Nora Glattzel siegt beim Entenrennen

Weferlinger Bürgerfest zum Tag des offenen Denkmals (Volksstimme Haldensleben vom 13.09.2017)
Gerade mal zwei Jahre jung und schon Pokalgewinnerin: Nora Glattzel aus Grasleben konnte ihr Glück noch gar nicht fassen, als sie den Wanderpokal und den Pokal für den Sieg beim Entenrennen 2017 in Empfang nahm. Dafür freute sich ihre Mutti umso mehr.DSC09796

147 Plasteenten waren am Sonntagnachmittag an der Amtsfahrtbrücke in das Wasser der Aller gesetzt worden, um bis zur Steinweg-Brücke zu schwimmen, und das möglichst als schnellste Ente. Die Ente mit der Nummer 400 bescherte Nora das Glück und den Sieg.

Platz 2 und damit ein Geschenk von Heike Peters ging an Zwerg Strauß, Platz 3 holte sich Alex Jensch, der damit absolut nicht gerechnet hatte und deshalb zwischenzeitlich schon nach Hause gegangen war. Zum Glück war seine Mutter Gabi noch auf dem Festgelände und konnte sein Geschenk entgegen nehmen.

Wie einer nur Erster sein kann, so kann auch nur einer Letzter sein. In diesem Jahr war das die Ente mit der Nummer 593. Sie gehört Annuk Malicke, die von Moderator Klausi alias Klaus Banse ebenfalls eine Gratulation erhielt.
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Zum Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr unter dem Motto „Macht und Pracht“ ausgerichtet worden war, hatte sich der Ortskern von Weferlingen in eine einzige Festmeile verwandelt. Händler, Vereine und Bürger hatten ihre Höfe und Tore für ein buntes Programm geöffnet.
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Da gab es historische Handwerkskunst zu bestaunen, Flohmärkte zu besuchen, die so manches Schnäppchen bereit hielten, vielfältige gastronomische Angebote, Musik und das lustige Kinderschminken.
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Im Rahmenprogramm sorgten die Tanzgruppen des MTV einmal mehr für Unterhaltung und Schwung. Mit ihren Tänzen direkt an der Allerbrücke zogen sie kurzzeitig das Besucherinteresse auf diesen Fleck. Gleich nebenan lenkten die zwei- und vierrädrigen Oldtimer bei Klaus Kanitz das Interesse auf sich.
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„Wir sind zufrieden mit der Resonanz“, freute sich Bernd Hoffmann vom Bürgerverein Weferlingen über die Gäste zum Fest. Auf dem Gutshof, wo der Verein seine Stände aufgebaut, das Museum und bei bestem Fernsichtwetter den Grauen Harm geöffnet hatte, gab es ein Kommen und Gehen. Die Band „Just for Fun“ aus Wolfsburg spielte eine Mischung aus Rockmusik und Schlager und sorgte damit für gediegene Unterhaltung.

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Der Eismann hatte in seinem Wagen alle Hände voll zu tun, um die leckeren Erfrischungen zu zapfen.
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Heiko Kloß, Vorsitzender des Bürgervereins, berichtete von einer zu Herzen gehenden Aktion. Ein älterer Weferlinger, der nicht mehr so gut zu Fuß ist, äußerte den Wunsch, dass er gern noch einmal auf den Aussichtsturm steigen würde. Da ihm das jedoch nicht möglich war, organisierten der Bürgerverein und die Freiwillige Feuerwehr Weferlingen einen Tragestuhl und sechs starke Männer, die den Auf- und Abstieg des Herren absicherten, der angesichts dieses Bemühens sichtlich ergriffen die Aussicht vom 30-Meter-Turm genießen konnte.

Geöffnet hatte an diesem Sonntag auch die Lambertikirche. Mit einem kleinen Buffet wurden die Gäste von der Kirchengemeinde begrüßt. Im Inneren hatte Bernd Neumann 26 seiner abstrakten Kunstwerke ausgestellt, die vorrangig farbenprächtig im unterschiedlich durch die Fenster scheinenden Sonnenlicht schimmerten. „Das letzte, gleich hier am Eingang, habe ich gestern Abend um 22 Uhr fertiggestellt“, erzählte der Künstler aus Siestedt, der mittlerweile in Haldensleben zu Hause ist. Es stand auf einer Staffelei, weil es sozusagen noch fertig trocknen musste.

„Die Bilder passen so gut zu unserer Kirche, gerade zu unserem bunten Fenster“, schwärmte Kirchenälteste Christine Sobczyk über die treffende Korrespondenz zwischen Kunst und Kirche.DSC_0133

Kirschkönigin Judy Nordt und der Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth alias Lutz-Otto Westphal besuchten mit ihrer jungen Kammerzofe so viele Stände und Angebote wie möglich, um sich persönlich bei alle jenen zu bedanken, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten.neu

1. Turmtreppenlauf auf den Grauen Hermann

Siegerehrung des Laufes der Erwachsenen beim 1. Weferlinger Turmtreppenlauf: Holger Papajewski (Mitte) siegt vor Rebecca Trog und Werner Thieme. Sieben Läufer blieben unter einer Minute Laufzeit. Foto: Carina Bosse

Siegerehrung des Laufes der Erwachsenen beim 1. Weferlinger Turmtreppenlauf: Holger Papajewski (Mitte) siegt vor Rebecca Trog und Werner Thieme. Sieben Läufer blieben unter einer Minute Laufzeit. Foto: Carina Bosse

Holger Papajewski hat vorgelegt. Er gewann den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf in 45,17 Sekunden.

