Bewohner im Grauen Hermann- Turmfalken ziehen ihre Jungen auf

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Drei junge Turmfalken warten auf ihre Fütterung

Die Bewohner des Grauen Hermanns in Weferlingen sind ein Pärchen Turmfalken mit ihren drei Jungen. Lange wird es nicht mehr dauern und die Jungen werden ausfliegen. Es ist sehr schwierig die Fütterung zu beobachten, aber nach 2 Stunden haben die Elterntiere sich dann doch getraut, unter meiner Beobachtung, ihre Jungen zu füttern. In den Bildern kann man sehen, wie der Anflug des Elterntiers erfolgt.

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Ein Elterntier sitz oberhalb vom Nest

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Das andere Elterntier sitzt oben auf dem Turm

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Elterntier im Anflug

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Kurz vor der Landung

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Ziel erreicht

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Die Jungen werden gefüttert

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Der Falke hat das Futter abgelegt und beobachtet das Fressen der Jungen

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Weiteres Futter wird abgelegt

.....und neues Futter holen

…..und neues Futter holen

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…wir sind noch nicht satt…

Der Bürgerverein Weferlingen bereitet eine neue Sonderausstellung vor. „Weferlingen vor 100 Jahren“ wird am 20. August eröffnet.

Gleich drei größere Veranstaltungen hat der Bürgerverein Weferlingen für die nächsten Monate vorzubereiten. Viel Kleinarbeit steckt dahinter, und immer wieder die Frage: Wer hilft mit, wer ist beim Auf- und Abbau dabei, wer betreut einen Stand beim Fest, wer backt einen Kuchen, wer kann auch mal außer der Reihe aushelfen, wenn Not am Mann ist? Zwar hat der Verein mehr als 50 Mitglieder, doch nicht alle stehen für solche Einsätze zur Verfügung. Deshalb setzt der Verein auch darauf, weitere Mitstreiter für den Heimatort zu gewinnen.

Zumindest für den nächsten Höhepunkt, den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf, ist gesichert, dass auch dank Unterstützung von der Freiwilligen Feuerwehr genug Helfer da sein werden. Jetzt wartet der Bürgerverein noch auf Anmeldungen für diesen sportlichen Höhepunkt. Der erste Läufer, der sich dafür angemeldet hat, ist übrigens kein Weferlinger. Bis 17. August können sich Interessenten anmelden, sie können das entsprechende Formular entweder von der Internetseite des Bürgervereins runterladen oder in der Bibliothek und Tourist-Information holen.

Schau im Heimat- und Apothekenmuseum

Der Turmtreppenlauf soll verbunden werden mit der offiziellen Eröffnung einer neuen Sonderausstellung im Heimat- und Apothekenmuseum. „Weferlingen vor 100 Jahren“ wollen der ehrenamtliche Museumsleiter Gerd Müller und Bernd Hoffmann die neue Ausstellung nennen. Dazu haben sie historische Postkarten und alte Fotografien vergrößert und zusammengestellt. „Straßenzüge von der Magdeburger Straße bis zur Braunschweiger Straße sind in alten Ansichten zu sehen“, kündigt Gerd Müller an. Die Postkarten und Fotos stammen zum größten Teil aus dem Archivbestand im Museum. Wenige Exemplare wurden aus der Postkartensammlung von Horst Hartmann ergänzt. In den Vitrinen sind Anzeigen aus Zeitungen aus jener Zeit zu sehen wie auch Dokumente von Vereinen und Institutionen.bernd&gerd

„Wir haben richtige Schätze im Archiv“, erzählt Bernd Hoffmann, der den Dachboden des Gebäudes mit großem Engagement mit ausgebaut hat und sich auch um die Sichtung der Akten, Dokumente und weiterer Materialien kümmert. Nach dem Ausbau wurden auch zusätzliche Regale aufgestellt. Erst jetzt ist es möglich, die Schätze umfassend zu sichten und aufzuarbeiten. Dabei entstand im Verein die Idee, verstärkt Sonderausstellungen zur Weferlinger Geschichte vorzubereiten. „Wir können mit dem Material noch Ausstellungen zu den früheren Weferlinger Geschäften und Gaststätten machen. Besonders vom Gasthaus ,Zur Linde‘ haben wir sehr viel Material“, berichtet Gerd Müller. „Auch zu den Weferlinger Mühlen gibt es Dokumente und Fotos“, ergänzt Bernd Hoffmann. Und er zählt weitere hochinteressante Dokumente auf, die aufbereitet werden können – zu Hochwassersituationen in Weferlingen, zur Aussiedlung in den 1950er Jahren zum Beispiel. Und damit ist noch nicht Schluss.

