Da sind die mechanischen Spielzeuge dann oft hängengeblieben und irgendwann irgendwo versteckt vergessen worden.

Blockbatterien aus DDR-Zeit

Es tut André Muhs regelrecht weh, wenn er im Internet sieht, dass die Raritäten zu einem Schnäppchenpreis angeboten werden. „Die Anbieter wissen oft gar nicht, welche Besonderheit sie da in ihrem Besitz haben.“ Er hat sogar schon Fahrzeuge wiedergekauft, die einmal in seinem Besitz waren und von ihm wieder auf Vordermann gebracht worden sind. Das Modell aus den USA war übrigens trotz saftigem Porto und trotz Zoll ein echtes Schnäppchen, freut er sich.IMG_7694

Ältere Modelle sind meist in einem besseren Zustand als die Spielzeuge aus den 1980er Jahren. Das liegt ganz einfach daran, sagt André Muhs, dass zur späteren Zeit minderwertige Metalle verwendet worden sind. Sie rosten viel schneller, bei älteren Modellen beobachtet er Rost häufig nur dort, wo mal Batterien ausgelaufen sind. Apropos, die typischen Blockbatterien aus DDR-Zeiten gibt es ja mittlerweile nicht mehr, aber ähnliche aus anderer Herstellung. Die ordert er meistens gleich in größeren Chargen, um den Preis ein wenig zu drücken. Ältere Modelle sind schon mit Fächern für die heute typischen runden Batterien ausgestattet.IMG_7679

110 Besucher zur Saisoneröffnung mit Sonderausstellung zur 30jährigen Grenzöffnung Weferlingen-Grasleben

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Wo einst die Grenze mitten durch Deutschland lief, ist heute kaum noch erkennbar. Die Öffnung der Grenze vor 30 Jahren ist Geschichte. Doch das Jubiläum ist Anlass, die bewegte Zeit im Museum noch einmal lebendig werden zu lassen.

Wie lange dauert es, einen Kilometer Straße zu planen und zu bauen, noch dazu, wenn die Strecke gar nicht auf dem eigenen Territorium liegt? 1989 ging das in nicht mal einem Monat! Die Rede ist hier von der Straße zwischen Weferlingen und Grasleben. Jeden Tag rollen unzähligen Fahrzeuge auf der Straße zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, und nur die Älteren können sich noch an die Öffnung der Grenze vor 30 Jahren erinnern. Wie aber konnten damals Menschen zueinander kommen, wenn es zwischen ihnen Jahrzehnte gar keine Straße mehr gab? Die Antwort findet sich im Weferlinger Heimat- und Apothekenmuseum in zwei unscheinbaren Fotosteckalben. Sie ergänzen die neue Ausstellung zum Jubiläum der Grenzöffnung auf beeindruckende Weise.

Ulrich Pettke, der Vorsitzende des Oebisfelder Heimatvereins, hatte diese Alben erhalten und sie an den Bürgerverein Weferlingen weitergegeben, berichtet der ehrenamtliche Museumsleiter Gerd Müller. Entstanden waren sie im Straßenbauamt Wolfenbüttel, jetzt laden sie ein zum Blättern.

Die erste Nachricht verweist darauf, dass der Grasleber Samtgemeindedirektor Gerd Stötzel am Mittwoch, 15. November 1989, gegen 7.30 Uhr das Straßenbauamt Wolfenbüttel anrief und berichtete: „Auf der DDR-Seite beginnen heute die vorbereitenden Arbeiten zur Öffnung der Grenze. Bitte veranlassen Sie die erforderlichen Bauarbeiten auf unserer Seite.“

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Unverzüglich wurde auf niedersächsischer Seite die alte Pflasterstraße freigeschoben, so dass sie gut passierbar war. Am Sonnabend, 18. November, um 6 Uhr wurde dann die Grenze für Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer geöffnet. Bilder zeigen, dass es auf der DDR-Seite nicht mal einen ordentlichen Feldweg gab. Deshalb lud das Straßenbauamt Wolfenbüttel den damaligen Weferlinger Bürgermeister Michael Rigo am 27. November um 10 Uhr zu einem Termin an der Grenzstelle ein. Er hatte sich an das Straßenbauamt in Niedersachsen gewandt und um Hilfe bei der Instandsetzung der Strecke von der Grenzsäule bis zum Bahnübergang in Weferlingen auf Höhe der BHG gebeten, da die Gemeinde Weferlingen dazu nicht in der Lage sei. Gleich am Nachmittag wurde die etwa einen Kilometer lange alte Fahrbahn vermessungstechnisch aufgenommen und die neue Linienführung in Nachtarbeit festgelegt. Am nächsten Tag gegen 10 Uhr war die nördliche Fahrbahnkante abgesteckt.