Von Carina Bosse (Volksstimme vom 26.08.2017)

Weferlingen l Gerade einmal 45,17 Sekunden hatte Holger Papajewski gebraucht, um die 138 Stufen und 11 Treppenpodeste bis zur Aussichtsplattform des Grauen Harm zu bezwingen. Damit sicherte er sich den 1. Platz beim 1. Weferlinger Turmtreppenlauf des Bürgervereins. Extra für den Lauf trainiert habe er nicht, versicherte der sportliche 45-Jährige.

Das bislang für Weferlingen einmalige Laufereignis wurde zu einem vollen Erfolg, zumal bis eine Woche vorher nur sehr wenige Anmeldungen bei den Organisatoren eingegangen waren. Doch am Ende gingen 19 Läufer über 15 Jahre an den Start. Eine angemeldete Läuferin war erkrankt und konnte nicht teilnehmen.

Mehr Frauen als Männer

Die Frauen waren durchaus mutiger in den Wettkampf gegangen, denn sie waren eindeutig in der Mehrzahl. 13 Frauen und sechs Männer beteiligten sich an der Turmtreppenlauf-Premiere. Dazu gesellten sich noch drei Mädchen, die in der Altersklasse unter 15 Jahren an den Start gingen.

Hinter Holger Papajewski, der als einziger unter 50 Sekunden geblieben war, erkämpfte sich Rebecca Trog mit 51,59 Sekunden Platz 2. Ihre Teamkolleginnen Mona und Cindy Jakisch blieben ebenfalls unter einer Minute. Damit kamen die Zwillinge auf den 6. und 7. Platz. Die Weferlinger Handballerinnen waren mit einer Gruppe vertreten und saßen nach dem Lauf noch gemütlich zusammen.

Den 3. Platz belegte Werner Thieme mit 52,40 Sekunden. Vierter wurde Detlef Witschel mit 57,87 Sekunden. Den 5. Platz holte sich Christin Hamann mit 58,23 Sekunden.

Die Weferlingerin gehört zu einer Laufgruppe von sechs Frauen, die bis zu dreimal in der Woche gemeinsam rund um Weferlingen unterwegs ist. Christin Hamann hatte kurz vor diesem Wettbewerb den 3. Platz beim Elm-Lappwald-Triathlon in der Altersklasse 45 erkämpft. Die Weferlingerin schwamm 600 Meter in 14 Minuten, bewältigte mit dem Fahrrad 21 Kilometer in 42 Minuten und lief 5 Kilometer in 25 Minuten. „Insgesamt war ich eine Stunde und 21 Minuten unterwegs“, versichert sie mit einem Lachen.

„Mädels“ laufen und schnattern

Die „Mädels“, wie sie ihre Gruppe nennt, waren übrigens mit grünen Trikots vom 14. Potsdamer Schlosslauf am Start. Auch beim Wolfsburger Halbmarathon sind sie schon gelaufen. Am schönsten aber sind die regelmäßigen Läufe zu Hause: „Wir laufen und schnattern dabei!“

„Keine Spur von altem Eisen“, meinte Gerd Müller vom Bürgerverein, als er die Pokale und Urkunden überreichte. Es sei beachtlich, dass so viele Läufer unter einer Minute geblieben seien. Insgesamt sei es eine gelungene Premiere gewesen. Beim nächsten Turmtreppenlauf werden sicher noch mehr Läufer an den Start gehen. Dann sollten aber die Starter besser Handschuhe tragen, zog er eine Schlussfolgerung. Am Sonntag war mit Jens Richter nämlich ein Läufer bei der Ankunft auf der oberen Plattform gestürzt und hatte sich die Handflächen aufgeschrammt. Trotzdem wurde er, „abgekämpft, aber glücklich“ mit einer Zeit von 1:03,36 Minuten noch 9.

Darüber hinaus aber gab es glücklicherweise keine Blessuren. Auf allen Podesten standen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weferlingen, um im Notfall sofort helfen zu können.

Läufer mit weichen Knien

Etliche Läufer berichteten nach der Rückkehr vom Turm von weichen Knien, die zum Ende des Aufstiegs auftraten und den Lauf gefühlt in die Länge zogen. Doch alle erreichten das Ziel, wo Gerd Müller die Zeit stoppte. Enkel Erik übrigens gab am Eingang zum Turm laut und deutlich das Startsignal „Auf die Plätze, fertig los!“

Während schon zum Wettkampf die Zuschauer das gastronomische Angebot des Vereins von Kaffee, Kuchen, Grillwürsten und kalten Getränken annahmen, konnten nach dem Wettbewerb auch die Sportler eine Stärkung gut vertragen. Die Tische und Bänke waren meist belegt, Erfahrungen wurden ausgetauscht.