Weitere Ausstellungen folgen

„Im nächsten Jahr werden wir davon weitere Sonderausstellungen gestalten“, kündigt Museumsleiter Gerd Müller an, der sich auch sehr um die technische Seite der jetzt konzipierten Bilderschau kümmert, das heißt Vergrößerungen und Beschriftungen. Der Vereinsvorstand hat die Erfahrung gemacht, dass die Weferlinger Geschichte immer Besucher anzieht. Viele geschichtsinteressierte Weferlinger kennen die Dauerausstellung. Wegen einer neuen Ausstellung aber kommen sie dann doch auch mal wieder. „Weißt du noch?“ oder „Kennst du den da auf dem Foto?“ wird es dann sicher wieder heißen.

„Zweimal im Monat sitzen Vereinsmitglieder an einem Sonntagnachmittag im Museum und öffnen auch den Aussichtsturm. Natürlich möchten wir, dass dann auch Besucher das Angebot annehmen“, sagt der Vereinsvorsitzende Heiko Kloß und lädt ein, doch einfach mal reinzuschauen. Museum und Turm werden ausschließlich ehrenamtlich betreut. Außerhalb dieser Öffnungszeiten an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat jeweils von 14 bis 16 Uhr werden auch Besichtigungen ermöglicht, zum Beispiel für Klassentreffen und Familienfeiern.

Unter Tage bei der ESCO, Werk Braunschweig-Lüneburg in Grasleben

Am Freitag den 30.Juni 2017 hatte eine Gruppe des Bürgervereins Weferlingen die einmalige Gelegenheit tief in den Salzschacht einzufahren. Durch unser Vereinsmitglied Dietmar Keil wurde eine Seilfahrt für 10 Vereinsmitglieder organisiert. Pünktlich um 14.00 Uhr wurden wir vom Reviersteiger Mario Böker am Eingang des Werkes in Emfpang genommen. Nach einer sehr ausführlichen Einführung in die Salzproduktion sind wir dann auf ca. 490m Tiefe in den Schacht eingefahren. Unter angekommen hatte man erstmal einen Eindruck von der Größe der Schächte. Bei Hallenhöhen von fast 50m und Längen von 100m blieb einem schon der Atem weg. So gigantische unterirdische räumliche Ausmaße sind fast nicht vorstellbar. Kilometerlage Wegstrecken, die mit Jeeps und anderen Fahrzeugen befahrbar sind, Großraumtechnik mit Kapazitäten bis 20 Tonnen Ladevolumen und Präzisionmaschinen wie computergesteuerte Bohrwagen, all das hat mit früherer Bergmannsarbeit nichts mehr zu tun. Wir konnten diese Maschinen alle in Aktion erleben und Mario Böker erklärte jedes Detail. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h wieder dem Lichte entgegen gestrebt. Der Fahrstuhl braucht eine knappe Minute um die Bergleute, oder auch das Salz, an die Oberfläche zu bringen.
Oben angekommen haben wir uns erstmal unserer Schutzkleidung und der Retter (überlebenswichtiges Atemgerät) entledigt. Danach sind wir von Herrn Böker in die Betstube des Schachtes geführt worden und haben unsere Eindrücke nochmals Revue passieren lassen.

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Gerd Müller überreicht Mario Böker ein Bild von ca. 1900 aus der Entstehungzeit der Kaliwerke Braunschweig- Lüneburg. Dieses stammt aus dem Fundus des Heimat- und Apothekenmuseums in Weferlingen.

Zum Dank für die Führung überreichten wir ein Bild von der Frühzeit des Schachtes um ca. 1900. Mario Böker war sehr erfreut darüber, denn dieses Foto war in der Betstube noch nicht vorhanden. Der Bürgerverein Weferlingen möchte sich hiermit noch einmal recht herzlich bei Mario Böker und seinen Mitarbeitern für diese unheimlich spannende Führung bedanken. Glück Auf!

20. August 2017- 1. Weferlinger Turmtreppenlauf

Jetzt ist es soweit! Der Termin für den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf steht fest. Der 20. August ist der Premierentag für die neue Veranstaltung des Bürgervereins. Das Anmeldeformular können Sie sich hier herunterladen und auf dem Rechner ausfüllen, dann ausdrucken und unterschreiben. Die Rücksendung kann dann als Scan per eMail an turmtreppenlauf [at] buergerverein-weferlingen . de , oder per Post an die Touristinformation Weferlingen, Gutshof 3, 39356 Weferlingen gesendet werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass nur unterschriebene Anmeldungen berücksichtigt werden können. Auch wir müssen dem Online- Missbrauch vorbeugen. Gestartet wird in zwei Kategorien. Kinder von 10- 14 Jahren starten in einer Klasse und ab 15 Jahren aufwärts sind dann keine Grenzen gesetzt. Mädchen/ Jungen bzw. Frauen/ Männer starten gemeinsam. Gelaufen wird einzeln, die Gruppen bestehen jeweils aus 8 Personen. Nach dem die ersten 8 Starter den Turm wieder verlassen haben, geht die nächste Gruppe an den Start. Gewertet wird nach gelaufener Zeit. Bei Zeitgleichheit erfolgt ein Stechen.