„Nach straßenbautechnischer Abstimmung mit Vertretern der Straßenbaukollegen des Bezirkes Magdeburg (BDS), Ausarbeitung eines Leistungsverzeichnisses und nach Abgabe eines Angebots der Firma Jürs Bau begannen am Freitag, 1. 12. 1989, die Straßenbauarbeiten“, heißt es auf einer Notiz im Album. Entsprechende Fotos folgen. Dann die nächste Notiz: „Am 21. 12. 1989 sind die Straßenbauarbeiten so weit abgeschlossen, dass die förmliche Zwischenabnahme erfolgen kann und ab nächsten Tag Kfz-Verkehr freigegeben werden kann.“03_DSC_0091

Ältere werden sich vielleicht noch daran erinnern, dass einen Tag vor Weihnachten nicht nur viele DDR-Bürger auf dieser Straße gen Niedersachsen fuhren, sondern auch viele Niedersachsen den Nachbarn hinter der nun offenen Grenze einen Besuch abstatteten.

Erinnerungen an diese Zeit zeigt die neue Sonderausstellung im Heimat- und Apothekenmuseum, die jeden dritten Sonntag im Monat ab 14 Uhr zu sehen ist. Sonderführungen sind nach Absprache möglich. Unter 039061 98903, oder heimat-apothekenmuseum [at] buergerverein-weferlingen . de. Mehrere Exponate gehen auch noch Jahrzehnte weiter in der Weferlinger Grenzgeschichte zurück. Gerd Müller hat die Ausstellung mit Bernd Hoffmann zusammengestellt. Natürlich lädt das Museum dann auch wieder zu Kaffee und Kuchen ein, und der Aussichtsturm „Grauer Harm“ kann bestiegen werden.

Mein Verein- der MDR Sachsen- Anhalt berichtet über den Bürgerverein Weferlingen schauen Sie hier

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Susann Haefke- Rook vom MDR, im Gespräch mit den Kindern, die in der Apotheke Kräutersalze hergestellt haben.

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Frau „Anne“ erklärt den Kindern wie in einer alten Apotheke gearbeitet wurde.

https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video-281016_zc-7748e51b_zs-1638fa4e.html

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Heiko Kloß (Vorsitzender des Bürgervereins), Susann Haefke- Rook (vom MDR) und Bernd Hoffmann (Archivar des Museums) im Gespräch über die Inhalte der Fernsehsendung

Immer donnerstags läuft „Mein Verein“ bei MDR SACHSEN-ANHALT. In der neuen Reihe waren die Reporter vom MDR Sachsen- Anhalt zum Dreh in Weferlingen. In einem Kurzporträt wird der Bürgerverein Weferlingen vorgestellt. Natürlich kann man in 3 1/2 Minuten Sendezeit nicht das gesamte Profil des Vereins zeigen, aber einen kurzen Einblick in unsere Arbeit wird es geben. Schalten Sie am Donnerstag den 7. März den MDR Sachsen Anhalt Heute ein, dort erfahren Sie mehr über uns. Natürlich können Sie unsere Arbeit vor Ort begutachten. Eine Reise in den Flecken Weferlingen lohnt sich immer. Zu unserer Saisoneröffnung am 21.April 2019 zeigen wir eine Ausstellung zur 30 jährigen Grenzöffnung. Hier gibt es auch wieder Kaffee und Kuchen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Wir haben es geschafft!

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Leader-Manager Wolfram Westhus (v.l.), Pfarrer Thomas Vesterling, Heiko Kloß und Bernd Hoffmann vom Bürgerverein Weferlingen, Architekt Dr. Berthold Heinecke und Ortsbürgermeister Dirk Kuthe freuen sich über die Zuwendung für die Sanierung des Mausoleums aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Foto: Marita Bullmann

250 Jahre nach dem Tod des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth kann das Mausoleum, das er sich in seinem Geburtsort Weferlingen erbauen ließ, endlich restauriert werden. Wenn auch das Mausoleum leer ist, denn der Sarg des Markgrafen steht im fränkischen Himmelkron, so ist dieses einzigartige barocke Bauwerk doch bedeutender Teil der Regionalgeschichte.