Eine Übungseinheit legten dann noch die Feuerwehrleute oben drauf. Sie erklommen mit ihrer schweren Atemschutztechnik den Grauen Harm, natürlich außerhalb einer Wettkampf-Zeitwertung.

Vielen Dank an die Sponsoren der Veranstaltung, daurch konnten die Pokale und Preisgelder ausgelobt werden.

Über die Ausstellung“Weferlingen vor 100 Jahren“ informieren wir später.

Bewohner im Grauen Hermann- Turmfalken ziehen ihre Jungen auf

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Drei junge Turmfalken warten auf ihre Fütterung

Die Bewohner des Grauen Hermanns in Weferlingen sind ein Pärchen Turmfalken mit ihren drei Jungen. Lange wird es nicht mehr dauern und die Jungen werden ausfliegen. Es ist sehr schwierig die Fütterung zu beobachten, aber nach 2 Stunden haben die Elterntiere sich dann doch getraut, unter meiner Beobachtung, ihre Jungen zu füttern. In den Bildern kann man sehen, wie der Anflug des Elterntiers erfolgt.

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Ein Elterntier sitz oberhalb vom Nest

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Das andere Elterntier sitzt oben auf dem Turm

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Elterntier im Anflug

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Kurz vor der Landung

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Ziel erreicht

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Die Jungen werden gefüttert

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Der Falke hat das Futter abgelegt und beobachtet das Fressen der Jungen

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Weiteres Futter wird abgelegt

.....und neues Futter holen

…..und neues Futter holen

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…wir sind noch nicht satt…

Der Bürgerverein Weferlingen bereitet eine neue Sonderausstellung vor. „Weferlingen vor 100 Jahren“ wird am 20. August eröffnet.

Gleich drei größere Veranstaltungen hat der Bürgerverein Weferlingen für die nächsten Monate vorzubereiten. Viel Kleinarbeit steckt dahinter, und immer wieder die Frage: Wer hilft mit, wer ist beim Auf- und Abbau dabei, wer betreut einen Stand beim Fest, wer backt einen Kuchen, wer kann auch mal außer der Reihe aushelfen, wenn Not am Mann ist? Zwar hat der Verein mehr als 50 Mitglieder, doch nicht alle stehen für solche Einsätze zur Verfügung. Deshalb setzt der Verein auch darauf, weitere Mitstreiter für den Heimatort zu gewinnen.

Zumindest für den nächsten Höhepunkt, den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf, ist gesichert, dass auch dank Unterstützung von der Freiwilligen Feuerwehr genug Helfer da sein werden. Jetzt wartet der Bürgerverein noch auf Anmeldungen für diesen sportlichen Höhepunkt. Der erste Läufer, der sich dafür angemeldet hat, ist übrigens kein Weferlinger. Bis 17. August können sich Interessenten anmelden, sie können das entsprechende Formular entweder von der Internetseite des Bürgervereins runterladen oder in der Bibliothek und Tourist-Information holen.

Schau im Heimat- und Apothekenmuseum

Der Turmtreppenlauf soll verbunden werden mit der offiziellen Eröffnung einer neuen Sonderausstellung im Heimat- und Apothekenmuseum. „Weferlingen vor 100 Jahren“ wollen der ehrenamtliche Museumsleiter Gerd Müller und Bernd Hoffmann die neue Ausstellung nennen. Dazu haben sie historische Postkarten und alte Fotografien vergrößert und zusammengestellt. „Straßenzüge von der Magdeburger Straße bis zur Braunschweiger Straße sind in alten Ansichten zu sehen“, kündigt Gerd Müller an. Die Postkarten und Fotos stammen zum größten Teil aus dem Archivbestand im Museum. Wenige Exemplare wurden aus der Postkartensammlung von Horst Hartmann ergänzt. In den Vitrinen sind Anzeigen aus Zeitungen aus jener Zeit zu sehen wie auch Dokumente von Vereinen und Institutionen.bernd&gerd

„Wir haben richtige Schätze im Archiv“, erzählt Bernd Hoffmann, der den Dachboden des Gebäudes mit großem Engagement mit ausgebaut hat und sich auch um die Sichtung der Akten, Dokumente und weiterer Materialien kümmert. Nach dem Ausbau wurden auch zusätzliche Regale aufgestellt. Erst jetzt ist es möglich, die Schätze umfassend zu sichten und aufzuarbeiten. Dabei entstand im Verein die Idee, verstärkt Sonderausstellungen zur Weferlinger Geschichte vorzubereiten. „Wir können mit dem Material noch Ausstellungen zu den früheren Weferlinger Geschäften und Gaststätten machen. Besonders vom Gasthaus ,Zur Linde‘ haben wir sehr viel Material“, berichtet Gerd Müller. „Auch zu den Weferlinger Mühlen gibt es Dokumente und Fotos“, ergänzt Bernd Hoffmann. Und er zählt weitere hochinteressante Dokumente auf, die aufbereitet werden können – zu Hochwassersituationen in Weferlingen, zur Aussiedlung in den 1950er Jahren zum Beispiel. Und damit ist noch nicht Schluss.