Startbedingungen:
– gültige Startmeldung, Startgebühr 1€ (vor Ort zu entrichten)
– Alkohol- und Drogenverbot
– Kinder laufen zuerst
– Teilnehmerreihenfolge nach Anmeldeeingang
– die Sieger gewährleisten, dass der Wanderpokal für den kommenden Turmtreppenlauf zur Verfügung steht
– bei Unfällen und Beschädigungen von persönlichen Gegenständen während des Laufs haftet der Bürgerverein nicht
– Anmeldeschluss ist der 17. August 2017

Die Örtlichkeiten sind abgesichert durch die Örtliche Freiwillige Feuerwehr Weferlingen

149 Stufen führen zum "Gipfel" des Aussichtsturms

149 Stufen führen zum „Gipfel“ des Aussichtsturms

138 Stufen und elf Treppenpodeste sind im Bergfried zu bewältigen. Der Turm, der um 1300 erbaut wurde, ist etwa 30 Meter hoch und hat eine Grundfläche von etwa 12 mal 12 Metern. Im Herbst 2012 wurde der „Graue Harm“, wie er auch genannt wird, als Aussichtsturm freigegeben. Der Bergfried wurde mit Fördermitteln saniert und erhielt eine Treppenanlage.

Ausgelobt werden zwei Wanderpokale. Einer wird für Läufer im Alter bis zu 14 Jahren vergeben, der andere für alle Läufer, die älter als 14 sind. Prämiert werden zudem die Läufer, die den 1. bis 3. Platz belegen. Dafür möchten wir uns bei den Sponsoren, Dietmar Steffens/ Autohaus Heinecke und Achim Kaiser/ IGW, recht herzlich bedanken.

Der ca. 30 Meter hohe Bergfried aus dem 13. Jahrhundert

Der ca. 30 Meter hohe Bergfried aus dem 13. Jahrhundert

Die Laufveranstaltung an dem August-Sonntag beginnt um 14 Uhr . Wie lange es dauert, bis der Sieger feststeht, hängt von der Teilnehmerzahl ab. Selbstverständlich muss jeder Läufer den Weg hinauf allein antreten. Auf der Plattform oben dürfen sich ohnehin nicht mehr als acht Personen gleichzeitig aufhalten.

Sehr schöne Festwoche in Weferlingen endete am Sonntag

Volksstimme vom 22.05.2017

Am Sonntag ist die Festwoche zu Ende gegangen, mit der in Weferlingen Jubiläen der Schulen und der Kulmbach-Bayreuthschen Stiftung begangen wurden. Der Bürgerverein hat die Veranstaltungen koordiniert, er hat aber auch schon die nächsten Vorhaben im Blick.

Lutz-Otto Westphal (v.r.) als Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth eröffnete am Sonnabend gemeinsam mit Kirschkönigin Judy Nordt, Sabine Nieber, Leiterin der Grundschule, Thomas Grießbach, Leiter des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, Heike Bernsdorff als Tante des Markgrafen, Elina Duberow als Nichte des Markgrafen, Clown Klaus Banse, der durch das Programm auf dem Gelände des Gymnasiums führte, und Ortsbürgermeister Dirk Kuthe das Schul- und Markgrafenfest in Weferlingen.

Lutz-Otto Westphal (v.r.) als Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth eröffnete am Sonnabend gemeinsam mit Kirschkönigin Judy Nordt, Sabine Nieber, Leiterin der Grundschule, Thomas Grießbach, Leiter des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, Heike Bernsdorff als Tante des Markgrafen, Elina Duberow als Nichte des Markgrafen, Clown Klaus Banse, der durch das Programm auf dem Gelände des Gymnasiums führte, und Ortsbürgermeister Dirk Kuthe das Schul- und Markgrafenfest in Weferlingen.