Heiko Kloß, der Vorsitzende des Bürgervereins Weferlingen, hat es endlich schwarz auf weiß. Für die Sanierung des Mausoleums des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth an der evangelischen Kirche erhält der Bürgerverein eine Zuwendung von 250199,94 Euro! Gewährt wird diese Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verbesserung der Präsentation und nachhaltigen Nutzung des kulturellen Erbes im Land Sachsen-Anhalt im Rahmen von CLLD, wobei es um das Kulturerbe in Sachsen-Anhalt geht. Insgesamt werden für das Vorhaben Kosten von rund 278000 Euro veranschlagt.

„Fast zwei Jahre sind seit der Antragstellung im März 2017 vergangen“, blickt Heiko Kloß zurück. Nervenaufreibende Jahre, denn die bürokratischen Hürden erwiesen sich als fast unüberschaubar. Doch der Vereinsvorstand gab nicht auf. Der Vereinsvorsitzende und die Schatzmeisterin Heike Bernstorff haben alle Anforderungen bewältigt. Bernd Hoffmann, der den Verein in der Lokalen Aktionsgruppe Flechtinger Höhenzug vertritt, hielt ständig Kontakt. Jetzt endlich kann es losgehen. Dr. Berthold Heinecke, der das Vorhaben fachlich betreut, kann die Ausschreibungen vorbereiten. Wenn alles reibungslos läuft, könnte das Vorhaben noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, versichert er. Das hört auch Ortsbürgermeister Dirk Kuthe gern.

Sowohl der Architekt als auch der Vereinsvorstand rechnen damit, dass die Baukosten wahrscheinlich über der Summe liegen werden, die im Herbst 2016 ermittelt wurde, als der Antrag auf Förderung vorbereitet wurde. Doch der Verein hat seit Jahren eisern gespart und Spenden gesammelt, so dass zunächst abgewartet wird. Zudem hatte der Landkreis Börde dem Verein auch eine Zuwendung bewilligt, die jetzt abgerufen werden kann.

Unendliche Geduld und Ausdauer bescheinigte Wolfram Westhus, Leader-Manager der Lokalen Aktionsgruppe Flechtinger Höhenzug, dem Vorstand des Bürgervereins Weferlingen. Für einen Verein sei es eine große Leistung ein solches Vorhaben in Angriff zu nehmen.

Der 2008 gegründete Bürgerverein, der sich in der Tradition des vor mehr als 100 Jahren entstandenen gleichnamigen Vereins sieht, hat tatsächlich seit mehreren Jahren das desolate Mausoleum im Blick. Im Gründungsjahr wurde der 300. Geburtstag des Markgrafen mit einem großen Fest gefeiert. 2011, unter dem Vorsitz von Gerald Wolters, begannen die Bemühungen des Bürgervereins um das Mausoleum. Da sich die Kirchgemeinde nicht in der Lage sah, das außergewöhnliche Denkmal zu erhalten, schloss der Bürgerverein einen Vertrag mit der Kirchgemeinde. Darin wird das Bemühen um die Sanierung des Mausoleums und auch die kulturelle Nutzung geregelt.

Der Verein gab zunächst in Abstimmung mit der Denkmalbehörde unaufschiebbare kleinere Notreparaturen und Sicherungsmaßnahmen am Mausoleum in Auftrag und ließ die Büste des Markgrafen restaurieren. Schließlich begann der Verein, nach Fördermöglichkeiten zu suchen, um das Denkmal möglichst zum 250. Todestag des Markgrafen in diesem Jahr sanieren zu lassen. Das klappt nun sogar noch fast.

Pfarrer Thomas Vesterling dankte dem Verein im Namen der Kirchgemeinde für sein Engagement: „Das ist ein Riesengeschenk für die Kirchgemeinde.“ Wenn das Mausoleum eingerüstet wird, will die Kirchgemeinde auch gleich die Kirchenfassade über dem Denkmal verfugen lassen. Ein Teil der Fassade ist bereits neu verfugt. 2020 wird die St.-Lamberti-Kirche ein Jubiläum begehen, kündigte der Pfarrer an. 1720 wurde die Kirche in Dienst genommen. Das Jubiläum könnte gemeinsam begangen werden.

Quelle: Volkstimme Lokalteil Haldensleben 31.01.2019neu PLAKAT zur Förderung EFRE_plakat.a3_zuwendungen_formular_CLLD2.pdf_page_1

Unser gemeinsames Ziel

Der Bürgerverein Weferlingen e.V. setzt sich für den Erhalt des Kulturgutes von Weferlingen ein. Weiterhin beschäftigen wir uns intensiv mit der Geschichte von Weferlingen und betreuen das Heimat-und Apothekenmuseum. Wir wollen das historische Wissen über unseren Heimatort an künftige Generationen weitergeben.

Dafür können wir immer Hilfe gebrauchen. Unterstützen Sie uns,  werden Sie
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