Weitere Ausstellungen folgen

„Im nächsten Jahr werden wir davon weitere Sonderausstellungen gestalten“, kündigt Museumsleiter Gerd Müller an, der sich auch sehr um die technische Seite der jetzt konzipierten Bilderschau kümmert, das heißt Vergrößerungen und Beschriftungen. Der Vereinsvorstand hat die Erfahrung gemacht, dass die Weferlinger Geschichte immer Besucher anzieht. Viele geschichtsinteressierte Weferlinger kennen die Dauerausstellung. Wegen einer neuen Ausstellung aber kommen sie dann doch auch mal wieder. „Weißt du noch?“ oder „Kennst du den da auf dem Foto?“ wird es dann sicher wieder heißen.

„Zweimal im Monat sitzen Vereinsmitglieder an einem Sonntagnachmittag im Museum und öffnen auch den Aussichtsturm. Natürlich möchten wir, dass dann auch Besucher das Angebot annehmen“, sagt der Vereinsvorsitzende Heiko Kloß und lädt ein, doch einfach mal reinzuschauen. Museum und Turm werden ausschließlich ehrenamtlich betreut. Außerhalb dieser Öffnungszeiten an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat jeweils von 14 bis 16 Uhr werden auch Besichtigungen ermöglicht, zum Beispiel für Klassentreffen und Familienfeiern.

Unter Tage bei der ESCO, Werk Braunschweig-Lüneburg in Grasleben

Am Freitag den 30.Juni 2017 hatte eine Gruppe des Bürgervereins Weferlingen die einmalige Gelegenheit tief in den Salzschacht einzufahren. Durch unser Vereinsmitglied Dietmar Keil wurde eine Seilfahrt für 10 Vereinsmitglieder organisiert. Pünktlich um 14.00 Uhr wurden wir vom Reviersteiger Mario Böker am Eingang des Werkes in Emfpang genommen. Nach einer sehr ausführlichen Einführung in die Salzproduktion sind wir dann auf ca. 490m Tiefe in den Schacht eingefahren. Unter angekommen hatte man erstmal einen Eindruck von der Größe der Schächte. Bei Hallenhöhen von fast 50m und Längen von 100m blieb einem schon der Atem weg. So gigantische unterirdische räumliche Ausmaße sind fast nicht vorstellbar. Kilometerlage Wegstrecken, die mit Jeeps und anderen Fahrzeugen befahrbar sind, Großraumtechnik mit Kapazitäten bis 20 Tonnen Ladevolumen und Präzisionmaschinen wie computergesteuerte Bohrwagen, all das hat mit früherer Bergmannsarbeit nichts mehr zu tun. Wir konnten diese Maschinen alle in Aktion erleben und Mario Böker erklärte jedes Detail. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h wieder dem Lichte entgegen gestrebt. Der Fahrstuhl braucht eine knappe Minute um die Bergleute, oder auch das Salz, an die Oberfläche zu bringen.
Oben angekommen haben wir uns erstmal unserer Schutzkleidung und der Retter (überlebenswichtiges Atemgerät) entledigt. Danach sind wir von Herrn Böker in die Betstube des Schachtes geführt worden und haben unsere Eindrücke nochmals Revue passieren lassen.

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Gerd Müller überreicht Mario Böker ein Bild von ca. 1900 aus der Entstehungzeit der Kaliwerke Braunschweig- Lüneburg. Dieses stammt aus dem Fundus des Heimat- und Apothekenmuseums in Weferlingen.

Zum Dank für die Führung überreichten wir ein Bild von der Frühzeit des Schachtes um ca. 1900. Mario Böker war sehr erfreut darüber, denn dieses Foto war in der Betstube noch nicht vorhanden. Der Bürgerverein Weferlingen möchte sich hiermit noch einmal recht herzlich bei Mario Böker und seinen Mitarbeitern für diese unheimlich spannende Führung bedanken. Glück Auf!

20. August 2017- 1. Weferlinger Turmtreppenlauf

Jetzt ist es soweit! Der Termin für den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf steht fest. Der 20. August ist der Premierentag für die neue Veranstaltung des Bürgervereins. Das Anmeldeformular können Sie sich hier herunterladen und auf dem Rechner ausfüllen, dann ausdrucken und unterschreiben. Die Rücksendung kann dann als Scan per eMail an turmtreppenlauf [at] buergerverein-weferlingen . de , oder per Post an die Touristinformation Weferlingen, Gutshof 3, 39356 Weferlingen gesendet werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass nur unterschriebene Anmeldungen berücksichtigt werden können. Auch wir müssen dem Online- Missbrauch vorbeugen. Gestartet wird in zwei Kategorien. Kinder von 10- 14 Jahren starten in einer Klasse und ab 15 Jahren aufwärts sind dann keine Grenzen gesetzt. Mädchen/ Jungen bzw. Frauen/ Männer starten gemeinsam. Gelaufen wird einzeln, die Gruppen bestehen jeweils aus 8 Personen. Nach dem die ersten 8 Starter den Turm wieder verlassen haben, geht die nächste Gruppe an den Start. Gewertet wird nach gelaufener Zeit. Bei Zeitgleichheit erfolgt ein Stechen.