Weitere Bilder vom Fest finden Sie auf unserer Facebookseite und  hier

Mitglieder des Bürgervereins Weferlingen sind das ganze Jahr über in Aktion. In der vergangenen Woche hatte der Bürgerverein wieder zu einem Tee- und Tratsch-Abend eingeladen. Am Sonnabend waren Vereinsmitglieder beim Schul- und Markgrafenfest am Gymnasium mit vielen anderen Partnern im Einsatz und haben am Sonntag auch wieder Heimat- und Apothekenmuseum und Aussichtsturm Grauer Harm geöffnet.

1300 Stunden, in denen Vereinsmitglieder ehrenamtlich tätig waren, sind 2016 zusammengekommen, hatte der Vorsitzende Heiko Kloß kürzlich in der Jahreshauptversammlung berichtet. Den Aussichtsturm hatten 937 Besucher bestiegen, im Museum haben sich 521 Gäste umgesehen. Museum und Aussichtsturm sind von Anfang April bis Ende Oktober an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat geöffnet.

Heiko Kloß hatte in seinem Rückblick auf die zahlreichen kleinen und großen Einsätze der Mitglieder des Vereins verwiesen. Dazu gehörte die Fertigstellung des Archivbodens im Museum. Einige Männer hatten sowohl die Dachbalken verkleidet als auch Regale für den Fundus des Museums aufgebaut. Heiko Kloß informierte auch darüber, dass der Verein Fördermittel vom Landkreis für die Sanierung des Mausoleums bekommen hat. Weitere Fördermittelanträge laufen. Die Teilnahme an der Aller-Elbe-Spritztour, die Beteiligung der Markgrafenfamilie am Festumzug beim Altstadtfest in Haldensleben, die zahlreichen Aktionen am Tag des offenen Denkmals, die Ausstellung am Tag der „Süßen Tour“ mit Sirupkochen, die Wiederherstellung des Grabkreuzsockels auf dem Grab vom Maximilian Wahnschaffe auf dem Weferlinger Friedhof und viele andere Dinge brachte er ebenfalls in Erinnerung. Beteiligt hatte sich der Bürgerverein auch an dem Lebendigen Adventskalender, den die Kirchgemeinde zum zweiten Mal organisiert hatte. Bei dieser Aktion wurden Spenden für das Mausoleum gesammelt, 571 Euro kamen zusammen.

Stefan Radtke, der stellvertretende Vereinsvorsitzende, gab einen kleinen Ausblick auf weitere Vorhaben in diesem Jahr. Dabei verwies er auf die gerade zu Ende gegangene Festwoche zu den Schuljubiläen und stellte das „neueste Kind“ des Vereins heraus, den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf, zu dem der Bürgerverein am 20. August einlädt. Der Tag des offenen Denkmals am 10. September und der „Süße Tag“ am 15. Oktober sind weitere große Veranstaltungen, zu denen besonders viele Mitglieder im Einsatz sein werden. Sehr gut angenommen wird die Homepage des Bürgervereins. Gerd Müller, der sie vor ein paar Jahren ins Leben gerufen hatte, sprach von etwa 250 Besuchern im Monat. Die Facebookseite hat Anne-Katrin Stickl jetzt übernommen.