Startbedingungen:
– gültige Startmeldung, Startgebühr 1€ (vor Ort zu entrichten)
– Alkohol- und Drogenverbot
– Kinder laufen zuerst
– Teilnehmerreihenfolge nach Anmeldeeingang
– die Sieger gewährleisten, dass der Wanderpokal für den kommenden Turmtreppenlauf zur Verfügung steht
– bei Unfällen und Beschädigungen von persönlichen Gegenständen während des Laufs haftet der Bürgerverein nicht
– Anmeldeschluss ist der 17. August 2017

Die Örtlichkeiten sind abgesichert durch die Örtliche Freiwillige Feuerwehr Weferlingen

149 Stufen führen zum "Gipfel" des Aussichtsturms

149 Stufen führen zum „Gipfel“ des Aussichtsturms

138 Stufen und elf Treppenpodeste sind im Bergfried zu bewältigen. Der Turm, der um 1300 erbaut wurde, ist etwa 30 Meter hoch und hat eine Grundfläche von etwa 12 mal 12 Metern. Im Herbst 2012 wurde der „Graue Harm“, wie er auch genannt wird, als Aussichtsturm freigegeben. Der Bergfried wurde mit Fördermitteln saniert und erhielt eine Treppenanlage.

Ausgelobt werden zwei Wanderpokale. Einer wird für Läufer im Alter bis zu 14 Jahren vergeben, der andere für alle Läufer, die älter als 14 sind. Prämiert werden zudem die Läufer, die den 1. bis 3. Platz belegen. Dafür möchten wir uns bei den Sponsoren, Dietmar Steffens/ Autohaus Heinecke und Achim Kaiser/ IGW, recht herzlich bedanken.

Der ca. 30 Meter hohe Bergfried aus dem 13. Jahrhundert

Der ca. 30 Meter hohe Bergfried aus dem 13. Jahrhundert

Die Laufveranstaltung an dem August-Sonntag beginnt um 14 Uhr . Wie lange es dauert, bis der Sieger feststeht, hängt von der Teilnehmerzahl ab. Selbstverständlich muss jeder Läufer den Weg hinauf allein antreten. Auf der Plattform oben dürfen sich ohnehin nicht mehr als acht Personen gleichzeitig aufhalten.

Sehr schöne Festwoche in Weferlingen endete am Sonntag

Volksstimme vom 22.05.2017

Am Sonntag ist die Festwoche zu Ende gegangen, mit der in Weferlingen Jubiläen der Schulen und der Kulmbach-Bayreuthschen Stiftung begangen wurden. Der Bürgerverein hat die Veranstaltungen koordiniert, er hat aber auch schon die nächsten Vorhaben im Blick.

Lutz-Otto Westphal (v.r.) als Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth eröffnete am Sonnabend gemeinsam mit Kirschkönigin Judy Nordt, Sabine Nieber, Leiterin der Grundschule, Thomas Grießbach, Leiter des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, Heike Bernsdorff als Tante des Markgrafen, Elina Duberow als Nichte des Markgrafen, Clown Klaus Banse, der durch das Programm auf dem Gelände des Gymnasiums führte, und Ortsbürgermeister Dirk Kuthe das Schul- und Markgrafenfest in Weferlingen.

Lutz-Otto Westphal (v.r.) als Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth eröffnete am Sonnabend gemeinsam mit Kirschkönigin Judy Nordt, Sabine Nieber, Leiterin der Grundschule, Thomas Grießbach, Leiter des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, Heike Bernsdorff als Tante des Markgrafen, Elina Duberow als Nichte des Markgrafen, Clown Klaus Banse, der durch das Programm auf dem Gelände des Gymnasiums führte, und Ortsbürgermeister Dirk Kuthe das Schul- und Markgrafenfest in Weferlingen.

Weitere Bilder vom Fest finden Sie auf unserer Facebookseite und  hier

Mitglieder des Bürgervereins Weferlingen sind das ganze Jahr über in Aktion. In der vergangenen Woche hatte der Bürgerverein wieder zu einem Tee- und Tratsch-Abend eingeladen. Am Sonnabend waren Vereinsmitglieder beim Schul- und Markgrafenfest am Gymnasium mit vielen anderen Partnern im Einsatz und haben am Sonntag auch wieder Heimat- und Apothekenmuseum und Aussichtsturm Grauer Harm geöffnet.

1300 Stunden, in denen Vereinsmitglieder ehrenamtlich tätig waren, sind 2016 zusammengekommen, hatte der Vorsitzende Heiko Kloß kürzlich in der Jahreshauptversammlung berichtet. Den Aussichtsturm hatten 937 Besucher bestiegen, im Museum haben sich 521 Gäste umgesehen. Museum und Aussichtsturm sind von Anfang April bis Ende Oktober an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat geöffnet.

Heiko Kloß hatte in seinem Rückblick auf die zahlreichen kleinen und großen Einsätze der Mitglieder des Vereins verwiesen. Dazu gehörte die Fertigstellung des Archivbodens im Museum. Einige Männer hatten sowohl die Dachbalken verkleidet als auch Regale für den Fundus des Museums aufgebaut. Heiko Kloß informierte auch darüber, dass der Verein Fördermittel vom Landkreis für die Sanierung des Mausoleums bekommen hat. Weitere Fördermittelanträge laufen. Die Teilnahme an der Aller-Elbe-Spritztour, die Beteiligung der Markgrafenfamilie am Festumzug beim Altstadtfest in Haldensleben, die zahlreichen Aktionen am Tag des offenen Denkmals, die Ausstellung am Tag der „Süßen Tour“ mit Sirupkochen, die Wiederherstellung des Grabkreuzsockels auf dem Grab vom Maximilian Wahnschaffe auf dem Weferlinger Friedhof und viele andere Dinge brachte er ebenfalls in Erinnerung. Beteiligt hatte sich der Bürgerverein auch an dem Lebendigen Adventskalender, den die Kirchgemeinde zum zweiten Mal organisiert hatte. Bei dieser Aktion wurden Spenden für das Mausoleum gesammelt, 571 Euro kamen zusammen.

Stefan Radtke, der stellvertretende Vereinsvorsitzende, gab einen kleinen Ausblick auf weitere Vorhaben in diesem Jahr. Dabei verwies er auf die gerade zu Ende gegangene Festwoche zu den Schuljubiläen und stellte das „neueste Kind“ des Vereins heraus, den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf, zu dem der Bürgerverein am 20. August einlädt. Der Tag des offenen Denkmals am 10. September und der „Süße Tag“ am 15. Oktober sind weitere große Veranstaltungen, zu denen besonders viele Mitglieder im Einsatz sein werden. Sehr gut angenommen wird die Homepage des Bürgervereins. Gerd Müller, der sie vor ein paar Jahren ins Leben gerufen hatte, sprach von etwa 250 Besuchern im Monat. Die Facebookseite hat Anne-Katrin Stickl jetzt übernommen.

Am Sonntag ist die Festwoche zu Ende gegangen, mit der in Weferlingen Jubiläen der Schulen und der Kulmbach-Bayreuthschen Stiftung begangen wurden. Der Bürgerverein hat die Veranstaltungen koordiniert, er hat aber auch schon die nächsten Vorhaben im Blick. Mitglieder des Bürgervereins Weferlingen sind das ganze Jahr über in Aktion. In der vergangenen Woche hatte der Bürgerverein wieder zu einem Tee- und Tratsch-Abend eingeladen. Am Sonnabend waren Vereinsmitglieder beim Schul- und Markgrafenfest am Gymnasium mit vielen anderen Partnern im Einsatz und haben am Sonntag auch wieder Heimat- und Apothekenmuseum und Aussichtsturm Grauer Harm geöffnet. 1300 Stunden, in denen Vereinsmitglieder ehrenamtlich tätig waren, sind 2016 zusammengekommen, hatte der Vorsitzende Heiko Kloß kürzlich in der Jahreshauptversammlung berichtet. Den Aussichtsturm hatten 937 Besucher bestiegen, im Museum haben sich 521 Gäste umgesehen. Museum und Aussichtsturm sind von Anfang April bis Ende Oktober an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat geöffnet. Heiko Kloß hatte in seinem Rückblick auf die zahlreichen kleinen und großen Einsätze der Mitglieder des Vereins verwiesen. Dazu gehörte die Fertigstellung des Archivbodens im Museum. Einige Männer hatten sowohl die Dachbalken verkleidet als auch Regale für den Fundus des Museums aufgebaut. Heiko Kloß informierte auch darüber, dass der Verein Fördermittel vom Landkreis für die Sanierung des Mausoleums bekommen hat. Weitere Fördermittelanträge laufen. Die Teilnahme an der Aller-Elbe-Spritztour, die Beteiligung der Markgrafenfamilie am Festumzug beim Altstadtfest in Haldensleben, die zahlreichen Aktionen am Tag des offenen Denkmals, die Ausstellung am Tag der „Süßen Tour“ mit Sirupkochen, die Wiederherstellung des Grabkreuzsockels auf dem Grab vom Maximilian Wahnschaffe auf dem Weferlinger Friedhof und viele andere Dinge brachte er ebenfalls in Erinnerung. Beteiligt hatte sich der Bürgerverein auch an dem Lebendigen Adventskalender, den die Kirchgemeinde zum zweiten Mal organisiert hatte. Bei dieser Aktion wurden Spenden für das Mausoleum gesammelt, 571 Euro kamen zusammen. Stefan Radtke, der stellvertretende Vereinsvorsitzende, gab einen kleinen Ausblick auf weitere Vorhaben in diesem Jahr. Dabei verwies er auf die gerade zu Ende gegangene Festwoche zu den Schuljubiläen und stellte das „neueste Kind“ des Vereins heraus, den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf, zu dem der Bürgerverein am 20. August einlädt. Der Tag des offenen Denkmals am 10. September und der „Süße Tag“ am 15. Oktober sind weitere große Veranstaltungen, zu denen besonders viele Mitglieder im Einsatz sein werden. Sehr gut angenommen wird die Homepage des Bürgervereins. Gerd Müller, der sie vor ein paar Jahren ins Leben gerufen hatte, sprach von etwa 250 Besuchern im Monat. Die Facebookseite hat Anne-Katrin Stickl jetzt übernommen. In der Jahreshauptversammlung dankte der Vorsitzende ganz besonders Bernd Hoffmann und Klaus Stadler. Bernd Hoffmann kümmert sich vor allem sehr intensiv um die „Süße Tour“, greift handwerklich zu, vertritt den Verein in mehreren Gremien und ist auch sonst immer zur Stelle, wenn es nötig ist. Auch Klaus Stadler hilft bei den zahlreichen Vereinsaktivitäten, wenn er gebraucht wird, ob das Auf- und Abbau bei Festen ist oder Betreuung von Ständen und weiteren Aufgaben.