Am Sonntag ist die Festwoche zu Ende gegangen, mit der in Weferlingen Jubiläen der Schulen und der Kulmbach-Bayreuthschen Stiftung begangen wurden. Der Bürgerverein hat die Veranstaltungen koordiniert, er hat aber auch schon die nächsten Vorhaben im Blick. Mitglieder des Bürgervereins Weferlingen sind das ganze Jahr über in Aktion. In der vergangenen Woche hatte der Bürgerverein wieder zu einem Tee- und Tratsch-Abend eingeladen. Am Sonnabend waren Vereinsmitglieder beim Schul- und Markgrafenfest am Gymnasium mit vielen anderen Partnern im Einsatz und haben am Sonntag auch wieder Heimat- und Apothekenmuseum und Aussichtsturm Grauer Harm geöffnet. 1300 Stunden, in denen Vereinsmitglieder ehrenamtlich tätig waren, sind 2016 zusammengekommen, hatte der Vorsitzende Heiko Kloß kürzlich in der Jahreshauptversammlung berichtet. Den Aussichtsturm hatten 937 Besucher bestiegen, im Museum haben sich 521 Gäste umgesehen. Museum und Aussichtsturm sind von Anfang April bis Ende Oktober an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat geöffnet. Heiko Kloß hatte in seinem Rückblick auf die zahlreichen kleinen und großen Einsätze der Mitglieder des Vereins verwiesen. Dazu gehörte die Fertigstellung des Archivbodens im Museum. Einige Männer hatten sowohl die Dachbalken verkleidet als auch Regale für den Fundus des Museums aufgebaut. Heiko Kloß informierte auch darüber, dass der Verein Fördermittel vom Landkreis für die Sanierung des Mausoleums bekommen hat. Weitere Fördermittelanträge laufen. Die Teilnahme an der Aller-Elbe-Spritztour, die Beteiligung der Markgrafenfamilie am Festumzug beim Altstadtfest in Haldensleben, die zahlreichen Aktionen am Tag des offenen Denkmals, die Ausstellung am Tag der „Süßen Tour“ mit Sirupkochen, die Wiederherstellung des Grabkreuzsockels auf dem Grab vom Maximilian Wahnschaffe auf dem Weferlinger Friedhof und viele andere Dinge brachte er ebenfalls in Erinnerung. Beteiligt hatte sich der Bürgerverein auch an dem Lebendigen Adventskalender, den die Kirchgemeinde zum zweiten Mal organisiert hatte. Bei dieser Aktion wurden Spenden für das Mausoleum gesammelt, 571 Euro kamen zusammen. Stefan Radtke, der stellvertretende Vereinsvorsitzende, gab einen kleinen Ausblick auf weitere Vorhaben in diesem Jahr. Dabei verwies er auf die gerade zu Ende gegangene Festwoche zu den Schuljubiläen und stellte das „neueste Kind“ des Vereins heraus, den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf, zu dem der Bürgerverein am 20. August einlädt. Der Tag des offenen Denkmals am 10. September und der „Süße Tag“ am 15. Oktober sind weitere große Veranstaltungen, zu denen besonders viele Mitglieder im Einsatz sein werden. Sehr gut angenommen wird die Homepage des Bürgervereins. Gerd Müller, der sie vor ein paar Jahren ins Leben gerufen hatte, sprach von etwa 250 Besuchern im Monat. Die Facebookseite hat Anne-Katrin Stickl jetzt übernommen. In der Jahreshauptversammlung dankte der Vorsitzende ganz besonders Bernd Hoffmann und Klaus Stadler. Bernd Hoffmann kümmert sich vor allem sehr intensiv um die „Süße Tour“, greift handwerklich zu, vertritt den Verein in mehreren Gremien und ist auch sonst immer zur Stelle, wenn es nötig ist. Auch Klaus Stadler hilft bei den zahlreichen Vereinsaktivitäten, wenn er gebraucht wird, ob das Auf- und Abbau bei Festen ist oder Betreuung von Ständen und weiteren Aufgaben.

Heiko Kloß (v.r.) dankte in der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Klaus Stadler und Bernd Hoffmann für ihr Engagement.

In der Jahreshauptversammlung dankte der Vorsitzende ganz besonders Bernd Hoffmann und Klaus Stadler. Bernd Hoffmann kümmert sich vor allem sehr intensiv um die „Süße Tour“, greift handwerklich zu, vertritt den Verein in mehreren Gremien und ist auch sonst immer zur Stelle, wenn es nötig ist. Auch Klaus Stadler hilft bei den zahlreichen Vereinsaktivitäten, wenn er gebraucht wird, ob das Auf- und Abbau bei Festen ist oder Betreuung von Ständen und weiteren Aufgaben.

Der Markgraf gratuliert Anni Lehmann zum 80´sten

Frau Anni hat Geburtstag, liebe Leut, was den Markgrafen richtig freut. Die liebe Anni setzt sich für uns alle ein, deshalb muss heut ein herzliches Dankeschön sein.“ So reimte es Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth, im heutigen Leben Lutz Otto Westphal, für Anni Lehmann. Gemeinsam mit Heiko Kloß, dem Vorsitzenden des Bürgervereins Weferlingen, überbrachte er Glückwünsche zum 80. Geburtstag. Die Jubilarin ist nicht nur im Bürgerverein immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wird, sondern ist aus dem gesellschaftlichen Leben von Weferlingen eigentlich gar nicht wegzudenken.

Heiko Kloß, Anni Lehmann und Lutz- Otto Westphal als Markgraf

Heiko Kloß, Anni Lehmann und Lutz- Otto Westphal als Markgraf

Als sie 1992 aufhörte zu arbeiten, suchte sie neue Beschäftigung, denn einfach nur zu Hause zu sitzen, das kann sie nicht. In der Volkssolidarität fand sie eine Aufgabe, denkt Anni Lehmann zurück. Zunächst übernahm sie die Kasse, inzwischen leitet sie die Gruppe. Das heißt montags Sportnachmittag, donnerstags Spielenachmittag. Sie ist immer da. Dazu organisiert sie Fahrten, geht von Haus zu Haus, um zu sammeln. Alle 14 Tage gibt es dann noch die Kegelgruppe, die Saunagruppe, einmal im Monat organisiert sie eine Fahrt zum Solebad Salzelmen. Bei ihr laufen viele Fäden zusammen. „Ich habe ja Zeit“, sagt sie bescheiden. Sie steht mit in der Küche, um für Verpflegung zu sorgen, wenn viermal im Jahr zur Blutspende eingeladen wird. Sie hilft bei Veranstaltungen des Rassegeflügelzuchtvereins. Zwei Legislaturperioden war sie auch Mitglied des Gemeinderats.

Anni Lehmann lebt gern in Weferlingen. Hergekommen ist sie als Neunjährige mit ihren Eltern und drei Geschwistern. Bei Familie Heinemann fanden die Neuankömmlinge eine Bleibe, hier konnten sie eine kleine Altenteilwohnung beziehen, wurden gut aufgenommen. Die Familie stammt aus dem Adlergebirge aus dem Sudetenland. 1946 wurden sie umgesiedelt, kamen über Stendal nach Weferlingen. Die vier bereits erwachsenen Geschwister fanden einen Neuanfang im Westen, erzählt Anni Lehmann. Die beiden großen Schwestern wurden schon vorher mit einem anderen Transport über Hof in den Westen gebracht. Die beiden Brüder blieben nach der Gefangenschaft ebenfalls in Westdeutschland. Von den acht Geschwistern sind noch drei am Leben. Anni Lehmann freute sich ganz besonders über den Besuch ihrer beiden älteren Schwestern und vieler weiterer Angehörigen aus ganz Deutschland, denn die Familie hat immer Kontakt gehalten. Gemeinsam mit Verwandten und Freunden wurde im Haus der Generationen und Vereine gefeiert.

Mit Tempo im „Grauen Harm“- 1. Turmtreppenlauf in Weferlingen

Wer in Weferlingen am Ostersonntag nachmittags zu einem Spaziergang aufbricht, kann auch einen Rundblick über die Dächer des Fleckens mit einplanen. Von 14 bis 16 Uhr öffnen sowohl das Heimat- und Apothekenmuseum und die Ausstellung über Max Peiffer Watenphul in der St.-Lamberti-Kirche als auch der Aussichtsturm „Grauer Hermann“.

Dieter Pisula und Klaus Stadler öffneten am 2. April zur Saisoneröffnung den Turm

Dieter Pisula und Klaus Stadler öffneten am 2. April zur Saisoneröffnung den Turm

Während die Besucher an diesem Sonntag gemächlich die Stufen emporsteigen können, planen die Mitglieder des Bürgervereins, der Museum und Turm ehrenamtlich betreut, im „Grauen Hermann“ jetzt auch einen Tag mit schnellerer Gangart. Gerd Müller, der ehrenamtliche Museumschef, hatte die Idee, doch mal einen Turmtreppenlauf zu veranstalten. Wenn in Magdeburg begeisterte Läufer in einem Hochhaus empor sprinten, könnte doch etwas ähnliches, natürlich sehr viel kleiner, auch mal in Weferlingen versucht werden.

149 Stufen führen zum "Gipfel" des Aussichtsturms

149 Stufen führen zum „Gipfel“ des Aussichtsturms

138 Stufen und elf Treppenpodeste sind im Bergfried zu bewältigen. Der Turm, der um 1300 erbaut wurde, ist etwa 30 Meter hoch und hat eine Grundfläche von etwa 12 mal 12 Metern. Im Herbst 2012 wurde der „Graue Harm“, wie er auch genannt wird, als Aussichtsturm freigegeben. Der Bergfried wurde mit Fördermitteln saniert und erhielt eine Treppenanlage.

„Wir planen den 1. Weferlinger Turmtreppenlauf für den 20. August“, sagt Gerd Müller. Ausgelobt werden zwei Wanderpokale. Einer wird für Läufer im Alter bis zu 14 Jahren vergeben, der andere für alle Läufer, die älter als 14 sind, ergänzt der Vereinsvorsitzende Heiko Kloß. Prämiert werden zudem die Läufer, die den 1. bis 3. Platz belegen. Dafür wurde bereits ein Sponsor gefunden.

Der ca. 30 Meter hohe Bergfried aus dem 13. Jahrhundert

Der ca. 30 Meter hohe Bergfried aus dem 13. Jahrhundert

Die Laufveranstaltung an dem August-Sonntag soll um 14 Uhr beginnen, plant der Bürgerverein. Wie lange es dauert, bis der Sieger feststeht, hängt von der Teilnehmerzahl ab. Selbstverständlich muss jeder Läufer den Weg hinauf allein antreten. Auf der Plattform oben dürfen sich ohnehin nicht mehr als acht Personen gleichzeitig aufhalten.