Heiko Kloß (v.r.) dankte in der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Klaus Stadler und Bernd Hoffmann für ihr Engagement.

In der Jahreshauptversammlung dankte der Vorsitzende ganz besonders Bernd Hoffmann und Klaus Stadler. Bernd Hoffmann kümmert sich vor allem sehr intensiv um die „Süße Tour“, greift handwerklich zu, vertritt den Verein in mehreren Gremien und ist auch sonst immer zur Stelle, wenn es nötig ist. Auch Klaus Stadler hilft bei den zahlreichen Vereinsaktivitäten, wenn er gebraucht wird, ob das Auf- und Abbau bei Festen ist oder Betreuung von Ständen und weiteren Aufgaben.

Der Markgraf gratuliert Anni Lehmann zum 80´sten

Frau Anni hat Geburtstag, liebe Leut, was den Markgrafen richtig freut. Die liebe Anni setzt sich für uns alle ein, deshalb muss heut ein herzliches Dankeschön sein.“ So reimte es Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth, im heutigen Leben Lutz Otto Westphal, für Anni Lehmann. Gemeinsam mit Heiko Kloß, dem Vorsitzenden des Bürgervereins Weferlingen, überbrachte er Glückwünsche zum 80. Geburtstag. Die Jubilarin ist nicht nur im Bürgerverein immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wird, sondern ist aus dem gesellschaftlichen Leben von Weferlingen eigentlich gar nicht wegzudenken.

Heiko Kloß, Anni Lehmann und Lutz- Otto Westphal als Markgraf

Heiko Kloß, Anni Lehmann und Lutz- Otto Westphal als Markgraf

Als sie 1992 aufhörte zu arbeiten, suchte sie neue Beschäftigung, denn einfach nur zu Hause zu sitzen, das kann sie nicht. In der Volkssolidarität fand sie eine Aufgabe, denkt Anni Lehmann zurück. Zunächst übernahm sie die Kasse, inzwischen leitet sie die Gruppe. Das heißt montags Sportnachmittag, donnerstags Spielenachmittag. Sie ist immer da. Dazu organisiert sie Fahrten, geht von Haus zu Haus, um zu sammeln. Alle 14 Tage gibt es dann noch die Kegelgruppe, die Saunagruppe, einmal im Monat organisiert sie eine Fahrt zum Solebad Salzelmen. Bei ihr laufen viele Fäden zusammen. „Ich habe ja Zeit“, sagt sie bescheiden. Sie steht mit in der Küche, um für Verpflegung zu sorgen, wenn viermal im Jahr zur Blutspende eingeladen wird. Sie hilft bei Veranstaltungen des Rassegeflügelzuchtvereins. Zwei Legislaturperioden war sie auch Mitglied des Gemeinderats.

Anni Lehmann lebt gern in Weferlingen. Hergekommen ist sie als Neunjährige mit ihren Eltern und drei Geschwistern. Bei Familie Heinemann fanden die Neuankömmlinge eine Bleibe, hier konnten sie eine kleine Altenteilwohnung beziehen, wurden gut aufgenommen. Die Familie stammt aus dem Adlergebirge aus dem Sudetenland. 1946 wurden sie umgesiedelt, kamen über Stendal nach Weferlingen. Die vier bereits erwachsenen Geschwister fanden einen Neuanfang im Westen, erzählt Anni Lehmann. Die beiden großen Schwestern wurden schon vorher mit einem anderen Transport über Hof in den Westen gebracht. Die beiden Brüder blieben nach der Gefangenschaft ebenfalls in Westdeutschland. Von den acht Geschwistern sind noch drei am Leben. Anni Lehmann freute sich ganz besonders über den Besuch ihrer beiden älteren Schwestern und vieler weiterer Angehörigen aus ganz Deutschland, denn die Familie hat immer Kontakt gehalten. Gemeinsam mit Verwandten und Freunden wurde im Haus der Generationen und Vereine gefeiert.