Festwoche zum Schul- und Markrafenfest vom 15.-21.05.2017

 Schul- und Markgrafenfest am 20.Mai 2017

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Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium ist in diesem Jahr Gastgeber für das Schul- und Markgrafenfest in Weferlingen. Gefeiert wird am Sonnabend, dem 20. Mai, ab 12 Uhr auf dem Hof am historischen Schulgebäude, in dem vor 90 Jahren die ersten angehenden Gymnasiasten gelernt haben. Damals wurde mit der Gründung der Deutschen Oberschule in Aufbauform der Grundstein für die gymnasiale Bildung gelegt. Zur Schule gehen können Kinder in Weferlingen bereits seit 430 Jahren. An diese beiden Jubiläen wird mit dem Fest am 20. Mai erinnert. Gleichzeitig lädt das Gymnasium alle früheren Schüler zum Ehemaligentreffen ein.

In einem kleinen Programm werden sich der Chor und die Arbeitsgemeinschaft Tanzen des Gymnasiums vorstellen. Für die kleinen Gäste gibt es zu Beginn des Festes eine Zaubershow. Mehr das Interesse der Erwachsenen wird wohl Orgelfelix mit seinen Moritaten finden. Mit der Drehorgel begleitet er seinen Gesang. Dazu bringt er auch noch unterhaltsame Schaubilder mit.

An vielen Ständen auf dem Schulhof und im angrenzenden Park wird für Zeitvertreib gesorgt. Die Gymnasiasten kümmern sich um viele Stände wie Torwandschießen, Büchsenwerfen, Malstraße, Kinderschminken und auch das leibliche Wohl der Gäste. Es wird auch einen Flohmarkt geben. Unterstützung erhalten die Schüler unter anderem vom Bürgerverein, Rassekaninchenzuchtverein und dem MTV. Auch die Jugendwehr ist dabei. Angesagt hat sich auch die Jugendbegegnungsstätte aus Oebisfelde, die mit Zuckerwatte und Schaumkusskatapult anrücken will.

Änderungen im Programm sind noch möglich!

Erfolgreicher Saisonstart des Bürgervereins

Bei schönen frühlingshaften Temperaturen konnten die ersten Besucher auf dem „Grauen Harm“ begrüßt werden. Der Bürgerverein Weferlingen ist mit einer neuen Bilderausstellung von Doris Thüring in die Saison 2017 gestartet. Aus unterschiedlichen Genres, Pin Ups, heimatlichen, erotischen, mysthischen und fantastischen Motiven, konnten die Besucher die ausgestellten Bilder bestaunen. Einige Bilder können Sie sich hier anschauen.

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Heiko Kloss (Mitte) eröffnet die Ausstellung von Doris Thüring (Rechts) in Anwesenheit von Ortsbürgermeister Dirk Kuthe und seiner Frau (2. und 3. von Links)

Mit der Eröffnung wurde auch die neue Kirschkönigin Weferlingens vorgestellt. Judi Nordt ist ab heute die amtierende Hoheit des Vereins. Die scheidende Kirschkönigin Celina hat ihr feierlich die Scherpe überreicht.

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Celina legt Judi die Scherpe der Kirschkönigin an

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Die scheidende und neue Kirschkönigin mit ihren überreichten Blumensträussen

Der Magdeburger Karl- Jürgen Blanke, der sich seit seiner Kindheit mit Weferlingen verbunden fühlt, hat ein Gedicht über den Burgturm der Sumpfburg Weferlingen verfasst. Dieses hat er auf wetterfesten Material drucken lassen und an den Bürgerverein übergeben. Dafür bedankte sich der Vorsitzende des Bürgervereins  bei Herrn Blanke mit einer Flasche Wein. Im Anschluss rezitierte Herr Blanke sein Gedicht, welches durch den Applaus der anwesenden Gäste honoriert wurde.

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Heiko Kloss und Karl- Jürgen Blanke mit der Gedichttafel

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Bei Kaffee und Kuchen konnte der Nachmittag dann ausklingen.

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Viel Arbeit für einen kleinen Verein

Das Arbeitsspektrum des Bürgervereins Weferlingen ist breit, eigentlich viel zu breit für einen einzigen Verein. Doch gerade die Vielfalt scheint die Vereinsmitglieder immer wieder zu motivieren, Bewährtes fortzusetzen und Neues ins Auge zu fassen.