Mit Tempo im „Grauen Harm“- 1. Turmtreppenlauf in Weferlingen

Wer in Weferlingen am Ostersonntag nachmittags zu einem Spaziergang aufbricht, kann auch einen Rundblick über die Dächer des Fleckens mit einplanen. Von 14 bis 16 Uhr öffnen sowohl das Heimat- und Apothekenmuseum und die Ausstellung über Max Peiffer Watenphul in der St.-Lamberti-Kirche als auch der Aussichtsturm „Grauer Hermann“.

Dieter Pisula und Klaus Stadler öffneten am 2. April zur Saisoneröffnung den Turm

Dieter Pisula und Klaus Stadler öffneten am 2. April zur Saisoneröffnung den Turm

Während die Besucher an diesem Sonntag gemächlich die Stufen emporsteigen können, planen die Mitglieder des Bürgervereins, der Museum und Turm ehrenamtlich betreut, im „Grauen Hermann“ jetzt auch einen Tag mit schnellerer Gangart. Gerd Müller, der ehrenamtliche Museumschef, hatte die Idee, doch mal einen Turmtreppenlauf zu veranstalten. Wenn in Magdeburg begeisterte Läufer in einem Hochhaus empor sprinten, könnte doch etwas ähnliches, natürlich sehr viel kleiner, auch mal in Weferlingen versucht werden.

149 Stufen führen zum "Gipfel" des Aussichtsturms

149 Stufen führen zum „Gipfel“ des Aussichtsturms

138 Stufen und elf Treppenpodeste sind im Bergfried zu bewältigen. Der Turm, der um 1300 erbaut wurde, ist etwa 30 Meter hoch und hat eine Grundfläche von etwa 12 mal 12 Metern. Im Herbst 2012 wurde der „Graue Harm“, wie er auch genannt wird, als Aussichtsturm freigegeben. Der Bergfried wurde mit Fördermitteln saniert und erhielt eine Treppenanlage.

„Wir planen den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf für den 20. August“, sagt Gerd Müller. Ausgelobt werden zwei Wanderpokale. Einer wird für Läufer im Alter bis zu 14 Jahren vergeben, der andere für alle Läufer, die älter als 14 sind, ergänzt der Vereinsvorsitzende Heiko Kloß. Prämiert werden zudem die Läufer, die den 1. bis 3. Platz belegen. Dafür wurde bereits ein Sponsor gefunden.

Der ca. 30 Meter hohe Bergfried aus dem 13. Jahrhundert

Der ca. 30 Meter hohe Bergfried aus dem 13. Jahrhundert

Die Laufveranstaltung an dem August-Sonntag soll um 14 Uhr beginnen, plant der Bürgerverein. Wie lange es dauert, bis der Sieger feststeht, hängt von der Teilnehmerzahl ab. Selbstverständlich muss jeder Läufer den Weg hinauf allein antreten. Auf der Plattform oben dürfen sich ohnehin nicht mehr als acht Personen gleichzeitig aufhalten.

Festwoche zum Schul- und Markrafenfest vom 15.-21.05.2017

 Schul- und Markgrafenfest am 20.Mai 2017

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Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium ist in diesem Jahr Gastgeber für das Schul- und Markgrafenfest in Weferlingen. Gefeiert wird am Sonnabend, dem 20. Mai, ab 12 Uhr auf dem Hof am historischen Schulgebäude, in dem vor 90 Jahren die ersten angehenden Gymnasiasten gelernt haben. Damals wurde mit der Gründung der Deutschen Oberschule in Aufbauform der Grundstein für die gymnasiale Bildung gelegt. Zur Schule gehen können Kinder in Weferlingen bereits seit 430 Jahren. An diese beiden Jubiläen wird mit dem Fest am 20. Mai erinnert. Gleichzeitig lädt das Gymnasium alle früheren Schüler zum Ehemaligentreffen ein.

In einem kleinen Programm werden sich der Chor und die Arbeitsgemeinschaft Tanzen des Gymnasiums vorstellen. Für die kleinen Gäste gibt es zu Beginn des Festes eine Zaubershow. Mehr das Interesse der Erwachsenen wird wohl Orgelfelix mit seinen Moritaten finden. Mit der Drehorgel begleitet er seinen Gesang. Dazu bringt er auch noch unterhaltsame Schaubilder mit.

An vielen Ständen auf dem Schulhof und im angrenzenden Park wird für Zeitvertreib gesorgt. Die Gymnasiasten kümmern sich um viele Stände wie Torwandschießen, Büchsenwerfen, Malstraße, Kinderschminken und auch das leibliche Wohl der Gäste. Es wird auch einen Flohmarkt geben. Unterstützung erhalten die Schüler unter anderem vom Bürgerverein, Rassekaninchenzuchtverein und dem MTV. Auch die Jugendwehr ist dabei. Angesagt hat sich auch die Jugendbegegnungsstätte aus Oebisfelde, die mit Zuckerwatte und Schaumkusskatapult anrücken will.

Änderungen im Programm sind noch möglich!

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