Gerade gab es wieder einen interessanten Tee- und Tratsch-Abend, der Vorstand des Bürgervereins hat sich am Sonntag die neue Ausstellung im Markgrafschen Hof in Grasleben angesehen und dabei auch Kontakte zum Heimatverein des niedersächsischen Nachbardorfes geknüpft, da wird im Bürgerverein schon der Blick auf den nächsten Höhepunkt gerichtet. Am nächsten Sonnabend sind alle Weferlinger zum großen Frühjahrsputz aufgerufen. Der Bürgerverein will sich um seine Objekte kümmern, also vor dem Heimat- und Apothekenmuseum und rund um den Aussichtsturm Grauer Hermann Überresten des Winters zu Leibe rücken, ebenso am Mausoleum des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth. Auch im angrenzenden Amtsgartens im Bereich des Tonnengewölbes soll nach dem Rechten gesehen werden. Dabei sind alle Mitglieder willkommen. Um 9 Uhr soll es losgehen, lädt der Vereinsvorsitzende Heiko Kloß ein. Nach dem Arbeitseinsatz soll gegrillt werden.

Dann steht der Auftakt für die neue Museumssaison schon ins Haus, auch im Museum muss geputzt werden, damit alles sauber ist, wenn ab 2. April wieder Gäste ins Museum kommen. Am ersten Aprilsonntag wird die neue Saison mit einer Sonderausstellung von Doris Thüring eröffnet. Die Weferlingerin ist begeisterte Malerin und wird einen Einblick in ihr Hobby geben. Besonders gern malt sie Motive aus Weferlingen, vor allem die Burganlage. Aber auch Stillleben und sogar Akte hat sie schon auf die Leinwand gebracht. Die Ausstellung wird um 14 Uhr eröffnet, der Verein lädt auch wieder zu Kaffee und Kuchen ein.

Danach ist das Museum wieder an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Auch der Aussichtsturm kann zu diesen Zeiten bestiegen werden. Museumsbesuche oder Turmbesteigungen darüber hinaus sind nach Absprache möglich. Parallel zu den Öffnungszeiten des Museums kann auch die Ausstellung über den in Weferlingen geborenen Maler Max Peiffer Watenphul in der evangelischen Kirche St. Lamberti besichtigt werden.

Ebenfalls im Blick hat der Bürgerverein bereits das Gymnasiums- und Markgrafenfest, das am Sonnabend, 20. Mai, auf dem Gelände des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums gefeiert werden soll. Gewidmet ist das Fest der Gründung der Weferlinger Schule vor 430 Jahren und dem 90. Geburtstag des Gymnasiums. Chor und Arbeitsgemeinschaft Tanz werden unter anderem einen kleinen Einblick in den schulischen Alltag, besser gesagt in die Freizeitangebote an der Schule geben. Viele Stände laden ein zum Verweilen. Die kleinen Gäste können sich unter anderem auf eine Zauberin freuen, die großen auf Moritaten, die Orgel-Felix zur Drehorgel vortragen wird.

Ganz intensiv laufen die Bemühungen des Bürgervereins, um Fördermittel für die Sanierung des Mausoleums des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth zu bekommen. Ins Auge gefasst ist gegenwärtig das Leader-Programm, um einen Abschnitt der Sanierungspläne umzusetzen. Bernd Hoffmann, der Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe Flechtinger Höhenzug ist, und der Vereinsvorsitzende Heiko Kloß hoffen, dass der Bürgerverein auf eine Zuwendung zählen kann.

Außerdem arbeitet der Bürgerverein auch an der Bewahrung und Aufarbeitung zeitgeschichtlicher Zeugnisse. Im Museum liegt mit der historischen Apothekeneinrichtung, die mehr als anderthalb Jahrhunderte alt ist, verschiedenen medizinischen Gerätschaften und einem Schwesternzimmer jüngeren Datums ein Schwerpunkt auf der medizinischen Betreuung der ländlichen Bevölkerung. Aber auch andere Technik wird vor der Verschrottung gerettet. Unter anderem hatte Heiko Kloß aus einem Nachbardorf eine Beco Schrotmühle geholt. Er hat sogar Nachfahren der Firma Philipp Bender & Co. in Naumburg angeschrieben und eine erste Antwort bekommen. Auf diesem Wege soll auch das Alter der Schrotmühle ermittelt werden. Leider ist der Platz, um historische Gerätschaften auszustellen begrenzt. Der Bürgerverein würde auch gern landwirtschaftliche Geräte, die jetzt im Museum stehen, auslagern. Dafür könnte eventuell das Tonnengewölbe genutzt werden, wenn entsprechende Vorkehrungen getroffen sind. Überlegungen dazu gibt es bereits. Das wird sicher auf der Jahreshauptversammlung am 5. Mai eins der Themen sein.

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